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Shokz OpenDots 2 und OpenDots Air: Was können die neuen Clip-on-Earbuds?

Von Jen Video vom 12:50 Min. Artikel vom 06.10.2026

Shokz Kopfhörer

Fazit in Kürze

Die OpenDots 2 (199 € UVP) bieten den besseren Klang mit Dolby Audio, ein Knochenleitungsmikrofon, kabelloses Laden und IP57. Die OpenDots Air (139 € UVP) liefern laut Jen etwa 90 % davon und sind für Musik und gelegentliche Anrufe die günstigere Wahl.

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Tops

  • Sehr bequem: 6,4 g bzw. 6,3 g pro Earbud, kaum zu spüren
  • Offenes Ohr, Umgebung bleibt hörbar
  • Privatmodus: der Sitznachbar hört im Test nichts
  • Gute Anrufqualität mit KI-Geräuschreduzierung
  • Bluetooth 6.1, Multipoint für zwei Geräte, Find Hub

Flops

  • Nur die Codecs AAC und SBC, kein aptX und kein LDAC
  • OpenDots Air: kein Dolby Audio, kein kabelloses Laden, kein Knochenleitungsmikrofon
  • Zum Schwimmen und Duschen nicht geeignet

Shokz bringt zwei neue Clip-on-Earbuds: die OpenDots 2 für 199 € und die günstigeren OpenDots Air für 139 €. Hier der Vergleich mit meiner Meinung und einer klaren Kaufempfehlung. Shokz hat über 20 Millionen verkaufte Geräte und mehr als 5.800 Patente, man kann also davon ausgehen, dass sie wissen, was sie tun.

Das Konzept: Clip-on, nichts im Ohr

Die Earbuds klippen ans Ohrläppchen. Nichts sitzt im Ohr, sondern am Ohr, das Ohr bleibt offen. Man hört Musik oder Podcasts und bekommt Türklingel, Verkehr und Gespräche mit. Man kann sie stundenlang tragen und vergisst irgendwann, dass sie da sind. Ich trage Kopfhörer den ganzen Tag, beim Videoschnitt, für Podcasts, beim Telefonieren und für Sprachnachrichten. Da müssen sie sehr bequem sein, und das erfüllen die OpenDots.

Shokz OpenDots 2 (199 € UVP)

Case und Design: Hochwertige Verarbeitung, glatte Oberfläche, an der Seite ein Pairing-Button und USB-C. Die Earbuds liegen magnetisch fest im Case. Es gibt drei Farben: Perlweiß mit goldenen Akzenten, Grau und Schwarz.

Tragekomfort: Mit nur 6,4 g pro Earbud spürt man sie praktisch nicht. Der Bügel heißt Joint Arc und besteht aus einer flexiblen Nickel-Titan-Platte, die sich an jede Ohrform anpasst. Es gibt kein Links und Rechts, die Earbuds erkennen das Ohr automatisch. Eine Trageerkennung pausiert die Musik beim Abnehmen und setzt sie beim Aufsetzen fort.

Klang: Bei Open-Ear-Kopfhörern war Bass bisher ein Problem, weil der Tiefton ohne Abschluss im Ohr verpufft. Shokz setzt auf drei Technologien:

  1. Bass-Technologie: Pro Earbud arbeiten zwei 11,8-mm-Treiber in einer kugelförmigen Akustikkammer. Zusammen liefern sie die Leistung eines 16-mm-Treibers. Eine neu entwickelte Membran bringt bei den OpenDots 2 rund 70 % weniger Verzerrung, auch bei hoher Lautstärke.
  2. Mirror Pitch: Der Schall wird wie Licht in einem Spiegel gezielt ins Ohr reflektiert. Das bringt mehr Bass, mehr Lautstärke und weniger Energieverlust.
  3. Direct Pitch für die Privatsphäre: Der Earbud schickt eine gegenphasige Schallwelle nach außen, die den entweichenden Schall auslöscht. Wer es noch privater will, aktiviert den Privatmodus in der Shokz App.

Im Test habe ich Musik laut und mit viel Bass abgespielt und das Mikrofon neben mein Ohr gehalten, wie ein Sitznachbar im Bus. Ohne Privatmodus ist etwas zu hören. Mit Privatmodus hört man auch ganz nah nichts. Dazu kommt Dolby Audio mit räumlichem Klang und klaren Stimmen. Für Open-Ear finde ich das beeindruckend. Es gibt vier EQ-Modi: Standard, Bass, Vocal und Privat, oder man baut sich in der App einen eigenen Modus. Bei den Codecs gibt es nur AAC und SBC, kein aptX und kein LDAC.

Telefonieren: Pro Earbud gibt es zwei Luftschallmikrofone und ein Knochenleitungsmikrofon, das die Vibration des Kiefers spürt und die Stimme aus dem Umgebungslärm filtert. Dazu kommen KI-Geräuschreduzierung und adaptives Beamforming. Auch im lauten Café kommt die Stimme klar an.

Akku: 10 Stunden Musik pro Ladung, 40 Stunden mit dem Case. Fünf Minuten Schnellladen reichen für zwei Stunden Musik. Im Open-Ear-Segment noch nicht selbstverständlich: Das Case lädt kabellos auf dem Pad.

Bedienung: Drücken und Tippen, jede Geste lässt sich in der App pro Ohr frei belegen. Bei mir startet und stoppt Drücken links die Wiedergabe, rechts springt es zum nächsten Titel. Ein neuer Kraftsensor ignoriert zufällige Berührungen, etwa beim Aufsetzen einer Brille oder beim Haarestreichen.

Verbindung und Schutz: Bluetooth 6.1 mit stabiler Verbindung bis zu 10 m. Multipoint für zwei Geräte gleichzeitig. Über die Google Find Hub App lässt sich ein Klingelton auslösen oder der letzte Standort anzeigen. Die Earbuds sind nach IP57 staub- und wassergeschützt, Schweiß, Regen und Workouts sind kein Problem. Schwimmen und Duschen geht nicht. Das Case hat IP54.

Shokz OpenDots Air (139 € UVP)

Die Air sind 60 € günstiger und gibt es in zwei Farben, Morgenlila und Schwarz. Das Lila ist mal etwas anderes als das übliche Weiß, Grau oder Schwarz.

Wo sie sparen:

  • kein Dolby Audio und kein Mirror Pitch
  • gleiche 11,8-mm-Treiber in der Kugelkammer, aber ohne die neu entwickelte Membran. Ich finde den Klang der OpenDots 2 etwas klarer, der der Air ist aber richtig gut. Ohne direkten Vergleich merkt man den Unterschied nicht unbedingt.
  • nur zwei Luftschallmikrofone, kein Knochenleitungsmikrofon. Bei Anrufen im Lärm für das Gegenüber leicht spürbar
  • kein kabelloses Laden
  • 9 statt 10 Stunden Akku, 36 statt 40 Stunden mit Case
  • Schnellladen: 10 statt 5 Minuten für zwei Stunden Musik

Wo es keine Kompromisse gibt: gleiches Bluetooth 6.1, gleicher Kraftsensor, Multipoint für zwei Geräte, vier EQ-Modi, Direct Pitch und KI-Geräuschreduzierung bei Anrufen. Trotz des Namens sind die Air nicht leichter, sie wiegen 6,3 g statt 6,4 g.

Vergleich auf einen Blick

OpenDots 2 OpenDots Air
UVP 199 € 139 €
Gewicht pro Earbud 6,4 g 6,3 g
Dolby Audio ja nein
Mikrofone 2 Luftschall plus Knochenleitung 2 Luftschall
Akku (Earbuds / mit Case) 10 h / 40 h 9 h / 36 h
Kabelloses Laden ja nein
Schnellladen 5 Min. für 2 h 10 Min. für 2 h

Für wen lohnt sich welches Modell?

OpenDots 2, wenn ihr den bestmöglichen Sound wollt, viel telefoniert, oft in lauten Umgebungen wie einem Großraumbüro, die Earbuds einfach aufs Pad legen wollt oder beim Sport stark schwitzt.

OpenDots Air, wenn ihr hauptsächlich Musik hört und nur gelegentlich telefoniert, mit Kabel zum Laden kein Problem habt und die 60 € lieber anders investiert. Für mich sind die Air kein Trostpreis, sondern bieten etwa 90 % der OpenDots 2 zu einem deutlich besseren Preis. Die Links zu beiden Modellen stehen in der Videobeschreibung.

Fragen und Antworten

Was kosten die Shokz OpenDots 2 und die OpenDots Air?
Die OpenDots 2 kosten 199 € UVP, die OpenDots Air 139 € UVP. Der Unterschied beträgt 60 €.
Was ist der Unterschied zwischen Shokz OpenDots 2 und OpenDots Air?
Die OpenDots 2 haben Dolby Audio, ein zusätzliches Knochenleitungsmikrofon, kabelloses Laden und etwas mehr Akku. Der Klang ist laut Jen etwas klarer. Die OpenDots Air haben davon nichts, bieten aber sonst laut Jen rund 90 % der OpenDots 2.
Wie lange hält der Akku der Shokz OpenDots 2?
Zehn Stunden Musik mit einer Ladung und 40 Stunden mit dem Case. Fünf Minuten Schnellladen reichen für zwei Stunden Musik. Die OpenDots Air kommen auf 9 und 36 Stunden.
Unterstützen die Shokz OpenDots 2 aptX oder LDAC?
Nein. Es gibt nur AAC und SBC. Für die meisten ist das egal, Hi-Fi-Fans sollten es wissen.

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