Samsung One UI 9 Beta: Was kommt da auf uns zu?
Fazit in Kürze
Die zweite Beta von One UI 9 auf Basis von Android 17 räumt Einstellungen und Schnelleinstellungen auf und bringt neue Funktionen für Texthervorhebung, Kamera, Samsung Notes und Samsung DeX. Jen sind in der Beta keine groben Fehler aufgefallen. Zum Testen braucht man ein Galaxy S26.
Tops
- Aufgeräumteres Einstellungsmenü
- Schnelleinstellungen und Mediaplayer lassen sich kompakter anordnen
- Neuer Mediaplayer mit mehr Kontrast und größeren Schaltflächen
- Mehr Funktionen für Samsung DeX, etwa mehrere Desktops und Zeigergeschwindigkeit
- Dekobänder und neue Strichart in Samsung Notes
Flops
- Beta nur für die Galaxy-S26-Serie
- Als Beta kann sie noch Fehler enthalten
Die Beta von One UI 9 auf Basis von Android 17 gibt es schon seit zwei Wochen. Letzte Woche kam eine neue Version, die ich auf meinem Galaxy S26 Ultra installiert habe. Ich schaue mir an, was sie bringt, und vergleiche mit One UI 8.5 auf meinem Galaxy Z Fold 7. Der Hinweis zur Beta: Man braucht aktuell ein Gerät der Galaxy-S26-Serie. Die offizielle Version soll später im Sommer kommen, wenn die neuen Z Fold 8 und Z Flip 8 erscheinen.
Einstellungsmenü
Das Menü ist aufgeräumter, Samsung hat quasi den Aufräummodus eingeschaltet.
- Galaxy AI: Statt vieler Punkte mit Fließtext gibt es nur noch Überschriften. Die Beschreibung steht jetzt im jeweiligen Menüpunkt.
- Anzeige: Statt eines halben Handys gibt es ein ganzes Bild als Vorschau für Hell- und Dunkelmodus.
- Jugendschutzeinstellungen: ein neuer Punkt direkt auf der ersten Seite. Bei One UI 8.5 sind sie unter „Digitales Wohlbefinden und Kindersicherung“ versteckt.
Die Easter Eggs von Google sind auch wieder dabei: Bei Android 17 muss man dreimal tippen und erst Kreise verbinden, dann kommt eine Animation.
Schnelleinstellungen und Mediaplayer
- Helligkeitsregler: Der Dark Mode ist separiert. Der Regler lässt sich bis auf die Hälfte verkleinern, bei One UI 8.5 ging es nur auf zwei Drittel. Daneben passt eine weitere Schaltfläche.
- Lautstärkeregler: Der Lautlos-Button ist separiert, und der Regler lässt sich verkleinern.
- Kompakteres Panel: So bleibt das Panel kürzer und übersichtlicher.
- Mediaplayer: Er lässt sich nun auch richtig klein ziehen. Das Design ist kontrastreicher und besser lesbar, Interpret und Titel stehen in der Mitte. Die Schaltflächen sind größer und besser umrandet, die Animation schöner, und die Medienausgabe ist ein Button statt Text. Das gilt auch für die Ansicht auf der Startseite und den Sperrbildschirm.
Texthervorhebung
Neu in den Einstellungen der Eingabehilfe unter „Größe und Zoom“ ist die Texthervorhebung. Man schaltet sie ein, und eine kleine Schaltfläche bleibt auf dem Bildschirm. Tippt man darauf, wird sehr kleine Schrift, etwa die Unterschrift unter App-Symbolen, groß dargestellt. Das hilft Menschen mit Sehbehinderung und allen, denen Schrift auf dem Handydisplay zu klein ist, auch bei Webseiten oder E-Mails.
Kamera: Dualmodus
Beim Splitscreen-Modus für Videoaufnahmen mit Front- und Hauptkamera gab es bisher Bild-in-Bild und oben und unten. Neu ist die Anordnung links und rechts.
Samsung Notes
Notes ist für mich eine der besten Notizen-Apps. Neu sind:
- Dekobänder: Über das Schreibsymbol und das neue Tape-Symbol an der Seite wählt man Farben und Muster, wie man sie vom Washi Tape im Journaling kennt. Ein Dekoband über Text blendet ihn aus, ein Tipp darauf blendet ihn wieder ein. Das hilft beim Auswendiglernen oder beim Teilen der Notizen im Teams-Meeting. Zeichnen lassen sich die Bänder nur mit dem S Pen, ein- und ausblenden auch mit dem Finger.
- Strichart: Bei den Stiften gibt es jetzt auch unterbrochene und gepunktete Linien.
Samsung DeX
Bei den DeX-Einstellungen gibt es mehr Möglichkeiten, zum Beispiel Status- und Taskleiste automatisch auszublenden.
- Zeiger- und Scrollgeschwindigkeit: Unter „Maus und Trackpad“ lassen sie sich einstellen, für eine externe Maus oder wenn man das Galaxy S26 Ultra als Touchpad nutzt. Das ist komfortabler, weil man es individualisieren kann.
- Mehrere Desktops: Über die drei Striche unten links werden die Desktops oben angezeigt. Früher musste man durchwischen. Man legt mehrere Desktops an, etwa einen mit YouTube und Instagram und einen für Produktivität, und wechselt schnell. Apps lassen sich auf andere Desktops verschieben. Über das Plus-Symbol legt man einen neuen Desktop an, die Desktops bleiben gespeichert.
Beta installieren
Ihr braucht ein Gerät der Galaxy-S26-Serie, also S26, S26 Plus oder S26 Ultra, und die Members App mit angemeldetem Samsung Account. Unter „Beta-Programm“ registriert ihr euch und ladet die Beta herunter. Es ist eine Beta, also können Fehler und Bugs auftreten. Mir sind keine groben Fehler aufgefallen, ich konnte das Telefon normal nutzen.
Fazit
Das sind alle neuen Funktionen der Beta von One UI 9, die ich gefunden habe. Ich bin gespannt, ob mit dem Z Fold 8 und dem Z Flip 8 noch geräte-spezifische Funktionen dazukommen.
Fragen und Antworten
- Auf welchen Geräten läuft die One-UI-9-Beta?
- Aktuell nur auf Geräten der Galaxy-S26-Serie, also Galaxy S26, S26 Plus und S26 Ultra. Andere Geräte bekommen die Beta noch nicht angeboten.
- Wann kommt die offizielle Version von One UI 9?
- Sie soll später im Sommer kommen, wenn die neuen Z Fold 8 und Z Flip 8 erscheinen.
- Wie installiere ich die One-UI-9-Beta?
- Man braucht ein Gerät der Galaxy-S26-Serie und die Members App mit angemeldetem Samsung Account. Dort registriert man sich unter Beta-Programm und lädt die Beta herunter.
- Welche Android-Version steckt in One UI 9?
- One UI 9 basiert auf Android 17. Die aktuelle One UI 8.5 basiert auf Android 16.