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Samsung Galaxy S22 Ultra im Unboxing: Auspacken und Einrichten im Ersteindruck

Von Jen Video vom 22:21 Min. Artikel vom 06.10.2026

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Fazit in Kürze

Im Ersteindruck gefallen Jen die matte schwarze Rückseite, die minimalistische Kamera und der S Pen im Gerät. Kritik gibt es am fehlenden Ladeadapter. Ein ausführlicher Test folgt nach zwei Wochen.

Vorschaubild zum Video: UNBOXING & EINRICHTEN | Samsung Galaxy S22 Ultra (deutsch)

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Tops

  • Matte schwarze Rückseite, hochwertige Haptik
  • S Pen kann wieder im Gerät verstaut werden, softe Spitze
  • Minimalistische Kamera-Optik ohne Block
  • Gesichtserkennung funktioniert schnell
  • Kamera mit hochwertigem Porträtmodus im ersten Check

Flops

  • Kein Ladeadapter im Lieferumfang
  • Rahmen in Hochglanz, vermutlich anfällig für Fingerabdrücke
  • AR-Emojis sehen aus Jens Sicht furchtbar aus

Das Samsung Galaxy S22 Ultra liegt neu bei mir auf dem Tisch. Ich packe es aus und richte es ein. Ich hätte es fast nicht gekauft, den Grund erzähle ich am Ende. Das Gerät habe ich selbst gekauft, die Meinung ist also unverfälscht. Das ist ein Ersteindruck, der ausführliche Test folgt später.

Unboxing und erster Eindruck

Ich habe das Galaxy S22 Ultra in Phantom Black bestellt. Das große Gerät wirkt recht schwer. In der Box liegen der übliche Papierkram, ein USB-C-auf-USB-C-Kabel und eine SIM-Nadel. Es gibt wieder keinen Ladeadapter. Das finde ich bei dem Preis unverschämt. Ich erinnere mich gern an die Zeiten, als Ladeadapter, Kopfhörer und manchmal sogar eine Hülle dabei waren.

Das Galaxy S22 Ultra ist für mich ein Note 22 Ultra, daran ändert auch der Name nichts. Ich hätte gern gesehen, dass man die Designsprache des S21 Ultra beibehalten und in diesem Design einen Stift untergebracht hätte.

Was mir herausragend gefällt, ist die matte schwarze Rückseite. Das ist ein tolles Design. Ich war nicht sicher, ob ich die Kameraaussparungen gut finde, weil kein Block mehr aufgesetzt ist und die Kameraelemente direkt aus dem Gehäuse kommen. Auf den ersten Bildern wirkte das etwas unfertig. In echt sieht es total elegant und minimalistisch aus. Das matte Schwarz gefiel mir schon beim S21 Ultra. Insgesamt fühlt es sich sehr hochwertig an. Matte Rahmen hätte ich mir auch gewünscht. Sie sind hochglanz, vermutlich also anfällig für Fingerabdrücke. Die matte Rückseite ist wahrscheinlich robuster, was Fingerabdrücke angeht. Auch der mitgelieferte S Pen ist mattschwarz, das finde ich sehr elegant. Vorher war er glänzend.

Technische Daten

Samsung Galaxy S22 Ultra
Maße 77,9 × 163,3 × 8,9 mm
Gewicht 228 g
Display 6,8 Zoll Dynamic AMOLED QHD+, 500 ppi, 120 Hz
Spitzenhelligkeit bis zu 1.750 Nits
Weitwinkelkamera 108 Megapixel
Ultraweitwinkel 12 Megapixel
Tele 10 Megapixel, dazu ein zweites 10-Megapixel-Tele
Frontkamera 40 Megapixel
Akku 5.000 mAh, Schnellladen mit 45 Watt
Schutz IP68
Glas Corning Gorilla Glass Victus+
Rahmen Armor Aluminium
Sonstiges Dual-SIM, keine Speicherkarte, S Pen im Gerät

Das Schnellladegerät gehört nicht zum Lieferumfang. Zu einem so teuren Gerät muss man sich also auch noch ein teures Schnellladegerät kaufen.

Einrichten Schritt für Schritt

  1. Gerät einschalten, Sprache wählen (Deutsch, Deutschland).
  2. Datenschutzrichtlinien und Endbenutzer-Lizenzvereinbarung zustimmen. Das Senden der Diagnosedaten ist optional.
  3. Neue Einstellung, die ich zum ersten Mal sehe: Man kann einzeln zustimmen, ob nach Geräten in der Nähe gesucht wird und ob das Telefon Anrufe mit Ohrhörern annehmen und ablehnen darf. Ich lasse alles aktiviert.
  4. WLAN hinzufügen. Das Smartphone wird vorbereitet, das dauert einige Minuten. Die Rückseite wird dabei warm, das habe ich beim Starten noch nie erlebt.
  5. Apps und Daten von einem früheren Gerät kopieren, egal ob Samsung oder Apple. Ich verzichte und starte komplett neu.
  6. Beim Google-Konto anmelden. Danach lassen sich Dienste aktivieren: Sicherung in Google Drive, Standort, WLAN-Suche, Nutzungsdaten und Fehlerberichte, automatische Updates. Ich akzeptiere alles.
  7. Suchmaschine auswählen. Die Zahl der Anbieter habe ich so noch nirgends gesehen. Ich wähle immer Google.
  8. Gerät schützen: Gesichtserkennung, Fingerabdruck, Muster, PIN oder Passwort. Ich richte zuerst die Gesichtserkennung ein, dafür braucht es eine Sicherheits-PIN.
  9. Einstellen, dass das Gerät nach der Gesichtserkennung auf dem Sperrbildschirm bleibt, bis man wischt. Außerdem kann man festlegen, dass das Gesicht schneller erkannt wird und dass die Augen offen sein müssen, damit niemand das Gerät beim Schlafen entsperren kann.
  10. Den Sprachassistenten auch ohne Entsperren erlauben. Das ist zum Beispiel im Auto oder bei vollen Händen praktisch.
  11. Beim Samsung-Konto anmelden. Mit der Offline-Suche kann ich mein Gerät auch finden, wenn es nicht mit einem Netzwerk verbunden ist.

Das Galaxy S22 Ultra kommt mit Android 12 beziehungsweise One UI 4. Beim Rundgang durch die Neuerungen fielen mir einige Funktionen auf: das Remastern von Fotos (weniger Unschärfe und Rauschen, höhere Auflösung), bewegte Collagen, der gemeinsame Kalender, die schnellere Datensuche, das Anheften von Fensteroptionen und eine Rechtschreibprüfung, die den Kontext berücksichtigt. Die AR-Emojis von Samsung sollte das Unternehmen dringend überarbeiten. Das bekommt Apple wesentlich besser hin, bei Samsung sehen sie furchtbar aus.

S Pen und Kamera im ersten Test

Die Gesichtsentsperrung funktioniert sehr schnell. Den Fingerabdrucksensor teste ich noch.

Den S Pen wollte ich als Erstes ausprobieren. Es gibt eine kleine Einführung mit Smart Select, womit man Bereiche auswählen und sich übersetzen lassen kann. Mit dem Druckknopf am Stift lassen sich Aktionen auslösen, zum Beispiel ein Foto machen.

Ich bin ein großer S-Pen-Fan. Es ist super, handschriftliche Notizen zu machen, die sich über alle Geräte synchronisieren. In Samsung Notes hat sich die Geschwindigkeit deutlich verbessert, der Strich liegt wirklich an der Spitze des Stifts. Vom Hocker haut mich das nicht, denn es war vorher schon richtig gut. Ich mag besonders die softe Spitze. Der Apple Pencil klackert auf Tablets beim Schreiben, hier hat man wirklich das Gefühl, mit einem Stift zu schreiben. Das funktionierte mit den anderen S Pens auch hervorragend, deshalb würde ich mir das Gerät allein deswegen nicht zwingend kaufen. Ich bin aber froh, dass der S Pen wieder im Gerät verstaut werden kann. Beim S21 Ultra musste ich ihn separat mitschleppen.

Bei der Kamera kann man für Selfies den Farbton wählen, natürlich oder hell. Ich nehme den natürlichen Ton. Den Porträtmodus finde ich schon von hochwertiger Qualität, aber das muss noch deutlich mehr getestet werden, auch die Akkulaufzeit.

Warum ich es fast nicht gekauft hätte

Die Spezifikationen auf dem Papier wirkten auf den ersten Blick viel zu ähnlich zum S21 Ultra, das ich sehr lange benutzt habe. Mein Eindruck war, dass Samsung das zwei Jahre alte Design des Galaxy Note 20 Ultra nimmt, die Spezifikationen des S21 Ultra dazupackt und daraus ein S22 Ultra macht. Dafür war mir das zu abgetroschen, um so viel Geld auszugeben. Dann habe ich mir viele Erfahrungsberichte angesehen und festgestellt, dass das Gerät im Realitätscheck an manchen Punkten deutlich besser ist als der Vorgänger. Das fand ich interessant.

Fazit zum Ersteindruck

Es ist trotz allem ein tolles Gerät, und ich finde es gut, dass die Note-Serie fortgesetzt wird. Die nächsten zwei Wochen teste ich es auf Herz und Nieren und teile dann meine Erfahrungen.

Fragen und Antworten

Was ist im Lieferumfang des Galaxy S22 Ultra?
Das Gerät, Papierkram, ein USB-C-auf-USB-C-Kabel und eine SIM-Nadel. Einen Ladeadapter gibt es nicht, ein Schnellladegerät mit 45 Watt muss man extra kaufen.
Welche technischen Daten hat das Galaxy S22 Ultra?
Es hat ein 6,8 Zoll großes Dynamic AMOLED QHD+ Display mit 120 Hz, einen 5.000-mAh-Akku, IP68 und eine Kamera mit 108, 12 und zweimal 10 Megapixeln. Es wiegt 228 g.
Hat das Galaxy S22 Ultra einen S Pen im Gerät?
Ja, der S Pen kann wie bei der Note-Serie im Gerät verstaut werden. Beim S21 Ultra musste man ihn separat mitnehmen.
Welches Android hat das Galaxy S22 Ultra ab Werk?
Android 12 mit One UI 4.
Warum hätte Jen das Galaxy S22 Ultra fast nicht gekauft?
Die Spezifikationen wirkten auf dem Papier zu ähnlich zum S21 Ultra. Nach vielen Erfahrungsberichten sah Jen, dass das Gerät im Alltag an manchen Punkten deutlich besser ist.

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