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Genug Ultra für 2026? Das Samsung Galaxy Book6 Ultra im Alltagstest

Von Jen Video vom 10:31 Min. Artikel vom 06.10.2026

Samsung Laptops & PCs

Fazit in Kürze

Das Galaxy Book6 Ultra überzeugt mit Display, Touch, Leistung und klassischem Design. Samsung-Extras wie Galaxy AI bringen kaum Mehrwert. Bei 3.799 € lohnt es sich vor allem für Creator, Gamer und Entwickler, die die Power wirklich brauchen.

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Tops

  • 16-Zoll-Dynamic-AMOLED-2X mit Touch, 120 Hz und Antireflexbeschichtung
  • Viel Leistung durch Intel Core Ultra 7 und RTX 5070 bei Videoschnitt und Export
  • Akku mit 83 Wattstunden trägt durch einen Arbeitstag
  • Viele Anschlüsse inklusive SD-Kartenslot
  • Klassisches Design statt Gaming-Optik, Metallgehäuse nur 1,5 cm dünn

Flops

  • Mit 1,89 kg ein Klopper für unterwegs
  • Keine nützlichen Extras mit Samsung-Smartphone, Galaxy AI kaum präsent
  • Lüfter springt schon bei Alltagsaufgaben leise an
  • Stolze 3.799 € für die getestete Ausstattung

16-Zoll-Dynamic-AMOLED-Display, dedizierte RTX 5070 und ein Preis, bei dem mein Steuerberater kurz aufsteht und das Fenster öffnet: Das Galaxy Book6 Ultra will mir erzählen, dass es mit einem MacBook Pro locker mithalten kann. Ich habe es einen Monat intensiv getestet, nicht im Labor, sondern dort, wo ich wirklich arbeite: zwischen Schnittprogrammen, Contentplanung, Excel-Tabellen und drei Rechnungen, die ich eigentlich schon letzte Woche hätte schreiben sollen. Mich interessiert, was das Gerät im echten Alltag kann, nicht auf dem Datenblatt.

Design und Anschlüsse

Das Gehäuse ist aus schick kantigem Metall und nur 1,5 cm dünn. Das dünne Display lässt sich leicht mit einer Hand anheben und öffnen, ohne dass der Rest des Laptops hinterherkommt. Das ist schön ausbalanciert, und trotz des dünnen Displays wackelt beim Tippen und Klicken nichts. Das habe ich schon anders erlebt und finde es den absoluten Horror.

  • Links: zwei USB-C und ein HDMI-Anschluss
  • Rechts: ein USB-A, eine 3,5-mm-Klinkenbuchse und ein SD-Kartenslot. Da freut sich mein Creator-Herz, denn für Speicherkarten mit Kameraaufnahmen ist kein Adapter nötig.

Die Tastatur hat flache Tasten mit gutem Druckpunkt und dumpfem Anschlag und macht einen soliden, hochwertigen Eindruck. Das Touchpad ist ziemlich überdimensioniert, aber praktisch, wenn man keine Maus dabeihat.

Als 16-Zoll-Gerät ist es nichts fürs Abendtäschchen. Das war für mich die größte Umstellung, denn ich habe bisher das Huawei MateBook X Pro genutzt, klein, schlank und leicht. Mit 1,89 kg ist das Galaxy Book6 Ultra im Vergleich ein richtiger Klopper. Ich arbeite viel in Cafés, an Bahnhöfen und Flughäfen, mein Laptop muss überall mit, und das zusätzliche Gewicht in der Tasche ist nicht wegzudiskutieren.

Display

Das Display ist ein Dynamic AMOLED 2X mit 16 Zoll, 2880 x 1800 Pixeln, Antireflexbeschichtung und bis zu 1.000 Nits im HDR-Modus. Echtes Schwarz ist im Alltag ein Knaller. Beim Videoschnitt und beim Thumbnail-Basteln erkenne ich die Farbabstufungen der Aufnahmen richtig gut. Nach Export und Upload auf YouTube gibt es keine Überraschungen, ich muss wesentlich weniger nachkorrigieren. Die bis zu 120 Hz adaptive Bildwiederholrate sorgen für flüssiges Scrollen, aber das kennen wir von Smartphones, für mich ist es Standard und kein Highlight mehr.

Das Highlight ist das Touchdisplay. Ich muss oft NDAs, Verträge und andere Dinge unterschreiben, und mit Touch ist das super praktisch: Finger aufs Display, fertig. Das Display wird schön hell, ist so groß, dass ich bequem Videos darauf schneiden kann, und eignet sich gut zum Arbeiten von unterwegs.

Performance und Akku

Unter der Haube stecken ein Intel Core Ultra 7 und eine dedizierte Nvidia RTX 5070. Ich habe die Variante mit 1 TB Speicher und 32 GB RAM. Im Alltag ist das einfach nur schnell. Für normalen Büroalltag mit Outlook, Browser und Teams-Sitzungen ist es mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Interessant ist das Gerät wegen der dedizierten Grafikkarte und des Displays für Gamer, aber das bin ich nicht. Ich brauche die Power für Videoschnitt mit vielen großen 4K-Videos. Rauschunterdrückung, Farbkorrektur und Export sind die Momente, in denen ich mir bei meinem alten Laptop einen Kaffee holen gegangen bin. Jetzt geht das so flott, dass ich am Schreibtisch sitzen bleibe.

Egal, ob ich mit Filmora oder DaVinci Resolve schneide, nebenbei Chrome mit gefühlt 40 Tabs, Recherche, Rechnungen und Canva für Thumbnails offen habe und zwischendurch Claude zum Besprechen öffne: Das Galaxy Book bleibt locker, nichts ruckelt oder hängt. Der Lüfter simuliert keinen Vulkanausbruch. Bei der aktuellen Hitze ist mir aufgefallen, dass er schon bei Alltagsaufgaben wie Outlook leise anspringt, das kann man aber komplett überhören. Richtig gepustet wird nur beim Videoexport, der nur wenige Minuten dauert.

Der Akku mit 83 Wattstunden hält im normalen Redaktionsalltag aus Schreiben, Recherche, Videocalls und gelegentlicher Bildbearbeitung einen vollen Arbeitstag durch, ohne dass ich ans Ladekabel denke. Mit dem Schnittprogramm saugt er sich sichtbar leer, aber das ist normal. Mit dem mitgelieferten Ladeadapter und Super Fast Charging bekomme ich in knapp einer halben Stunde genug Saft für die nächsten Stunden.

Kamera und Sound

Die 2-Megapixel-Frontkamera lädt nicht zu kinoreifen Aufnahmen ein, ist aber für den beruflichen Alltag völlig ausreichend. Das Lautsprechersystem mit Dolby Atmos, zwei Hochtönern neben der Tastatur und zwei Tieftönern, klingt wirklich gut: satte, volle Töne bei Videocalls, Filmen und Videos, sodass ich nicht zwingend Kopfhörer brauche.

Meine Kritikpunkte

Ich war am Galaxy Book6 Ultra vor allem interessiert, weil ich privat Samsung-Smartphones nutze. Ich hatte gehofft, dadurch Special Features freizuschalten. Das ist nicht so.

  • Samsung-Verzahnung: Die Kommunikation zwischen dem Galaxy Book und meinem Z Fold 7 funktioniert genauso reibungslos wie mit jedem anderen Windows-Laptop. Quick Share nutze ich im Dauereinsatz, um Videos vom Smartphone zu übertragen, aber Quick Share oder Link to Windows habe ich auch auf allen anderen Windows-Laptops.
  • Galaxy AI: Ich hatte gehofft, sie hier in nützlicher Form zu sehen. Es gibt die vorinstallierte App AI Select, mit der man schnell Bilder oder Texte auswählen, kopieren und übersetzen lassen kann. Ansonsten ist es ein normaler Windows-Laptop mit viel Power. Ich hatte gedacht, es wäre irgendwie intelligenter, etwa dass Inhalte meines Smartphones einbezogen werden.
  • Positiv: Meine geliebte Samsung-Notes-App funktioniert auf dem Galaxy Book besser, weil sie zum Samsung-Ökosystem gehört.
  • Copilot+ PC: Auch hier halten sich die Nutzungsszenarien in meinem Alltag in Grenzen.

Preis und Fazit

Die Ausführung mit Nvidia-Grafikkarte, 32 GB RAM und 1 TB Speicher kostet im Samsung Onlineshop 3.799 €. Woanders gibt es das vielleicht günstiger. So viel Geld sollte man nur ausgeben, wenn man die Power braucht: als Gamer, Hardcore-KI-Nutzer, Entwickler oder wie ich als Designer, Grafiker und Content Creator mit großen Dateien. Ansonsten kauft euch eines der kleineren Samsung-Modelle.

Der Vorteil gegenüber anderen Herstellern ist weder Galaxy AI noch die Verbindung zum Samsung-Smartphone. Dafür bekommt man ein scharfes, helles Display mit Touchfunktion, für mich ein sehr großer Vorteil, der aber nicht für jeden gelten muss. Dazu kommt das klassische, moderne Design: Viele Laptops mit dieser Power sind explizite Gaming-Laptops mit abgefahrenen Designs, Neonbeleuchtung und noch mehr Gewicht, das ich nicht möchte. Wer ein klassisches Design mit mega Display und richtig guter Power will, für den ist das Galaxy Book6 Ultra eine echte Option mit, wie ich finde, wenig Konkurrenz. Samsung besetzt damit eine Nische, die sonst insbesondere Apple bespielt hat: klassisches Design, vergleichsweise leicht und mit ultra krasser Power. Nicht alle wollen ein MacBook haben, und da trifft das Galaxy Book6 Ultra genau ins Schwarze.

Fragen und Antworten

Was kostet das Samsung Galaxy Book6 Ultra?
Die getestete Ausführung mit Nvidia-Grafikkarte, 32 GB RAM und 1 TB Speicher kostet im Samsung Onlineshop 3.799 €. Woanders gibt es sie laut Jen vielleicht günstiger.
Welche Ausstattung hat das Galaxy Book6 Ultra im Test?
Jens Testgerät hat ein 16-Zoll-Dynamic-AMOLED-2X-Display mit 2880 x 1800 Pixeln, einen Intel Core Ultra 7, eine Nvidia RTX 5070, 32 GB RAM, 1 TB Speicher und einen Akku mit 83 Wattstunden.
Bringt das Galaxy Book6 Ultra Vorteile mit einem Samsung-Smartphone?
Kaum. Die Verbindung zu Jens Z Fold 7 klappt genauso reibungslos wie bei jedem anderen Windows-Laptop, und Quick Share oder Link to Windows gibt es auch dort. Samsung Notes läuft besser auf dem Galaxy Book.
Ist das Galaxy Book6 Ultra eine Alternative zum MacBook Pro?
Laut Jen ja. Samsung besetzt mit klassischem Design, leichtem Gewicht und viel Power eine Nische, die sonst vor allem Apple bespielt hat.

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