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Google Pixel 10 Pro im Test: Warum sich alle Smartphones daran messen müssen

Von Jen Video vom 9:53 Min. Artikel vom 06.10.2026

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Fazit in Kürze

Das Pixel 10 Pro verändert sich zum Pixel 9 Pro auf den ersten Blick kaum, setzt aber im Kleingedruckten einen klaren Fokus auf KI. Für Jen ist Google hier Vorreiter, an dem sich andere Smartphones messen lassen müssen.

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Tops

  • Pixel Snap: magnetisches Zubehör ohne Hülle, wie MagSafe
  • Neue UFS-4.0-Speichertechnologie in der Variante ab 512 GB
  • Tensor G5 mit 22 bis 100 % mehr Leistung, besonders bei KI
  • 100-fach-Pro-Zoom per KI mit realistisch wirkenden Aufnahmen
  • Kamera-Coach und Call Translator mit geklonter Stimme

Flops

  • 8 g schwerer als das Pixel 9 Pro
  • UFS 4.0 erst ab 512 GB, kleinere Varianten mit UFS 3.1
  • Kameratechnik gegenüber dem Pixel 9 Pro unverändert
  • Magic Editor 2.0 auf dem Testgerät nicht gefunden

Das Google Pixel 10 Pro hat sich im Vergleich zum Pixel 9 Pro nur minimal verändert. Auf dem Papier sind es bessere Displayhelligkeit, ein etwas größerer Akku und mehr Prozessorleistung. Die eigentlichen Veränderungen stehen im Kleingedruckten, und dort haben sie einen ganz schönen Impact.

Hardware: schwerer, aber mit Pixel Snap

Beim Kamerabalken gibt es minimale Designanpassungen. Nichts mit schlanker, leichter, luftiger: Das Pixel Pro hat seit dem letzten Jahr satte 8 g zugenommen und stellt sich damit dem Schlankheitswahn der Branche entgegen. Das finde ich sympathisch.

Eine kleine Hardware-Neuerung hat aber massiven Impact: Pixel Snap. Die Pixel-10-Serie bringt, erfreulicherweise in allen Geräten, das mit, was wir als MagSafe kennen und worauf Android-Nutzer bisher verzichten mussten, es sei denn, sie kauften eine Drittanbieterhülle mit Magneten. Ich feiere das total. Autohalterungen, Wallets, Stands, Popsockets, Powerbanks: Die Bandbreite an kompatiblem Zubehör ist riesig, und nun geht es ohne Hülle. Ich hoffe, die anderen Android-Hersteller ziehen endlich nach.

Neue Speichertechnologie

Beim Pixel 9 Pro setzte Google noch auf UFS 3.1 aus dem Jahr 2020, wofür es viel Kritik gab, weil viele neue Smartphones im Vorjahr schon UFS 4.0 hatten. Beim Pixel 10 Pro und 10 Pro XL kommt erstmals UFS 4.0 zum Einsatz. Das ist nicht die neueste Version: Das Galaxy S25 Ultra hat zum Beispiel UFS 4.1. Und Achtung: UFS 4.0 gibt es erst ab 512 GB. Das normale Pixel 10 und die kleineren Varianten des Pixel 10 Pro haben weiterhin UFS 3.1.

Leider habe ich vom Pixel 10 Pro und vom XL nur die kleine Speichervariante zum Testen bekommen. Ich hätte die schnellere Performance gern getestet.

Warum das wichtig ist: Die neue Technologie bringt doppelte Lesegeschwindigkeit, 50 % höhere Schreibgeschwindigkeit und bis zu 46 % weniger Akkuverbrauch, weil das System Daten schneller findet. Sie ist auch besser auf wachsende KI-Funktionen wie Magic Editor oder Live Translate optimiert. Dennoch läuft mein Pixel 10 Pro mit UFS 3.1 super schnell, und die KI-Anwendungen laufen flüssig.

Tensor G5

Alle neuen Pixel haben den Tensor G5. Der Snapdragon 8 Elite ist nicht pauschal besser. Er ist ideal für Gaming, Multitasking und grafikintensive Anwendungen. Der Tensor G5 ist besser auf KI-Features und Effizienz bei Kamera, Gemini und Live-Übersetzung optimiert. Im Vergleich zum Tensor G4 des Pixel 9 liefert er in allen Bereichen 22 bis 100 % mehr Leistung, besonders bei KI und Large Language Models.

KI in Kamera und Bildbearbeitung

An der Kamerahardware hat sich gegenüber dem Pixel 9 Pro nichts geändert, Google war in diesem Jahr nicht in Hardware-Stimmung. Softwareseitig hat sich aber einiges getan. Ich hatte das Pixel 10 Pro auf einem Kurztrip in London dabei.

  • 100-fach-Pro-Zoom: Die KI bearbeitet die Aufnahme nachträglich so, dass das Ergebnis trotz 100-fachem Zoom aussieht, als wäre es ohne Zoom mit der Hauptkamera entstanden. Das ist beeindruckend. Eine noch so gute Telelinse kommt an diese KI-Bildqualität nicht heran. Die Aufnahmen sehen realistisch aus, was KI sonst oft nicht schafft.
  • Kamera-Coach: Er leitet an, was man einstellen und wie man die Kamera positionieren muss. Das passiert in dem Moment, in dem man die Kamera auf ein Objekt richtet. Die KI erkennt es und gibt in Sekunden die passende Anleitung.
  • Magic Editor 2.0: Man kann störende Objekte entfernen, Farben ändern und Bildinhalte verschieben. Mit der optimierten generativen KI lassen sich ganze Bildbereiche neu gestalten, theoretisch auch per Sprachbefehl. Auf meinem Pixel 10 Pro habe ich die Funktion nicht gefunden. Vielleicht liegt es am fehlenden UFS 4.0.

Call Translator

Der Anrufdolmetscher klont beim Übersetzen meine Stimme, statt eine Computerstimme zu nutzen. Für mein Gegenüber klingt es, als spräche ich wirklich in dieser Sprache. Erstens ist es gruselig, dass sich meine Stimme so klonen lässt. Zweitens passiert das binnen eines Bruchteils einer Sekunde auf einem Smartphone, und die Rechenleistung dahinter ist abgefahren.

Fazit

Wir stehen bei der KI-Entwicklung noch am Anfang. Ich glaube, das Thema Hardware ist im Moment ausgereizt: Die Smartphones sind schön und hochwertig. Jetzt kommt es darauf an, KI in diese kleinen Gehäuse zu bringen, mit allen Chancen und Risiken. Google ist hier Vorreiter, das hat es mit dem Pixel 10 Pro bewiesen. Alle anderen Smartphones, die jetzt erscheinen, werden sich in Sachen KI am Pixel 10 Pro messen lassen müssen. Vielleicht spielt das 2025 noch keine große Rolle, aber in ein oder zwei Jahren zeigt sich, wer die ersten Schritte in die richtige Richtung gemacht hat.

Fragen und Antworten

Was ist neu beim Google Pixel 10 Pro im Vergleich zum Pixel 9 Pro?
Auf dem Papier sind es hellere Displays, ein etwas größerer Akku und ein stärkerer Prozessor. Dazu kommen minimale Designanpassungen am Kamerabalken, 8 g mehr Gewicht und Pixel Snap.
Was ist Pixel Snap beim Pixel 10 Pro?
Pixel Snap ist die magnetische Zubehör-Technik der Pixel-10-Serie, die man als MagSafe kennt. Autohalterungen, Wallets, Stands, Popsockets und Powerbanks lassen sich nun ohne Hülle mit Magneten nutzen.
Welchen Speicher hat das Google Pixel 10 Pro?
UFS 4.0 gibt es erst ab 512 GB. Das normale Pixel 10 und kleinere Varianten des Pixel 10 Pro nutzen weiter UFS 3.1. UFS 4.0 bringt laut Video doppelte Lese-, 50 % höhere Schreibgeschwindigkeit und bis zu 46 % weniger Akkuverbrauch.
Ist der Tensor G5 besser als der Snapdragon 8 Elite?
Nicht pauschal. Der Snapdragon 8 Elite ist ideal für Gaming, Multitasking und grafikintensive Anwendungen. Der Tensor G5 ist auf KI-Features und Effizienz bei Kamera, Gemini und Live-Übersetzung optimiert.
Was kann der Call Translator des Pixel 10 Pro?
Er übersetzt Anrufe und klont dabei die eigene Stimme, sodass der Gesprächspartner sie in der anderen Sprache hört. Jen findet das gruselig und beeindruckend zugleich.

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