Galaxy S22 im Unboxing: Auspacken und Einrichten im Ersteindruck
Fazit in Kürze
Beim Auspacken überzeugt das Galaxy S22 mit leichtem, handlichem Gehäuse und flüssigem 120-Hz-Display. Ein Netzteil liegt nicht bei. Ob es besser läuft als das Galaxy S22 Ultra, testet Jen die nächsten 14 Tage.
Tops
- Liegt sehr gut in der Hand, leicht und handlich
- Lauter- und Power-Taste mühelos erreichbar
- Flaches Display gefällt Jen sehr
- 120-Hz-Panel mit flüssigem Scrollen und flüssig öffnenden Apps
- Seitenpanel lässt sich einrichten, anders als beim S22 Ultra
Flops
- Kein Ladeadapter im Lieferumfang
- Kein Speicherkarten-Slot
Das Galaxy S22 ist das kleinste der drei Modelle der damaligen Samsung-Reihe. Ich war gespannt auf das handliche Smartphone, weil ich viel Gutes darüber gehört hatte. Hier packe ich es aus und richte es ein. Es ist ein Ersteindruck, der ausführliche Erfahrungsbericht folgt später. Das Gerät habe ich selbst gekauft.
Unboxing: Lieferumfang
Ich bin ein großer Fan gebrauchter Geräte, weil man viel Geld sparen kann und sie nicht selten wie neu sind. Mein Galaxy S22 ist gebraucht, in Weiß, mit 128 GB.
In der Box liegen das Gerät, der Papierkram mit einer SIM-Nadel und ein USB-C-auf-USB-C-Kabel. Ein passender Ladeadapter fehlt. Wer das Kabel zum Laden nutzen will, braucht einen Adapter mit USB-C-Anschluss, den man zu Hause eigentlich nicht hat und der recht teuer ist. Alternativ kann man ein altes USB-C-Kabel nehmen.
Technische Daten
| Samsung Galaxy S22 | |
|---|---|
| Maße | 146 × 70,6 × 7,6 mm |
| Gewicht | 167 g |
| Display | 6,1 Zoll Dynamic AMOLED, 1080 Pixel |
| Glas | Gorilla Glass Victus+ vorne und hinten |
| Rahmen | polierter Aluminiumrahmen |
| Schutz | IP68 |
| Prozessor | Exynos 2200 |
| Akku | 3.700 mAh mit Schnellladen |
| Hauptkamera | 50 Megapixel |
| Ultraweitwinkel | 12 Megapixel |
| Tele | 10 Megapixel |
| Frontkamera | 10 Megapixel |
| Weitere Merkmale | Ultraschall-Fingerabdrucksensor unter dem Display, Stereolautsprecher, kein Speicherkarten-Slot |
Der Exynos 2200 hat insbesondere beim Galaxy S22 Ultra zum Marktstart für viele Performance-Probleme gesorgt. Ich hoffe, dass es beim S22 mit den bisherigen Updates besser funktioniert. Für Schnellladen braucht man mindestens 25 Watt. Das Netzteil dafür liegt nicht bei.
Erster Eindruck in der Hand
Das Gerät liegt unglaublich gut in der Hand. Es ist leicht, und das 6,1 Zoll große Display ist wunderbar handlich. Lauter-Wippe und Power-Taste erreiche ich mit meinen recht kleinen Händen mühelos. Das ist für mich eine wahre Wohltat.
Ich bin sonst ein großer Fan von abgerundeten Displays wie beim S22 Ultra. Wie gut mir das flache Display hier gefällt, überrascht mich sehr.
Einrichten Schritt für Schritt
- Sprache wählen (Deutsch, Deutschland) und der Endbenutzer-Lizenzvereinbarung zustimmen. Das Senden von Diagnosedaten ist optional.
- Berechtigungen bestätigen: Suche nach Geräten in der Nähe, Anrufe mit Ohrhörern, Anruflisten, Kalender und Kontakte. Man kann allem zustimmen oder nicht.
- WLAN einrichten.
- Apps und Daten von einem früheren Telefon kopieren oder, wie ich, ein komplett neues Gerät einrichten.
- Beim Google-Konto anmelden und den Nutzungsbedingungen zustimmen. Die Google-Dienste (Backup auf Google Drive, Standort, WLAN-Suche, Nutzungsdaten, automatische Updates) kann man aktivieren oder nicht. Ich stimme zu.
- Suchmaschine wählen. Es werden einige Alternativen zu Google vorgeschlagen, ich bleibe bei Google.
- Telefon schützen: Gesichtserkennung, Fingerabdruck, Muster, PIN oder Passwort. Ich nehme die PIN und richte die Gesichtserkennung ein. Sie gilt als weniger sicher als Fingerabdruck oder Passwort.
- Einstellen, dass das Gerät nach der Gesichtserkennung auf dem Sperrbildschirm bleibt, bis man wischt. So kann ich eine Benachrichtigung lesen, ohne gleich auf dem Startbildschirm zu landen.
- Den Sprachassistenten auch bei gesperrtem Smartphone erlauben. Das finde ich zum Beispiel im Auto sehr praktisch.
- Vorgeschlagene Apps installieren und beim Samsung-Konto anmelden.
Das Galaxy S22 kommt wie S22 Plus und S22 Ultra mit Android 12 und One UI 4.0.
Erste Eindrücke zu Software und Display
Mit dem Seitenpanel hatte ich beim S22 Ultra massive Probleme. Beim Hinzufügen von Apps brach es immer ab. Beim S22 lässt es sich ganz normal einrichten.
Das 120-Hz-Panel sorgt für sehr flüssiges Scrollen, Ruckler habe ich bislang nicht festgestellt. Nach meinen Erfahrungen mit dem S22 Ultra ist das eine absolute Wohltat. Auch Apps öffnen sich flüssig. Es steht ein Software-Update bereit, mit Sicherheitspatch vom 1. April, ich installiere es direkt.
Die nächsten 14 Tage teste ich das Gerät auf Herz und Nieren. Ich freue mich darauf, denn es ist schon eine Weile her, dass ich ein handliches Smartphone hatte.
Fragen und Antworten
- Was ist im Lieferumfang des Galaxy S22 enthalten?
- Das Gerät, Papierkram, eine SIM-Nadel und ein USB-C-auf-USB-C-Kabel. Einen passenden Ladeadapter gibt es nicht.
- Welche technischen Daten hat das Galaxy S22?
- Es hat ein 6,1 Zoll großes Dynamic AMOLED Display, einen Exynos 2200, einen 3.700-mAh-Akku, IP68 und eine Triple-Kamera mit 50, 12 und 10 Megapixeln. Es wiegt 167 g und ist 7,6 mm dünn.
- Welche Android-Version hat das Galaxy S22 ab Werk?
- Android 12 mit One UI 4.0, wie auch das S22 Plus und das S22 Ultra.
- Kann man beim Galaxy S22 den Speicher erweitern?
- Nein. Es gibt keinen Speicherkarten-Slot, man muss mit der gewählten Speichergröße auskommen.