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Jahresrückblick 2022: Das ist bei Jen loves Tech alles passiert

Von Jen Video vom 33:22 Min. Artikel vom 06.10.2026

Smartphones

Fazit in Kürze

Jen blickt auf ein Jahr zurück, in dem YouTube ihr mehr Selbstvertrauen beim Sprechen gegeben hat. Der Kanal ist ein Hobby, das Geld kostet. Für 2023 will sie persönlicher werden und sich weniger verstecken.

Vorschaubild zum Video: DAS ist 2022 alles passiert | Jahresrückblick Jen loves Tech

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Tops

  • Mehr Selbstvertrauen beim Sprechen vor anderen durch die Videos
  • Viele positive Rückmeldungen und eine tolle Community
  • Kooperationen mit Herstellern erleichtern es, Geräte zu zeigen

Flops

  • Der Kanal ist ein Zuschussgeschäft: Die Geräte kosten mehr, als er einbringt
  • Ein Shitstorm nach dem Video zum Galaxy S22 Ultra war ein Dämpfer

Zum Ende des Jahres 2022 lässt Jen das Jahr Revue passieren. Das Video entstand ohne Skript in einem Hotelzimmer in London, wo sie Urlaub machte. Sie erzählt, wie sie zur Technik kam, was YouTube für sie verändert hat und was sie sich für 2023 vornimmt.

Das Pixel 7 Pro als Überraschung des Jahres

Das Galaxy Z Flip 4 und das Galaxy Z Fold 4 waren seit Erscheinen meine Daily Driver. Vor wenigen Wochen habe ich das Pixel 7 Pro zum Testen gestellt bekommen. Damit hatte ich nicht gerechnet: Ich bin begeistert und kann nicht sagen, welches der drei Geräte mir am besten gefällt.

Von den ersten Handys zu Instagram

Ich interessiere mich schon immer für Technik. Mein erstes Handy war ein Alcatel, später habe ich lange Blackberrys genutzt. Das Blackberry Key2 war das letzte Gerät, das unter dem Namen erschien. Es gibt dafür schon lange keine Updates mehr. Das tut mir ein bisschen im Herzen weh.

Etwa 2016 habe ich einen Instagram-Kanal angelegt und meine Blackberrys fotografiert. Ich bekam schnell viele Follower und kam mit anderen ins Gespräch. Es fasziniert mich, wie persönlich ein digitaler Kontakt sein kann. Mit einigen Menschen schreibe ich seit 2016. Gezeigt habe ich mein Gesicht anfangs lange nicht.

YouTube als Weg, die Scheu zu verlieren

2017 bin ich auf YouTube auf Technik-Kanäle gestoßen und habe sie stundenlang geschaut. Ich wollte so etwas auch machen. Mein Hauptberuf ist Unternehmensberaterin, und ich hatte lange Probleme, vor anderen zu sprechen. Das hat mich viel Energie gekostet.

Durch Corona hatte ich plötzlich mehr Zeit, und ich habe an mir gearbeitet. Das Filmen und Sprechen über Technik wurde für mich eine Art Selbsttherapie. Im August 2021 habe ich mein erstes Video gedreht, ein Unboxing des Samsung Galaxy S21 Ultra. Es war nicht gut, aber man muss schlecht anfangen, um besser zu werden. Seitdem kommt jede Woche mindestens ein Video.

Anfangs habe ich mit der Smartphone-Kamera gefilmt. Dort fehlt ein Display, um zu prüfen, ob man richtig im Bild sitzt, und mehr als einmal war das Handy mitten in der Aufnahme aus. Deshalb habe ich mir die Sony ZV-1 gekauft. Dazu kamen ein Mikrofon, Licht und ein Stativ. Vieles davon braucht man eigentlich nicht. Wichtig sind Kamera, Mikrofon und ein Schnittprogramm, und dafür gibt es viele kostenlose Möglichkeiten.

Nach unter vier Monaten hatte ich 1.000 Abonnenten und wurde monetarisiert. Inzwischen sind es knapp 4.500. Ich lese jeden einzelnen Kommentar, auch die negativen. Als ich das Galaxy S22 Ultra, das ich vorbestellt hatte, wegen massiver Probleme und Ruckelns kritisiert habe, gab es einen Shitstorm. Das war ein Dämpfer. Mein Appell: Kritisiert gern und widersprecht, aber schreibt nichts, was ihr einem Menschen nicht ins Gesicht sagen würdet.

Durch die Videos habe ich die Scheu vor dem Sprechen verloren. Ich schneide die Videos selbst und sehe mich dabei viel. Das hat mir geholfen, mich normaler zu finden.

Was der Kanal kostet

Zwei oder drei Geräte im Monat zu zeigen, ist teuer. Ich bin noch ein kleiner Kanal und deshalb dankbar für Kooperationen, bei denen mir Hersteller Geräte leihweise oder wie das Pixel 7 Pro zur Verfügung stellen. Dafür mache ich ein bisschen Werbung. Ich zahle trotzdem jeden Monat drauf. Das ist es mir wert, denn ich hätte mir die Geräte auch ohne den Kanal gekauft. Heute habe ich eine Erklärung, wenn jemand fragt, ob ich schon wieder ein neues Handy habe: Ich bin Tech-YouTuberin. Die Einnahmen über YouTube AdSense sind brutto, versteuert werden müssen sie auch, und die Geräte gehen davon ab. Es ist ein Hobby, wie andere ein Auto, Aquarien oder Golfausrüstung haben.

Ausblick auf 2023

Die bisherigen Videos waren sehr auf „professionell“ und die Geräte ausgerichtet, mit wenig von mir. 2023 will ich mich mehr einbringen, persönlicher werden und mich nicht mehr verstecken. Ich werde 2023 außerdem heiraten und freue mich darauf, euch mitzunehmen. Statt über das Kleid denke ich darüber nach, mit welchem Smartphone ich den Tag dokumentiere.

Fazit

Das Jahr stand für mich im Zeichen von Ausprobieren und daran arbeiten. Ich danke allen, die meine Videos liken, abonnieren und kommentieren. Ich wünsche euch ein gutes Jahr 2023.

Fragen und Antworten

Wie hat Jen mit YouTube angefangen?
Sie hat im August 2021 ihr erstes Video gedreht, ein Unboxing zum Samsung Galaxy S21 Ultra. Nach unter vier Monaten hatte sie 1.000 Abonnenten und wurde monetarisiert.
Welche Kamera nutzt Jen für ihre Videos?
Eine Sony ZV-1. Anfangs hat Jen mit der Smartphone-Kamera gefilmt, aber dort fehlt ein Display, um den Bildausschnitt zu prüfen.
Was findet Jen am Google Pixel 7 Pro überraschend?
Sie hätte nicht gedacht, dass sie das Pixel 7 Pro so gern nutzt. Sie kann nicht sagen, ob ihr das Pixel 7 Pro, das Galaxy Z Flip 4 oder das Galaxy Z Fold 4 besser gefällt.

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