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iPhone 17 Pro Max aus Sicht einer Android-Nutzerin, inklusive Kameravergleich

Von Jen Video vom 15:25 Min. Artikel vom 06.10.2026

Apple Smartphones

Fazit in Kürze

Das iPhone 17 Pro Max ist ein überschaubares Upgrade, das sich vor allem an Heavy User richtet. Die Kamera ist richtig gut, aber nicht mehr die beste am Markt. Jen bleibt Android-Nutzerin, weil dort mehr Innovationen passieren und KI im Alltag nützlich ist.

Vorschaubild zum Video: iPhone 17 Pro Max aus Sicht eines Android-Nutzers (inkl. Kameravergleich)

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Tops

  • Hochwertige Verarbeitung und Premiumgefühl
  • Etwas größerer Akku, 138 mAh mehr
  • 48-Megapixel-Teleobjektiv und 18-Megapixel-Frontkamera
  • Frontkamera wechselt per Fingertipp ohne Drehen zwischen Hoch- und Querformat
  • Moderne Oberfläche in iOS 26, bei Jen keine großen Bugs

Flops

  • 0,5 mm dicker und 4 g schwerer als der Vorgänger
  • Vapor Chamber bringt nur Heavy Usern etwas, muss aber von allen mitgetragen und bezahlt werden
  • Beige Farbstich bei Fotos, besonders bei Porträts und der Frontkamera
  • Zoom nur bis 40-fach
  • iOS: Einstellungen nur über die Einstellungs-App, Tastaturwechsel für Zahlen und Satzzeichen, keine App-Liste wie unter Android
  • KI-Funktionen im Vergleich zu Samsung, Google und Xiaomi nur rudimentär

Als überzeugte Android-Nutzerin schaue ich mir jedes Jahr das neue iPhone und die neue iOS-Version genau an, weil ich Angst habe, etwas Cooles zu verpassen. Hier schreibe ich, was mich am iPhone 17 Pro Max und an iOS 26 begeistert und was mir im Vergleich zu aktuellen Android-Smartphones fehlt.

Was mir gefällt

Premiumgefühl. Apple bringt nach wie vor hochwertige Geräte auf den Markt, bei iPhone, iPad, MacBook, AirPods oder Apple Watch gleichermaßen. Das bekommt kaum ein anderer Hersteller so hin.

Ökosystem. Alle Geräte kommunizieren nahtlos miteinander. Das war vor einigen Jahren ein Alleinstellungsmerkmal von Apple, und ich habe mich schwer getan, aus diesem Ökosystem auszubrechen. Inzwischen haben Samsung und Xiaomi so stark nachgezogen, dass sie Apple in nichts mehr nachstehen. Das Schöne an Android: Das Ökosystem funktioniert zu 95 % herstellerunabhängig. Ich kann ein Smartphone von einem und ein Tablet oder eine Smartwatch von einem anderen Hersteller kaufen, und es läuft trotzdem alles zusammen.

iOS 26. Die Oberfläche ist modern und schick. Trotz Berichten über viele Bugs hatte ich beim iPhone 17 Pro Max und beim iPhone Air keine Riesenbugs, nur vereinzelt Hänger. In der Mail-App konnte ich nicht suchen, und beim iPhone Air mit eSIM kam ständig ein Pop-up, ob ich iMessage und FaceTime aktivieren will. Das neue Liquid Glass gefällt mir. Allerdings war alles so transparent, dass sich Icons und Benachrichtigungen teilweise nicht gut lesen ließen. Mit iOS 26.1, das gerade erschienen ist, lässt sich in den Einstellungen wählen, ob die Icons komplett transparent oder leicht eingefärbt sind.

Verbesserungen beim 17 Pro und Pro Max:

  • Ein um 138 mAh größerer Akku. Die Laufzeit der Max-Geräte war aber schon immer richtig gut.
  • Drei 48-Megapixel-Kameras: Hauptkamera, Ultraweitwinkel und jetzt auch das Teleobjektiv, bisher mit 12 Megapixeln.
  • Die Frontkamera hat 18 statt 12 Megapixel.
  • Autofokus mit Center Stage erkennt, was ihr fotografieren wollt, und stellt sicher, dass alles im Bild ist. Das funktioniert leider nur bei der Frontkamera.
  • Mein Highlight: Bei der Frontkamera wechsle ich per Fingertipp vom Hoch- ins Querformat, ohne das iPhone zu drehen. Ich hoffe, dass Samsung und Google das bald kopieren.
  • Neu ist eine Vapor Chamber zur Kühlung. Sie hilft aber nur Heavy Usern und Gamern, etwa beim Schneiden großer Videodateien. Im normalen Alltag merkt man davon nichts.

Was mir fehlt

Design

Die iPhones sind hochwertig, aber das iPhone 17 Pro Max ist entgegen dem Trend zu schlankeren, leichteren Geräten 0,5 mm dicker und 4 g schwerer als der Vorgänger. Das liegt am durchgezogenen Kamerabalken, dem größeren Akku und der Vapor Chamber. Die wenigsten brauchen diese Kühlung, müssen sie aber mitschleppen und bezahlen. Deshalb bin ich mehr denn je überzeugt, dass das 17 Pro oder Pro Max nur für Pro- und Heavy User sinnvoll ist. Alle anderen werden mit dem iPhone 17 oder einem Vorgänger genauso glücklich. Ich hätte von Apple erwartet, nach fünf Jahren wenig Innovation einen Weg zu finden, die Geräte handlicher zu machen. Die Zeiten, in denen wir Klopper mit uns herumtragen wollen, sind in 2025 vorbei.

Die Duo-Rückseite gefällt mir auch nicht so: Die abgegrenzte Glasplatte hat einen anderen Orangeton als das Aluminiumgehäuse. Das ist Geschmackssache, mir gefällt eine einheitlich farbige Rückseite besser.

Kamera im Vergleich

Viele kaufen ein iPhone in dem Glauben, damit die beste Smartphone-Kamera zu haben. Da ich alle aktuellen Smartphones nebeneinander testen kann, will ich aufklären, dass das nicht unbedingt stimmt. Ich habe das iPhone 17 Pro Max mit dem Xiaomi 15 Ultra und dem Huawei Pura 80 Ultra verglichen.

  • Hauptkamera: Kaum große Unterschiede, welche Aufnahme gefällt, ist Geschmackssache. Die Farben des iPhones sind weniger kontrastreich.
  • Zweifach-Zoom: Sehr ähnlich, auch dank des verbesserten Teleobjektivs.
  • Low Light: Das Huawei Pura 80 Ultra beeindruckt mit scharf abgebildeten Grashalmen. Beim iPhone fällt die beige Färbung auf, der klassische iPhone-Stil, den ich nicht mag. Ich habe mit Standardeinstellungen aufgenommen, ohne Filter und Presets.
  • Porträts und Frontkamera: Hautton und Farbe meines Oberteils werden beige verfälscht. Das iPhone zeichnet mein Gesicht außerdem etwas zu weich, obwohl kein Beauty-Filter aktiv ist. Xiaomi 15 Ultra und Huawei Pura 80 Ultra wirken deutlich natürlicher.
  • Zoom: Bei 40-fach schneidet das iPhone am schlechtesten ab. Mehr als 40-fach geht nicht, das Pura 80 Ultra schafft 100-fach, das Xiaomi 15 Ultra 120-fach. Wer gute Zoomaufnahmen will, schaut besser bei der Konkurrenz.
  • Video: Alle nahezu gleich gut. Beim iPhone gefällt mir das etwas hellere Bild ohne Kontrastverlust.

Die Kamera ist unumstritten richtig gut und für 99 % von uns mehr als ausreichend. Aber sie ist nicht mehr die beste am Markt, und Android hält viele gute Alternativen bereit.

iOS im Alltag

Ich verstehe immer weniger, wie man sagen kann, iOS sei nutzerfreundlicher und intuitiver als Android. Ein paar Beispiele:

  • Die Einstellungen einer App kann ich nicht in der App selbst vornehmen, sondern muss erst in die Einstellungs-App und die App dort suchen. Unter Android gehe ich in der App auf Einstellungen. Das ist verlorene Lebenszeit.
  • Für jedes Fragezeichen, jedes Komma und jede Zahl wechselt man die Tastaturansicht. Unter Android richte ich mir die Tastatur so ein, wie ich am schnellsten schreibe.
  • Apps lassen sich nur auf dem Startbildschirm sammeln, zum Glück inzwischen endlich frei platzierbar, oder in der App-Mediathek, in der sie völlig zufällig angezeigt werden. Die Sortierreihenfolge verstehe ich nicht. Das führt zu mehrseitigen, unaufgeräumten Startbildschirmen. Android hat zusätzlich den App Drawer, in dem ich Apps alphabetisch sehe.
  • Unter Android sehe ich in der Benachrichtigungsleiste oben auf einen Blick, in welcher App ich Ungelesenes habe. Ich nutze das als To-do-Liste. Bei iOS sehe ich offene Benachrichtigungen nur in der Mitteilungszentrale oder an der App selbst. Liegt sie in einem Ordner oder auf der zweiten oder dritten Seite, ist sie aus dem Blick. Beim Testen habe ich das Gefühl, die Hälfte meiner Benachrichtigungen zu verlieren.

KI

Apple hat in den letzten Jahren KI und Innovationen aus dem Blick verloren, und beim iPhone 17 Pro Max wurde das nicht aufgeholt. Es gibt KI-Funktionen in der Bildbearbeitung, beim Verfassen von Texten und bei der Übersetzung, die sind aber im Vergleich zu Samsung, Google und Xiaomi rudimentär. Bei Samsung kann ich zum Beispiel im Suchfeld der Einstellungs-App Befehle eingeben und bekomme die passenden Einstellungen angezeigt. Bild- und Videobearbeitung sind bei Android deutlich umfangreicher und funktionieren teils per Sprachbefehl. Google macht es schlauer und bietet immer wieder kleine Wow-Effekte, zum Beispiel Gemini mit Circle to Search, das ich mehrmals täglich nutze, und Gemini Live. Gemini lässt sich zwar auch aufs iPhone installieren, aber Apple hängt mit dem iPhone 17 Pro und iOS 26 weiter hinter der Konkurrenz her.

Werbung: YubiKey von Yubico

Mitten im Video gibt es einen Werbeblock für den YubiKey von Yubico, einen Sicherheitsschlüssel für die Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Fazit

Das iPhone 17 Pro oder Pro Max ist ein überschaubares Upgrade zum Vorgänger und richtet sich mit den wenigen Verbesserungen vor allem an Heavy User. iOS 26 bringt mit Liquid Glass und Center Stage zwei schöne Gimmicks. Ich bin aber auch 2025 ganz froh, in der Android-Welt zu Hause zu sein, weil hier mehr Innovationen passieren und KI bereits ein sinnvoller, praktischer Teil meines Alltags ist.

Fragen und Antworten

Ist das iPhone 17 Pro Max ein großes Upgrade zum Vorgänger?
Nein. Jen nennt es ein überschaubares Upgrade, das sich mit wenigen Verbesserungen vor allem an Heavy User richtet. Alle anderen werden mit dem iPhone 17 oder einem Vorgängermodell genauso glücklich.
Wie gut ist die Kamera des iPhone 17 Pro Max im Vergleich?
Sie ist richtig gut und für 99 % der Nutzer mehr als ausreichend, aber nicht mehr die beste. Im Vergleich mit Xiaomi 15 Ultra und Huawei Pura 80 Ultra fallen Farben weniger kontrastreich aus, es gibt einen beigen Farbstich, und der Zoom reicht nur bis 40-fach.
Was ist neu bei der Kamera des iPhone 17 Pro Max?
Das Teleobjektiv hat jetzt 48 statt 12 Megapixel, die Frontkamera 18 statt 12 Megapixel. Neu ist außerdem Autofokus mit Center Stage, der bei der Frontkamera erkennt, was fotografiert werden soll.
Warum ist das iPhone 17 Pro Max dicker und schwerer?
Es ist 0,5 mm dicker und 4 g schwerer als der Vorgänger. Jen führt das auf den durchgezogenen Kamerabalken, den etwas größeren Akku und die Vapor Chamber zur Kühlung zurück.

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