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Galaxy S25 Edge im Erfahrungsbericht: Warum ich gerne mehr Geld für weniger Leistung zahle

Von Jen Video vom 7:20 Min. Artikel vom 06.10.2026

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Fazit in Kürze

Das Galaxy S25 Edge ist das dünnste nicht faltbare Smartphone in Europa. Es hat weniger Akku und kein Tele, aber Display, Prozessor und Hauptkamera des S25 Ultra bei 50 g weniger Gewicht. Für Jen ist es eine Lifestyle-Entscheidung, die sich lohnt, aber nicht für jeden passt.

Vorschaubild zum Video: Warum ich gerne mehr Geld für weniger Leistung zahle | Galaxy S25 Edge Review

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Tops

  • 50 g leichter und 30 % dünner als das S25 Ultra
  • Gleiches Quad-HD+-AMOLED-Display und gleicher Prozessor wie die anderen S25-Modelle
  • 200-Megapixel-Hauptkamera, gut bei Tageslicht, Porträts und Videos bis 8K
  • Starke Makroaufnahmen im Makromodus
  • Abgerundete Ecken und Kamera steht kaum aus dem Gehäuse

Flops

  • Mit 3.900 mAh kleinerer Akku als beim kleinsten S25
  • Keine Telekamera, Zoom wird schnell gruselig
  • Schwächen bei Low-Light-Aufnahmen
  • UVP nahezu so hoch wie beim Galaxy S25 Ultra

Das Samsung Galaxy S25 Edge hat nahezu dieselbe UVP wie das Galaxy S25 Ultra, bringt aber in einigen Punkten weniger Leistung mit. Warum ich diesen Preis trotzdem gern zahle, erkläre ich hier. Ich habe das Gerät zwei Wochen getestet.

Der Veblen-Effekt: Man zahlt für den Lebensstil

Das S25 Edge ist ein Beispiel für den Veblen-Effekt aus der Verhaltensökonomie. Man ist bereit, einen höheren Preis zu zahlen, obwohl es keinen höheren Nutzwert gibt. Der Wert liegt dann nicht im Produkt selbst, sondern in externen Faktoren wie Status, Exklusivität oder einem besonderen Lebensstil.

Zwei Beispiele: In einem teuren Restaurant bekommt man meist weit weniger zu essen als beim All-you-can-eat-Buffet und zahlt für Service und Ambiente mit. Und auf dem Wohnungsmarkt zahlen viele, mich eingeschlossen, einen hohen Mietpreis für eine gut gelegene Wohnung in der Stadt, obwohl man anderswo für weniger Geld ein ganzes Haus mieten könnte. Man zahlt dann für den Lebensstil.

Weniger Ausstattung als beim S25 Ultra

  • Akku: 3.900 mAh, deutlich kleiner als beim kleinsten S25-Modell.
  • Kamera: 200-Megapixel-Hauptkamera und 12-Megapixel-Weitwinkel, aber keine Telekamera.

Warum also das Edge statt des Ultra? Weil es 50 g leichter ist. Es ist nur 2,4 mm dünner, das sind aber 30 % weniger Dicke, und optisch wirkt es fast halb so dick. Es ist das dünnste nicht faltbare Smartphone, das wir in Europa kaufen können.

Dabei hat es dasselbe hochauflösende Quad-HD+-AMOLED-Display und denselben leistungsstarken Prozessor wie die anderen S25-Modelle. Von der Größe her ist es eher mit dem Galaxy S25 Plus zu vergleichen. Die abgerundeten Ecken gefallen mir besser als die Spitzecken des S25 Ultra.

Kamera: gut, bis Licht und Zoom fehlen

Die Hauptkamera hat 200 Megapixel wie beim Ultra und steht trotz des dünnen Gehäuses nicht extrem weit heraus. Bei Foto bei gutem Licht, Porträt und Videos bis 8K kann das Edge gut mit dem Ultra mithalten, auch dank KI. Bei Low-Light-Aufnahmen und beim Zoom wird es schwierig, weil die Telekamera fehlt. Das wird schnell gruselig, trotz KI. Positiv überrascht haben mich die Makroaufnahmen im dedizierten Makromodus.

Akku: besser als gedacht

Der Akku ist der Schwachpunkt. Hätte Samsung eine neuere Akkutechnologie genutzt, damit mehr Akku in das schmale Gehäuse passt, hätte es den Platz für das innovativste Smartphone 2025 verdient. So haben sie sich diesen Platz verspielt.

Ich war aber überrascht, wie lange der Akku hält. An einem Tag, an dem ich nur Mobilfunk nutzte, hatte ich 3 Stunden Google Maps an, telefonierte bei der Autofahrt insgesamt unter anderthalb Stunden, schrieb WhatsApp und nutzte Social Media. Bei 4 Stunden Display-Laufzeit hatte ich noch 43 %. Nahezu 8 Stunden Display-Laufzeit habe ich nie geschafft, aber immer mindestens 6, manchmal 7 Stunden, bevor ich laden musste. Das reicht mir völlig.

Für wen lohnt sich das Galaxy S25 Edge?

Ich habe nicht die größten Hände und nutze mein Smartphone beruflich überdurchschnittlich viel. Das Gewicht des Ultra war für mich immer ein Painpoint. Selbst nach zwei Wochen ist es eine Wohltat, so wenig Gewicht in der Hand zu halten und trotzdem ein großes Display zu haben. Ein kleineres Smartphone kam für mich nie infrage, denn ich brauche ein großes Display und einen leistungsstarken Prozessor, will aber wenig Gewicht halten. Genau dafür ist das S25 Edge.

Ist es für jeden etwas? Nein. Nicht jeder geht gern ins Sternerestaurant oder will eine Wohnung in der Stadt. Ich bin Team All-you-can-eat-Buffet, wohne aber trotzdem mitten in der Stadt. Müsste ich zwischen S25 Edge und S25 Ultra wählen, würde ich das Edge nehmen. Es ist eine Entscheidung des persönlichen Lifestyles, die jeder nur für sich selbst treffen kann.

Fragen und Antworten

Wie lange hält der Akku des Galaxy S25 Edge?
Jen kam auf mindestens sechs, manchmal sieben Stunden Display-Laufzeit. An einem Tag nur mit Mobilfunk, mit 3 Stunden Google Maps und unter anderthalb Stunden Telefonieren, hatte sie nach 4 Stunden Display-Laufzeit noch 43 %.
Was unterscheidet das Galaxy S25 Edge vom S25 Ultra?
Das S25 Edge ist 50 g leichter und 2,4 mm dünner, hat aber nur 3.900 mAh, keine Telekamera und eine 12-Megapixel-Weitwinkelkamera. Display, Prozessor und 200-Megapixel-Hauptkamera sind gleich.
Für wen lohnt sich das Galaxy S25 Edge?
Für alle, die ein großes Display und einen leistungsstarken Prozessor wollen, aber wenig Gewicht in der Hand halten möchten. Jen würde es dem S25 Ultra vorziehen.

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