DERUIZ Peridot im Test: Das taugt das faltbare E-Bike für so wenig Geld
Fazit in Kürze
Das faltbare E-Bike DERUIZ Peridot ist für Jen überraschend hochwertig für den Preis. Verarbeitung, Fahrkomfort und Motorunterstützung überzeugen, die Reichweite beträgt 50 bis 120 km. Schade ist nur der nicht höhenverstellbare Lenker. Mit rund 27 kg lässt es sich noch ins Auto heben.
Tops
- Zu 98 % vormontiert, in wenigen Handgriffen einsatzbereit
- Hochwertiger Alurahmen, hydraulische Scheibenbremsen, Federgabel (sperrbar)
- Gleichmäßige Motorunterstützung schon beim Anfahren
- Hoher Fahrkomfort durch dicke Reifen, Gelsattel und Softgriffe
- Reichweite 50 bis 120 km, abschließbarer Akku im Rahmen
- Zusammenklappbar, 40 Servicestellen in Deutschland
Flops
- Lenkerstange nicht höhenverstellbar, für sehr große Menschen ab etwa 1,85 m problematisch
- Akku ist das schwerste Teil und nicht für die Handtasche
E-Bikes werden immer beliebter, und man kann dafür ein kleines Vermögen ausgeben. Deshalb habe ich das ziemlich günstige E-Bike Peridot von DERUIZ getestet. DERUIZ ist seit Jahren für hochwertige und erschwingliche E-Bikes bekannt. Mit dem Peridot bringt die Marke zum ersten Mal ein klappbares E-Bike auf den Markt. Ihr bewahrt es platzsparend im Keller oder in der Wohnung auf oder transportiert es im Auto oder Wohnmobil.
Aufbau: in wenigen Minuten fahrbereit
Das Peridot kommt gut verpackt an und ist aus dem Karton schon zu 98 % vormontiert. Die wenigen Handgriffe habe ich ganz ohne Anleitung allein gemacht:
- Den kleinen Sicherungsgurt lösen.
- Den Rahmen auseinanderklappen.
- Die Lenkerstange hochklappen und den Lenker an der vorgesehenen Stelle montieren.
- Die Pedale herunterklappen.
DERUIZ liefert ein kleines Zubehörpaket mit Werkzeug mit. Der Akku ist voll geladen und eingelegt, die Reifen sind montiert und aufgepumpt, Lampen, Schutzbleche und Reflektoren sind angebracht.
Verarbeitung und Ausstattung
Direkt fällt die hochwertige, robuste Verarbeitung auf. Damit hatte ich bei dem Preis nicht gerechnet:
- schön lackierter Alurahmen mit passenden matt lackierten Alu-Schutzblechen
- dicke, gut profilierte 20-Zoll-Reifen
- Gangschaltung der Marke Shimano
- hydraulisches Scheibenbremssystem, das um ein Vielfaches besser ist als einfache Felgenbremsen
- dick gepolsterter Sattel, in Verbindung mit der Federgabel schützt er Arme, Schultern und Rücken vor Stößen. Wer sportlicher fährt, kann die Federgabel sperren.
Schade finde ich nur, dass sich die Lenkerstange in der Höhe nicht verstellen lässt. Ich sitze sehr aufrecht auf dem E-Bike. Ab etwa 1,85 m Körpergröße könnte die Lenkerhöhe problematisch werden.
Fahren und Motor
Gestartet wird über den kleinen Bordcomputer. Das LCD-Display zeigt Akkustand und gewählten Unterstützungsgrad. Der reicht von Eco mit ganz leichter Unterstützung bis Boost mit sehr starker Unterstützung, etwa bergauf. Per Bluetooth koppelt man den Computer mit der DERUIZ-App, um Akkustand, gefahrene Kilometer und mehr auf dem Smartphone zu verfolgen.
Der Einstieg ist dank des niedrigen Rahmens sehr einfach. Positiv fiel mir auf, dass der 250-Watt-Heckmotor beim Anfahren direkt und gleichmäßig mit der Unterstützung beginnt. Bei anderen Herstellern macht man nach zweimal Treten schon mal einen Satz nach vorne, weil der Motor plötzlich anspringt. Das ist beim Peridot anders und trägt zur Fahrsicherheit bei. Auch der Wechsel zwischen den Motorstufen ist gleichmäßig und angenehm.
Der Fahrkomfort ist dank der dicken Reifen, des Gelsattels und der Softgriffe extrem hoch. Damit kann man auch mehrstündige Fahrradtouren mitmachen.
Akku und Laden
Der Akku hat 500 Wh und reicht je nach Unterstützungsgrad für 50 bis 120 km. Er ist im Rahmen verbaut und wird mit einer innenliegenden Verriegelung abgeschlossen. Sie lässt sich von außen nicht einfach aushebeln, damit der Akku nicht entwendet wird. Das ist für mich ein wichtiger Qualitätsaspekt.
Laden könnt ihr direkt per Kabel am Rahmen oder den Akku mitnehmen und außerhalb laden. Er ist das schwerste Teil am Rad. Tragen geht ohne Probleme, aber in die Handtasche würde ich ihn nicht packen. Ein leerer Akku braucht etwa 4 bis 5 Stunden bis zur Vollladung.
Sicherheit und Transport
- mehrere Reflektoren und ein Bremslicht, das immer aufleuchtet, wenn ihr den Bremshebel betätigt, auch bei ausgeschaltetem Licht
- helles LED-Frontlicht
- massiver Gepäckträger, der bis zu 50 kg aushält
- mit wenigen Handgriffen zusammenklappbar, passt locker in einen normal großen Kofferraum
- knapp 27 kg: nicht unbedingt leicht, aber man hebt es noch ins Auto, und es haut einen beim Auf- und Absteigen nicht um
Wichtig ist bei Online-Bestellungen: Was, wenn etwas kaputtgeht? DERUIZ hat laut Jen 40 Servicestellen in ganz Deutschland und einen Online-Support.
Fazit
Ich bin mega überrascht, dass man so ein hochwertiges klappbares E-Bike bekommt, bei dem an eine ganze Menge gedacht wurde und der Fahrkomfort richtig gut ist. Ich bin sehr froh, dass ich mir in der Vergangenheit kein teureres E-Bike gekauft habe, denn das Peridot lässt für mich definitiv nichts vermissen.
Fragen und Antworten
- Wie weit kommt man mit dem DERUIZ Peridot?
- Der 500-Wh-Akku reicht je nach Unterstützungsgrad für 50 bis 120 km. Das Laden eines leeren Akkus dauert etwa 4 bis 5 Stunden.
- Wie schwer ist das DERUIZ Peridot?
- Das Peridot wiegt knapp 27 kg. Zusammengeklappt passt es laut Jen locker in einen normal großen Kofferraum und lässt sich noch ins Auto heben.
- Muss man das DERUIZ Peridot aufbauen?
- Kaum, es kommt zu 98 % vormontiert an. Jen brauchte nur den Sicherungsgurt zu lösen, den Rahmen auseinanderzuklappen, die Lenkerstange hochzuklappen, den Lenker zu montieren und die Pedale herunterzuklappen.
- Gibt es Service für das DERUIZ Peridot?
- Ja, DERUIZ hat laut Jen 40 Servicestellen in ganz Deutschland und einen Online-Support.