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Ich habe das HP OmniBook 3 ausschließlich genutzt, und das habe ich festgestellt

Von Jen Video vom 8:25 Min. Artikel vom 06.10.2026

HP Laptops & PCs

Fazit in Kürze

Das HP OmniBook 3 ist kein Laptop für Spezialsoftware oder aktuelle Spiele, aber ein überzeugender, leichter Alltagsbegleiter mit Akku, der laut Jen hält, was er verspricht. Wer ältere oder spezielle Software nutzt, prüft vorher die ARM-Kompatibilität.

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Tops

  • Schlank und leicht für 16 Zoll: 2,5 cm Höhe, 1,66 kg
  • Viele Anschlüsse: USB-C, USB-A, HDMI und Klinke
  • Wirklich entspiegeltes Display, gut zum Arbeiten am Fenster oder im Café
  • Akku hält bei Jen über zwei Arbeitstage
  • Leiser Betrieb ohne störendes Lüftergebläse

Flops

  • Full HD auf 16 Zoll ist solide, aber nicht das Schärfste, für Foto- und Farbarbeit eventuell zu wenig
  • Nicht jede Software läuft nativ auf der ARM-Architektur
  • Beim Videoexport etwas länger als auf leistungsstärkeren Laptops

Ich habe kürzlich mein komplettes Arbeitsleben auf das HP OmniBook 3 NextGen AI ausgelagert: kein Homeoffice-Setup, kein zweiter Monitor, nur dieses Gerät. Es gab Momente, in denen ich richtig überrascht war, und ein paar Punkte, die ich weniger gut fand. Ich habe es nicht im Labor getestet, sondern in den Irrungen und Wirrungen meines Alltags.

Einordnung

Ist das OmniBook 3 ein High-End-Laptop für Power-User mit maximalem Leistungsbedarf? Sicher nicht, aber ich glaube, das trifft auf die wenigsten von uns zu. Für höhere Anforderungen bietet die HP-OmniBook-Familie weitere Geräte. Das OmniBook 3 ist HPs Alltags-AI-PC:

  • 16 Zoll
  • Snapdragon-X-Prozessor
  • 16 GB RAM
  • in meiner Variante 512 GB Speicher
  • Copilot+ PC

Es ist also kein High-End-Creator-Monster, sondern ein Laptop für Leute, die einen zuverlässigen Begleiter für Arbeit, Uni und den normalen Alltag suchen.

Design und Anschlüsse

Mit 2,5 cm Höhe und 1,66 kg ist das OmniBook 3 für ein 16-Zoll-Modell sehr schlank und angenehm leicht. Das begeistert mich, denn ich bin viel unterwegs, will nicht viel Gewicht in der Tasche schleppen, aber auch nicht auf einen großen Bildschirm verzichten. Die Verarbeitung ist, wie bei HP gewohnt, hochwertig, alles wirkt robust. Tastatur und Touchpad sind ebenfalls hochwertig, die Tastenanschläge sind dumpf, das Klicken ist angenehm.

Für so ein schlankes Gerät gibt es recht viele Anschlüsse: USB-C, USB-A, HDMI und sogar einen Klinkenanschluss, dazu WiFi 6E und Bluetooth 5.3. Ich musste unterwegs nie ein Adapterset mitschleppen. Das ist für mich ein kleiner Produktivitätsgewinn, denn ich vergesse extra Zubehör zuverlässig.

Display

Das 16-Zoll-Display ist wirklich entspiegelt, schön matt, das finde ich grenzgenial. Beim Arbeiten draußen im Café oder am Fenster ist das ein echter Pluspunkt. Die Full-HD-Auflösung ist für reine Textarbeit, Recherche und Videocalls ausreichend scharf. Wer viel mit Fotos und Farbdetails arbeitet, vermisst vielleicht eine höhere Auflösung: Full HD auf 16 Zoll ist solide, aber nicht das Schärfste, was man aktuell bekommt. Es ist ein LCD-Display, das zwar nicht so gut wie OLED ist, aber mit sehr guter Farbtreue, stabilen Blickwinkeln und satten Farben aufgefallen ist.

Akku

Verbaut ist ein Akku mit 68 Wattstunden. Er lädt in 45 Minuten auf 50 %. HP verspricht bis zu 36 Stunden Laufzeit. Realistisch komme ich bei Recherche, Schreiben, Videocalls und ein bisschen YouTube locker über zwei ganze Arbeitstage, plus eine Nacht im Energiesparmodus, ohne das Netzteil anzurühren. Das ist ein absoluter Pluspunkt. Wenn ich das Schnittprogramm anwerfe und große 4K-Dateien bearbeite und exportiere, wird ordentlich am Akku gesaugt. Das ist normal, ich plane das Schneiden unterwegs immer mit Ladekabel.

Snapdragon X und die ARM-Architektur

Der Akku hält so lange, weil im OmniBook 3 von 2026 ein Snapdragon X der ersten Generation steckt. Das ist eine ARM-Architektur statt der klassischen Intel- oder AMD-Chips. Der Vorteil ist die Leistungsstärke bei weniger Energiehunger, also mehr Laufzeit. Ein weiterer Vorteil: ARM-Prozessoren erzeugen kaum Wärme und arbeiten nahezu geräuschlos, ohne Lüftergebläse, das viele im Alltag stört.

Die Kehrseite ist, dass nicht jede Software nativ darauf läuft. Bei mir war das kein Drama: Schnittsoftware, Browser und Office liefen sauber und flüssig, selbst beim Multitasking. Ich hatte parallel einen Browser mit gefühlt 25 Tabs, einen Videocall, den synchronisierenden Cloudspeicher, Outlook und Word offen, und das Gerät ist nicht eingebrochen. So sieht der Alltag für die meisten von uns aus.

Mit DaVinci Resolve habe ich trotz fehlender Auslegung für aufwendigen Videoschnitt ein Video geschnitten. Das Schneiden lief ruckelfrei, der Export dauerte etwas länger als bei meinen leistungsstärkeren Laptops, aber die paar Minuten machen für mich keinen großen Unterschied.

Wichtig: Wer auf sehr spezielle oder ältere Software oder auf Games angewiesen ist, sollte vorher prüfen, ob die Programme eine ARM-Version haben oder per Emulation vernünftig laufen. Das ist kein Dealbreaker, aber ein Punkt, den man vorher berücksichtigen muss.

NPU und Copilot+

Zur Snapdragon-Architektur gehört eine eigene NPU für KI-Aufgaben, der Markenkern dieses Geräts. Der Copilot ist per Tastendruck und in vielen Windows-Programmen präsent. Für ein Video musste ich schnell einen Recherche-Überblick zu einem Thema zusammenfassen. Normalerweise bedeutet das ellenlanges Filtern und Zusammenfassen, mit der integrierten KI ging es per Prompt in wenigen Minuten. Reise- und Terminplanung und alles, was im Alltag Zeit kostet und nervt, wird schnell übernommen. Das ist für mich eine der wichtigsten Aufgaben von KI: Arbeit abnehmen. Auch die Bild- und Videogenerierung läuft gut, und das ohne zusätzliche Software.

Fazit

Das HP OmniBook 3 NextGen AI ist kein Laptop für Leute, die maximale Leistung für Spezialsoftware oder aktuelle Games brauchen. Dann limitiert euch die ARM-Basis eventuell. Für alle, die einen zuverlässigen, leichten Alltagsbegleiter für Uni, Homeoffice und unterwegs suchen, mit smarter AI-Unterstützung und einem Akku, der erfrischenderweise mal hält, was er verspricht, ist es ein wirklich überzeugendes Gerät.

Fragen und Antworten

Wie gut ist die Akkulaufzeit des HP OmniBook 3?
Der Akku hat 68 Wattstunden und lädt in 45 Minuten auf 50 %. HP verspricht bis zu 36 Stunden. Jen kommt bei Recherche, Schreiben, Videocalls und etwas YouTube locker über zwei Arbeitstage.
Kann man auf dem HP OmniBook 3 Videos schneiden?
Grundsätzlich ja. Jen hat mit DaVinci Resolve ein Video geschnitten, das Schneiden lief ruckelfrei, der Export dauerte etwas länger als auf ihren leistungsstärkeren Laptops.
Welche Ausstattung hat das HP OmniBook 3 aus dem Test?
Das Testgerät hat ein 16-Zoll-Display mit Full-HD-Auflösung, einen Snapdragon-X-Prozessor, 16 GB RAM und 512 GB Speicher. Es ist ein Copilot+ PC.
Für wen eignet sich das HP OmniBook 3?
Für alle, die einen zuverlässigen, leichten Begleiter für Uni, Homeoffice und unterwegs suchen. Wer Spezialsoftware oder aktuelle Spiele braucht, wird laut Jen eventuell von der ARM-Basis begrenzt.

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