iPhone 15 Pro: Der Ersteindruck aus Sicht einer Android-Nutzerin
Fazit in Kürze
Das iPhone 15 Pro bringt Titan-Rahmen, Action Button und USB-C, bei der Kamera ist es dagegen fast unverändert. Der Umstieg lohnt sich laut Jen für alle mit iPhone 11 oder älter. Wer ein iPhone 12 oder neuer hat, verpasst abgesehen von USB-C nichts.
Tops
- Titan-Rahmen mit mattem Look, liegt angenehmer in der Hand
- 19 Gramm leichter als der Vorgänger
- Frei belegbarer Action Button
- USB-C mit USB 3, externe Festplatte anschließbar
- Schnell und flüssig mit dem A17-Pro-Chip
Flops
- Kamera-Setup wie beim iPhone 14 Pro, kaum Neues
- Akku nur minimal größer
- Wenig echte Innovation, der Look ist fast gleich geblieben
Die neue iPhone-15-Serie sieht aus wie die 14er-Serie, die aussah wie die 13er-Serie, und so weiter. Ich nutze sonst Android und schaue mir das iPhone 15 Pro deshalb als Ersteindruck an: Was ist neu, was kostet es, und für wen lohnt sich der Wechsel?
Preise: etwas günstiger, aber mit Haken
- iPhone 15: ab 949 € statt 999 € in der kleinsten Speichervariante.
- iPhone 15 Pro: ab 1.199 €, das 14 Pro kostete noch 1.299 €.
- iPhone 15 Pro Max: 1.449 €.
Beim Pro Max muss man genau hinsehen: Es gibt es erst ab 256 GB, nicht mehr mit 128 GB. Vergleicht man die 256-GB-Basisversion mit dem Vorjahrespreis des 14 Pro Max, ist der Preis um 130 € gesunken.
Design: Titan-Rahmen
Der Rahmen besteht jetzt aus Titan, einem extrem harten und widerstandsfähigen Metall, das so hart ist wie Stahl und dabei sehr leicht. Die Rückseite ist weiterhin aus mattem Glas. Ich bin gespannt, wie robust der Titan-Rahmen wirklich ist und wie lange es dauert, bis Kratzer zu sehen sind.
Gegenüber dem Vorgänger ist das iPhone 15 Pro 0,9 mm länger und 0,9 mm breiter, dafür 0,4 mm flacher und dank Titan 19 Gramm leichter. Mit den abgerundeten Kanten wirkt es matter und liegt angenehmer in der Hand. Ein Gamechanger ist das nicht, aber mir gefällt der matte Look. Er erinnert mich an die normalen iPhone-Modelle mit Alurahmen, denn das glänzende Edelstahl der Pro-Modelle fällt weg.
Hülle: PITAKA MagEZ Case 4
Werbung: Zum Schutz empfehle ich das MagEZ Case 4 von PITAKA. Es ist nur 0,95 mm dick und trägt kaum auf. Es besteht aus Aramidfaser, die fünfmal stärker als Stahl und dabei fünfmal leichter ist. Die Hülle ist MagSafe-kompatibel, ein Metallring schützt die Kameralinsen, und die strukturierte Oberfläche gibt Grip, auf ihr bleiben kaum Fingerabdrücke.
Action Button und USB-C
- Action Button: Er sitzt dort, wo vorher der Kippschalter zum Stummschalten war, und lässt sich frei belegen, zum Beispiel mit der Kamera, einem Fokus-Modus oder einer App. Bei Android-Geräten ist so etwas eher Standard. Ich habe immer Google Pay darauf. Schön, dass jetzt auch iPhone-Nutzer das bekommen.
- USB-C: Für mich der einzige Grund, von einem iPhone 12 oder 13 zu wechseln. Ich habe das separate Kabel in 50 % der Fälle vergessen mitzunehmen. Unterstützt wird USB 3, laut Apple 20 % schnellere Datenübertragung.
Interessant ist das für alle, die mit dem iPhone hochauflösend in ProRes filmen und professionell bearbeiten wollen. Dafür braucht man viel Speicherplatz. Mit USB-C lässt sich eine externe Festplatte anschließen, auf der das Material direkt landet.
Leistung, Kamera und Akku
Im iPhone 15 Pro steckt der neue A17-Pro-Chip. In der Nutzung ist es wie immer schnell und flüssig, alles Weitere zeigt der Langzeittest. Bei der Kamera gibt es dasselbe Setting wie beim iPhone 14 Pro, nur mit HDR 5 statt HDR 4. Nur das iPhone 15 Pro Max hat einen fünffachen optischen Zoom, das 15 Pro hat dreifach. Der Akku wächst minimal auf 3.274 mAh statt 3.200 mAh.
Für wen lohnt sich das iPhone 15 Pro?
Ich behaupte: für alle mit einem iPhone 11 oder älter, die ein neues Gerät wollen, das sie wieder fünf bis sechs Jahre nutzen. Wer ein iPhone 12 oder neuer hat, verpasst abgesehen vom USB-C-Anschluss nichts. Ich werde das Gerät auch im Langzeittest ansehen, um zu schauen, was iOS 17 an Neuem bringt.
Fragen und Antworten
- Was kostet das iPhone 15 Pro?
- Das iPhone 15 Pro gibt es ab 1.199 €, das 14 Pro kostete noch 1.299 €. Das iPhone 15 Pro Max kostet 1.449 € und startet mit 256 GB.
- Was ist beim iPhone 15 Pro neu?
- Neu sind der Titan-Rahmen, der frei belegbare Action Button statt des Kippschalters, der USB-C-Anschluss und der A17-Pro-Chip. Die Kamera ist wie beim iPhone 14 Pro, nur mit HDR 5 statt HDR 4.
- Lohnt sich der Umstieg auf das iPhone 15 Pro?
- Laut Jen für alle mit iPhone 11 oder älter. Wer ein iPhone 12 oder neuer hat, verpasst abgesehen vom USB-C-Anschluss nichts.
- Hat das iPhone 15 Pro einen USB-C-Anschluss?
- Ja, mit USB 3. Laut Apple ist die Datenübertragung 20 % schneller. Damit lässt sich zum Beispiel eine externe Festplatte anschließen und Video in ProRes direkt darauf speichern.