Google Pixel 6 Pro in Cloudy White einrichten: Schritt für Schritt
Fazit in Kürze
Die Einrichtung des Pixel 6 Pro geht flott, Material You bietet viele Anpassungen, und der Fingerabdrucksensor ist schnell genug. Die Gesichtserkennung fehlt. Eine Silikonhülle empfiehlt Jen, weil das Gerät sehr glatt ist.
Tops
- Fingerabdrucksensor reagiert schnell, nur minimal langsamer als bei Samsung
- Material You mit vielen Anpassungsmöglichkeiten
- Magic Eraser entfernt Dinge aus dem Fotohintergrund
- Kamera bietet nachträglich Hintergrund-Weichzeichnung an
Flops
- Gesichtserkennung wurde abgeschafft
- Gerät ist sehr glatt und rutscht leicht weg
- Symboldesign (Beta) wirkt nur bei Google-eigenen Apps
Ich nehme das neue Google Pixel 6 Pro in Cloudy White in Betrieb, von Anfang an. Am Ende schaue ich, wie Android 12 mit Material You aussieht. Gerät und Zubehör habe ich wie immer selbst gekauft, ich werde für meine Meinung nicht bezahlt.
Erster Blick aufs Gerät
Das Pixel 6 Pro hat ein 6,7 Zoll großes Curved-OLED-Display mit 120 Hertz und wiegt 210 g. Das ist kein Vergleich zum Pixel 5 oder 4. Größe und Haptik erinnern mich ans Galaxy Note 20 Ultra. Es ist das erste Gerät mit einem Google-eigenen Chip, hat drei Kameras hinten und eine vorn. Einen Speicherkartenslot gibt es nicht.
Einrichten in Schritten
- Sprache einstellen: Deutsch, Deutschland.
- Mobilfunk und WLAN: Die SIM-Karte lege ich später ein, mit dem WLAN verbinde ich mich direkt. Das Vorbereiten des Smartphones dauert einige Minuten.
- Daten kopieren: Ihr könnt Apps und Daten von einem alten Android- oder iOS-Gerät übertragen, per Kabel oder WLAN. Ich richte ein komplett neues Gerät ein und kopiere nichts.
- Google-Konto: Anmelden, den Nutzungsbedingungen zustimmen und die Google-Dienste auswählen. Dazu gehören Standort, WLAN-Suche, Nutzungsdaten und automatische Updates. Ich akzeptiere alles. Das Cloud-Backup von Google habe ich nicht aktiviert.
- PIN festlegen: Damit wird das Gerät entsperrt.
- Fingerabdruck einrichten: Der Sensor leuchtet schön stark. Wichtig ist, die Position des Fingers zu ändern, ihn anzuheben und erneut aufzulegen und die Finger zu beiden Seiten zu kippen. Die Gesichtserkennung wurde zu meinem großen Bedauern abgeschafft, es bleiben PIN, Muster oder Fingerabdruck.
- Weitere Google-Dienste: Ich habe die Sprachsteuerung per “Hey Google” eingerichtet, auch auf dem Sperrbildschirm, weil das praktisch ist, wenn man das Telefon nicht in der Hand hält. Außerdem habe ich die Musikerkennung aktiviert. Sie zeigt auf dem Sperrbildschirm Titel und Interpret an. Das Always-on-Display brauche ich nicht, es frisst meiner Meinung nach nur Akku. Viele finden es aber cool, daher ist es gut, dass Google es jetzt auch einbaut.
- Touch-Gesten: Der Assistent erklärt zum Beispiel, wie man vom unteren Rand nach oben zum Startbildschirm wischt oder vom linken oder rechten Rand zurückgeht. Das klappt in beide Richtungen.
Material You: Anpassen des Designs
Ein langer Druck auf den Startbildschirm führt zu Hintergrund und Stil.
- Hintergrund: eigene Fotos oder die Fotos von Google. Ich nehme ein Blütenbild im dunklen Design, für Start- und Sperrbildschirm.
- Farben: Hintergrundfarben und Grundfarben, die die Systemfarbe ändern. Ich habe es kurz auf Grün gestellt und wieder rückgängig gemacht.
- Symboldesign (noch Beta): Die Symbole nehmen die Systemfarbe an. Das funktioniert nur bei Google-eigenen Apps, andere behalten ihr Design. Das wirkt für mich uneinheitlich, deshalb habe ich es auf dem Pixel 4 schon wieder ausgeschaltet.
- App-Raster: Man kann die Größe der Apps verstellen, bis zu 2 x 2. Das hilft Menschen, die kleine Displays nicht so gut bedienen können.
Kamera und Magic Eraser
In der Kamera erlaube ich den Standort, damit die Fotos mit Ort und Zeit abgelegt werden und die Suche später leichter ist. Dafür gibt man ein Stück Privatsphäre auf. Top Shot macht beim Foto ein kurzes Video und schlägt die besten Momente zum Speichern vor. Das hilft bei Gruppenfotos, wenn jemand die Augen zu hat.
Nach einem Foto bot mir die Kamera an, den Hintergrund weichzuzeichnen. Sie hat erkannt, dass ich nicht den Porträtmodus genutzt habe, und holt das nach. Die Stärke der Unschärfe lässt sich wählen. Das finde ich eine super Sache.
Im Original habe ich dann unter Bearbeiten, Tools den magischen Radierer (Magic Eraser) genutzt. Google schlägt Bereiche vor, man kann aber auch selbst einzeichnen. Der Kalender im Hintergrund ist verschwunden. Je nach Hintergrund klappt das wohl mal mehr, mal weniger gut, für eine erste Bearbeitung ist es ganz ordentlich.
Fingerabdrucksensor
Es hieß oft, der Sensor funktioniere nicht richtig. Ich finde ihn schon relativ schnell. Wenn es überhaupt eine Verzögerung gibt, ist sie minimal. Bei Samsung entsperrt der Sensor noch einen Tick schneller, aber für mich ist das in Ordnung.
Eine Hülle empfehlen
Werbung: Das Gerät ist sehr flott und rutscht gern aus der Hand oder vom Sofa. Ich empfehle eine Silikonhülle. Ich habe eine gefunden, die nicht so extrem aufträgt und besseren Halt bietet. Den Link findet ihr oben.
Fazit
Ich freue mich darauf, das Pixel 6 Pro als Daily Driver zu nutzen, besonders auf die Kamera, die ich auf Herz und Nieren testen werde.
Fragen und Antworten
- Wie richtet man das Google Pixel 6 Pro ein?
- Ihr wählt Sprache und WLAN, meldet euch mit dem Google-Konto an und legt PIN und Fingerabdruck fest. Danach könnt ihr weitere Google-Dienste einrichten und die Touch-Gesten kennenlernen. Daten vom alten Gerät lassen sich per Kabel oder WLAN übertragen.
- Hat das Google Pixel 6 Pro eine Gesichtserkennung?
- Nein. Jen bedauert sehr, dass sie abgeschafft wurde. Das Pixel 6 Pro lässt sich nur per PIN, Muster oder Fingerabdruck entsperren.
- Hat das Google Pixel 6 Pro einen Speicherkartenslot?
- Nein, das Pixel 6 Pro hat keinen Speicherkartenslot.
- Wie funktioniert der Magic Eraser beim Pixel 6 Pro?
- Ihr öffnet das Foto, geht auf Bearbeiten und Tools und wählt den magischen Radierer. Google schlägt Bereiche vor, ihr könnt aber auch selbst einzeichnen, was aus dem Hintergrund verschwinden soll.