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Tops und Flops beim Galaxy S24 Ultra: Fazit nach 2 Monaten

Von Jen Video vom 10:08 Min. Artikel vom 06.10.2026

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Fazit in Kürze

Das Galaxy S24 Ultra ist nach zwei Monaten ein Ultra-Gerät durch und durch, mit tollem Display, Kamera, Akku und Verarbeitung. Jen stört die aufgezwungene KI-Bearbeitung von Selfies und das hohe Gewicht von 232 g.

Vorschaubild zum Video: TOPS & FLOPS BEIM GALAXY S24 ULTRA Fazit nach 2 Monaten

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Tops

  • Komplett flaches 6,8-Zoll-Display mit bis zu 2.600 Nits und entspiegeltem Gorilla Armor Glas
  • Snapdragon 8 Gen 3, butterweich, mehr als zwei Tage Akku
  • Kamera auf dem Niveau von Jens Sony-Kompaktkamera, starker Zoom
  • Verbesserte Instagram- und TikTok-Nutzung mit der Gerätekamera
  • Premium-Verarbeitung, auch ohne Hülle nach zwei Monaten kaum Kratzer

Flops

  • KI überarbeitet Selfies bei wenig Licht automatisch, Original wird überschrieben
  • 232 g, groß und schwer
  • Von den KI-Funktionen nutzt Jen im Alltag nur Circle to Search häufig

Ich habe das Galaxy S24 Ultra wie einige von euch direkt zum Marktstart vorbestellt. Das ist jetzt zwei Monate her, und seitdem ist es mein Daily Driver. Hier ist mein Fazit mit allen Tops und allen Flops. Die Flops haben es diesmal in sich.

Bei Vorbestellungen von Samsung-Geräten musste ich in der Vergangenheit mehrere Geräte hintereinander zurücksenden. Diesmal war das erfrischenderweise nicht so, und ich konnte die Features von Anfang an genießen.

Meine Tops

  • Display: Das 6,8 Zoll große Dynamic-LTPO-AMOLED-Display ist jetzt komplett flach und wird bis zu 2.600 Nits hell. Das neue Corning Gorilla Armor Glas verhindert Lichtreflexionen deutlich sichtbar, das ist im Alltag sehr angenehm.
  • Prozessor und Akku: Der Snapdragon 8 Gen 3 lässt alles butterweich laufen und sorgt für mehr als zwei Tage Akkulaufzeit bei 3 bis 4 Stunden Display-Zeit pro Tag.
  • KI-Funktionen: Sie sind beeindruckend, aber ich nutze im Alltag ehrlich gesagt nur Circle to Search wirklich häufig.
  • Kamera: Die Hardware ist im Vergleich zum S23 Ultra unverändert, aber der neue Snapdragon wirkt sich bei der Nachbearbeitung der Bilder deutlich auf die Qualität aus. Ich drehe häufig Videos für meinen Kanal mit dem S24 Ultra und sehe keinen Unterschied zur Sony-Kompaktkamera, die ich normalerweise nutze. Fotos haben nach dem Update Anfang März deutlich mehr Farbtiefe. Der Zoom ist weiterhin next level, und ich bin immer wieder überrascht, wie gut die KI Aufnahmen bei fünf- oder zehnfachem Zoom nachbearbeitet.
  • Social Media: Durch die Partnerschaft zwischen Samsung und Instagram und Co. wird ab der S24-Serie wie zuvor beim iPhone die geräteeigene Kamera in Instagram oder TikTok genutzt. Früher wurden Screenshots der Aufnahmen verwendet, was zu geringerer Qualität der Posts führte. Das ist eine begrüßenswerte Entwicklung.
  • Verarbeitung: Sie ist ausschließlich Premium. Ich nutze das S24 Ultra mit wenigen Ausnahmen ohne Hülle und ohne Displayschutz. Nach zwei Monaten habe ich nicht einmal Mikrokratzer auf dem Display, obwohl ich das Telefon zusammen mit Schlüssel und anderen Dingen in die Handtasche werfe. Nur am Rahmen gibt es eine Stelle mit Mikroabschürfungen. Sie wird weder tiefer noch größer, und man sieht sie nur, wenn man die Kamera in 4K und ausgeleuchtet darauf hält.

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Meine Flops

Mir sind zwei sehr generelle Themen aufgefallen, deren Entwicklung mir bei Samsung nicht gefällt.

1. KI ohne Wahl

Bei weniger gutem Licht wird ein Selfie mit der Frontkamera automatisch und ohne mein Zutun von der KI brutal nachbearbeitet. Ich habe alle voreingestellten Beauty-Filter in der Kamera ausgeschaltet. Das Foto wird dadurch gefälliger, aber auch unechter und weniger authentisch. Ein so bearbeitetes Foto würde ich nicht posten. Das Problem: Ich kann es nicht ausschalten und nicht rückgängig machen, das Original wird überschrieben. Man kann beim Fotografieren zusehen, wie aus einem normalen Menschen mit Ringen und Falten unter den Augen eine Beauty-optimierte KI-Version wird.

Bei allen Vorteilen der KI gefällt es mir nicht, dass ich nicht die Wahl habe, ob ich die Unterstützung nutzen möchte. So sollte KI nicht angewendet werden. Das schürt die Sorge, die KI könnte sich der Kontrolle entziehen. Ich hoffe, dass ein künftiges Update das behebt.

2. Zu groß und zu schwer

So sehr ich das flache Display feiere: Das Gerät ist groß und vor allem schwer. 232 g machen sich nach wenigen Minuten in der Hand und in der Jackentasche bemerkbar. Schwer machen es der 5.000-mAh-Akku und Extras wie der S Pen.

Ich habe kürzlich das Honor Magic V2 getestet, ein Foldable mit 7,9 Zoll ausgeklappt, einem 6,4-Zoll-Außendisplay und ebenfalls 5.000 mAh. Es wiegt mit 231 g exakt so viel wie das S24 Ultra mit nur einem Display. Es geht also offensichtlich viel besser. Warum bauen andere Hersteller noch solche Klötze? Honor verwendet unter anderem andere Materialien, aber das Gerät ist nicht weniger hochwertig. Glas, Edelstahl und Titan sind robust, ich hätte aber lieber andere, genauso hochwertige Materialien und dafür 30 oder 40 g weniger in Hand und Tasche.

In den letzten zwei Jahren hieß es, die Hardware von Smartphones könne sich nicht weiter verändern. Honor zeigt, dass es wesentlich besser, leichter und dünner geht. Warum hat kein teures iPhone oder Samsung-Ultra-Modell ein Smartphone dabei, das halb so dünn ist?

Fazit

Das S24 Ultra macht Spaß, es ist ein Ultra-Gerät durch und durch. Für Samsung wünsche ich mir beim Galaxy Z Fold 6 in diesem Jahr einen Schritt in Richtung dünner und leichter. Mit dem S24 Ultra hat Samsung bewiesen, dass es High-End mit bewährten Konzepten kann. Jetzt wünsche ich mir High-End mit Innovation, damit Samsung nicht in die Apple-Falle tappt und sich die nächsten sechs Jahre auf dem Erfolg ausruht.

Fragen und Antworten

Wie ist das Galaxy S24 Ultra nach zwei Monaten Nutzung?
Jen nutzt es als Daily Driver und lobt Display, Prozessor, Akku, Kamera und Verarbeitung. Ihre Kritik gilt der aufgezwungenen KI-Bearbeitung von Selfies und dem hohen Gewicht.
Wie lange hält der Akku des Galaxy S24 Ultra?
Jen kommt mit dem 5.000-mAh-Akku bei 3 bis 4 Stunden Display-Zeit pro Tag auf mehr als zwei Tage.
Welche KI-Funktionen des Galaxy S24 Ultra nutzt Jen?
Im Alltag nutzt sie nur Circle to Search wirklich häufig. Die KI-Bearbeitung von Selfies bei wenig Licht kritisiert sie, weil sie sich nicht abschalten lässt.
Wie schwer ist das Galaxy S24 Ultra?
Es wiegt 232 g. Das macht sich nach wenigen Minuten in der Hand und in der Jackentasche bemerkbar. Das Honor Magic V2 mit zwei Displays wiegt 231 g.

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