Galaxy Z Fold 3 im Unboxing: auspacken, einrichten und erster Eindruck
Fazit in Kürze
Der erste Eindruck vom Galaxy Z Fold 3 ist sehr gut: matte Rückseite, großer Tablet-Modus und ein Knick, der kaum auffällt. Kritik gibt es am fehlenden Netzteil und an der Hülle mit S Pen, auf der das Gerät wackelt. Jen will es als Daily Driver nutzen.
Tops
- Matte Rückseite in Phantom Green, edel und kaum anfällig für Fingerabdrücke
- Tablet-Modus mit großem Display und geteilter Tastatur für beide Daumen
- Der Knick im Display ist beim Schreiben kaum zu spüren
- Schreiben mit dem S Pen funktioniert flüssig, auch in Textfeldern per Handschrifterkennung
Flops
- Kein Netzteil im Lieferumfang
- Hülle mit S Pen ist nicht magnetisch und wirkt nicht besonders hochwertig
- Mit angesetztem S Pen wackelt das aufgeklappte Gerät auf dem Tisch
- Nicht gegen Staub und Sand geschützt
Das Galaxy Z Fold 3 hat mich gleich begeistert, vor allem wegen des Tablet-Modus und des S Pen. Ich habe es mir gebraucht selbst gekauft, weil ich in den Wochen vor dem Video noch auf mein Ersatzgerät für das Galaxy S22 Ultra gewartet habe. Hier packe ich es aus und richte es ein. Das ist ein Ersteindruck, ein ausführlicher Erfahrungsbericht folgt später.
Farbe und Lieferumfang
Ich habe das Z Fold 3 in Phantom Green bestellt. Beim Z Flip 3 hatte ich die gleiche Farbe, dort war die Rückseite aber aus Glas und sehr anfällig für Fingerabdrücke. Beim Fold 3 ist sie matt. Das sieht sehr edel und hochwertig aus. Das Grün ist so dezent, dass man bei normalem Licht kaum erkennt, ob es nicht doch ein sehr dunkles Schwarz ist. Mir gefällt das sehr gut.
Im Karton liegen nur wenige Dinge:
- etwas Papierkram
- ein SIM-Werkzeug
- ein USB-C-Ladekabel
Ein Netzteil fehlt, das finde ich bei einem so teuren Gerät fast unverschämt. Nicht jeder hat einen passenden Ladeadapter, und gute sind nicht günstig.
Mein Gerät habe ich gebraucht selbst gekauft, deshalb sind keine Folien mehr darauf.
Technische Daten
| Galaxy Z Fold 3 | |
|---|---|
| Außendisplay | Dynamic AMOLED mit Corning Gorilla Glass Victus, 120 Hz |
| Innendisplay | 7,6 Zoll Dynamic AMOLED, 120 Hz |
| Gewicht | 271 g |
| Akku | 4.400 mAh |
| Arbeitsspeicher | 12 GB RAM |
| Kameras hinten | 12 MP Weitwinkel, 12 MP Ultraweitwinkel, 12 MP Tele |
| Kamera Außendisplay | 10 MP |
| Kamera im Innendisplay | 4 MP, unter dem Display verbaut |
| Wasserschutz | IPX8, 15 Meter für 30 Minuten in klarem Wasser |
Der S Pen funktioniert mit dem Z Fold 3 nur als S Pen Fold Edition oder S Pen Pro. Die Unterdisplay-Kamera ist so gut versteckt, dass man sie nur bei genauem Hinsehen entdeckt.
Einrichten
Die Einrichtung läuft wie bei jedem Samsung-Gerät:
- Sprache wählen und Lizenzvertrag zustimmen. Diagnosedaten sind optional.
- WLAN einrichten.
- Entscheiden, ob Apps und Daten kopiert werden. Ich habe darauf verzichtet, damit das Gerät komplett neu ist.
- Im Google-Konto anmelden und die Optionen für Sicherung und Standort festlegen.
- Samsung-Konto einrichten.
Schon beim Tippen der WLAN-Daten macht das große Display Spaß. Die Größe finde ich sehr gelungen. Obwohl ich keine großen Hände habe, kann ich das Gerät noch gerade so in einer Hand halten. Im Tablet-Modus ist die Tastatur geteilt, sodass beide Daumen sie erreichen. Das finde ich sehr durchdacht.
Danach folgen Hinweise zum Gerät:
- Das Innendisplay nur mit dem S Pen Fold Edition oder S Pen Pro bedienen, nicht mit spitzen Gegenständen oder dem Fingernagel drücken.
- Beim Schließen darf nichts im Gerät liegen, sonst kann es das Display zerkratzen.
- Es ist wassergeschützt, aber nicht gegen Staub und Sand. Das knirscht sonst im Gerät, und man bekommt es kaum wieder heraus. Salzwasser und Alkohol sind ebenfalls nicht geeignet.
- Die ab Werk aufgebrachte Schutzfolie auf dem Hauptbildschirm nicht abziehen und keine anderen Folien oder Sticker aufkleben.
- Das Gerät enthält Magnete, die man von Kreditkarten und Implantaten fernhalten sollte.
Tipps und Funktionen, auf die ich gespannt bin
Beim ersten Start zeigt das Gerät Tipps zu den Funktionen:
- Eine App, die auf dem Außendisplay läuft, bleibt beim Aufklappen geöffnet. Ob sie beim Zuklappen auf dem Außendisplay weiterlaufen soll, lässt sich einstellen.
- Multi View teilt das Display auf mehrere Apps auf. Darauf freue ich mich besonders.
- Das Bedienfeld mit angehefteten Lieblings-Apps kenne ich schon vom Galaxy Tab S7. Ich habe es dort immer aktiviert.
- Das Layout für die geteilte Ansicht lässt sich speichern, und Dateien können sich in einem neuen Fenster öffnen.
- Mit dem S Pen kann man in jedes Textfeld handschriftlich schreiben. Die Handschrift wird erkannt und als Text eingefügt. Für mich ist das eines der Top-Features des S Pen.
Im Tablet-Modus wird alles schön groß dargestellt, und man kann das Gerät gut halten. Auf dem Außendisplay kann ich Nachrichten schnell mit einer Hand tippen. Die Tastatur ist dort allerdings sehr klein. Da muss ich noch schauen, wie ich damit zurechtkomme.
Wenn ich eine App wie den Play Store aufmache und das Gerät zuklappe, passiert erst einmal nichts. Das finde ich gut, denn wenn ich das Telefon weglege, möchte ich nicht, dass vorn die App weiterläuft.
Hülle mit S Pen
Ich habe mir direkt die originale Samsung-Hülle mit S Pen dazugestellt, denn ich bin ein riesiger Fan des S Pen. Mein Eindruck der Hülle ist gemischt:
- Sie trägt zum Glück nicht stark auf, wirkt aber nicht besonders hochwertig.
- Sie ist nicht magnetisch, das Gerät sitzt etwas kribbelig darin. Das gefällt mir nicht.
- Der S Pen hat hinten eine Ablagemöglichkeit. Das ist praktisch und kompakt, denn das Fold 3 ist kein Note, der Stift lässt sich nicht im Gerät versenken.
Das große Problem: Weil der Halter hinten nicht versenkt ist, wackelt das aufgeklappte Gerät auf dem Tisch hin und her. Das nenne ich eine grobe Fehlkonstruktion. Man kann den S Pen Halter abnehmen. Zu Hause kann ich ihn also entfernen und das Gerät vernünftig hinlegen. Unterwegs setze ich ihn wieder an.
Der S Pen funktioniert ohne Kopplung. In der Notizen-App läuft das Schreiben sehr flüssig. Der Knick im Display ist bei weißem Hintergrund ein wenig zu sehen, aber man fühlt ihn kaum, und beim Schreiben merkt man ihn nicht. Im Dunkeln fällt er gar nicht auf. Das habe ich mir schlimmer vorgestellt, das ist eine Meisterleistung.
Fazit
Ich freue mich schon darauf, das Galaxy Z Fold 3 als Daily Driver zu nutzen. Wie ich mit Gewicht und Dicke zurechtkomme, muss sich noch zeigen. Ein Netzteil fehlt, und die Hülle mit S Pen hat mich nicht überzeugt. Dagegen stehen die edle matte Rückseite, der Tablet-Modus und der kaum spürbare Knick. Einen ausführlichen Erfahrungsbericht gibt es später.
Fragen und Antworten
- Was ist beim Galaxy Z Fold 3 im Karton?
- Neben dem Gerät liegen etwas Papierkram, ein SIM-Werkzeug und ein USB-C-Ladekabel im Karton. Ein Netzteil fehlt.
- Ist das Galaxy Z Fold 3 wasserdicht?
- Es ist nach IPX8 zertifiziert, also wasserdicht bis 15 Meter für 30 Minuten, aber nur in klarem Wasser. Gegen Staub und Sand ist es nicht geschützt, und Salzwasser oder Alkohol sind tabu.
- Welcher Stift passt zum Galaxy Z Fold 3?
- Das Galaxy Z Fold 3 funktioniert nur mit dem S Pen Fold Edition oder dem S Pen Pro. Die originale Samsung-Hülle mit S Pen hat Jen direkt mitbestellt.
- Läuft die App auf dem Außendisplay weiter, wenn man das Galaxy Z Fold 3 zuklappt?
- Das lässt sich in den Einstellungen festlegen. Standardmäßig passiert beim Zuklappen nichts, und Jen findet das gut, weil sie nicht möchte, dass die App vorn weiterläuft.