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HONOR Magic 6 Pro: Zweieinhalb Highlights im Test

Von Jen Video vom 12:14 Min. Artikel vom 06.10.2026

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Fazit in Kürze

Das HONOR Magic 6 Pro überzeugt mit Design, Hauptkamera, KI-Features, Leistung und zwei Tagen Akku. Nur die Selfie-Kamera fällt bei wenig Licht ab. Jen sagt: Go for it.

Vorschaubild zum Video: HONOR Magic 6 Pro - DAS übertrifft ALLES

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Tops

  • Kunstlederrückseite in Epi Green mit goldenem Rahmen, sehr edel und griffig
  • Magic Portal als intelligentes Copy-and-paste mit KI
  • Hauptkamera mit sehr guten Fotos und Videos
  • Snapdragon 8 Gen 3, sehr flüssig
  • 5.600-mAh-Akku für volle zwei Tage
  • 3D-Tiefensensor für sichere Gesichtsentsperrung

Flops

  • Selfie-Kamera fällt bei wenig Licht stark ab
  • 225 g, ein Klopper unter den Smartphones
  • Längliche Capsule im Display wirkt nutzlos

Ich durfte im Februar in Barcelona live beim Launch-Event des Honor Magic 6 Pro dabei sein. Was Honor dort versprochen hat, war ganz schön happig. Sie haben fast alles geliefert, aber eben nur fast. Für mich gibt es am Magic 6 Pro zweieinhalb Highlights.

Highlight 1: das Design

Ich liebe das Design seit der ersten Sekunde nach dem Auspacken. Die Kunstlederrückseite in der Farbe Epi Green fühlt sich gut an, gibt super Grip und ist robuster als Glas. Viele sagen, das schwarze Gerät sei schöner. Ich finde das Grün unglaublich gelungen, besonders mit dem leicht goldenen Rahmen. Das sieht richtig edel aus. Der Rahmen besteht aus Hochglanzaluminium. Ich habe das zweimal nachgelesen, weil es für mich eher nach Edelstahl aussieht.

Mit 225 g zählt es zu den Kloppern unter den Smartphones, ist bei gleicher Größe aber 7 g leichter als das S24 Ultra mit Titanrahmen und Glasrückseite.

  • Display: 6,8 Zoll OLED mit Nano Crystal Shield, einem sehr robusten Glas, hohem Kontrast und bis zu 1.600 Nits in der Spitze, partiell bis zu 5.000 Nits. Das iPhone 15 Pro Max schafft 2.000 Nits. Das Display ist abgerundet. Ich bin eigentlich eher der Flach-Display-Typ, aber zum Gesamtdesign mit den geschwungenen Kanten passt es total.
  • Capsule: Die längliche Notch im Display finde ich genauso nutzlos wie Apples Dynamic Island. Darin stecken die Selfie-Kamera und eine 3D-Tiefensensorkamera, die die Gesichtsentsperrung extrem sicher macht. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal im Android-Bereich.
  • Fingerabdruck: Der Scanner arbeitet sehr akkurat, sitzt aber recht weit unten. Daran gewöhnt man sich schnell.

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Highlight 2: das Magic Portal

Honor setzt wie alle auf KI bei Kameraaufnahmen und Bildbearbeitung. Mit dem Magic Portal macht Honor aber etwas völlig Neues. Man markiert zum Beispiel eine Adresse, einen Text oder ein Bild, hält gedrückt und zieht es an den Bildschirmrand. Dort öffnet sich ein kontextbezogenes Menü, in dem man es ablegen kann. Bei einer Adresse wird Google Maps angezeigt, bei einem Bild zum Beispiel Instagram.

Das Menü lernt von den eigenen Verhaltensweisen. Wer zum Beispiel immer Fotos in E-Mails kopiert, bekommt irgendwann nicht mehr Instagram, sondern das Mailprogramm vorgeschlagen. Das habe ich so noch nirgendwo gesehen. Es ist ein intelligentes Copy-and-paste, und ich habe es im Alltag häufig genutzt. Dafür gibt es von mir beide Daumen hoch. Ich feiere jeden Hersteller, der über den Tellerrand schaut. Die KI steckt noch in den Kinderschuhen, und ich liebe diese vielen kleinen Features als Ausblick darauf, wie nützlich sie werden kann.

Das halbe Highlight: die Kamera

Auf der Rückseite sitzt die Dreifachkamera im Kreis: 50 Megapixel Weitwinkel, 50 Megapixel Ultraweitwinkel und eine 180-Megapixel-Periskop-Telekamera. Hier trifft extrem gute Hardware auf richtig gute Software. Die Fotos und Videos haben mich zwischenzeitlich sprachlos gemacht, besonders die Videos haben durch die KI einen krassen 3D-Effekt. Die Hauptkamera hat mich voll überzeugt.

Bei der Selfie-Kamera mit 50 Megapixeln sieht es anders aus. Bei gutem Licht, etwa draußen bei Sonne, macht sie sehr gute Aufnahmen, allerdings nicht so herausragend wie die Hauptkamera. 50 Megapixel sind für eine Selfie-Kamera übertrieben viel, üblich sind 12 oder 22. Drinnen bei weniger Tageslicht schmiert sie total ab und liefert nur mittelmäßige bis schwache Aufnahmen. Das ist, als würde man aus dem Luxushotel in die Jugendherberge mit Acht-Bett-Zimmer wechseln. Ich hoffe, dass das mit einem Update behoben wird.

Leistung und Akku

Der Snapdragon 8 Gen 3 arbeitet zusammen mit Magic OS 8.0 auf Basis von Android 14 herausragend gut. Der 5.600-mAh-Akku hält bei mir 7 bis 9 Stunden Display-Zeit, volle zwei Tage und manchmal darüber hinaus.

Preis und Fazit

Die UVP liegt bei 1.299 €, was ich für zu hoch halte. Ein Preisverfall ist wahrscheinlich. Ich würde jedem, der überlegt, es zu kaufen, sagen: Kannst du machen, go for it. Das ist mein ganz persönlicher Ritterschlag.

Abgesehen von der Low-Light-Leistung der Selfie-Kamera ist das Honor Magic 6 Pro ein absoluter Volltreffer. Alles, was mir an einem Smartphone wirklich wichtig ist, wird zu 99 % erfüllt.

Fragen und Antworten

Was kostet das HONOR Magic 6 Pro?
Die UVP liegt bei 1.299 €.
Wie lange hält der Akku des HONOR Magic 6 Pro?
Der Akku hat 5.600 mAh. Jen kommt auf 7 bis 9 Stunden Display-Zeit, also volle zwei Tage und manchmal mehr.
Was ist das Magic Portal beim HONOR Magic 6 Pro?
Ein kontextbezogenes Menü: Man markiert etwa eine Adresse, einen Text oder ein Bild und zieht es an den Bildschirmrand. Dort schlägt die KI passende Apps zum Weiterarbeiten vor und lernt dabei von den eigenen Gewohnheiten.
Wie gut ist die Kamera des HONOR Magic 6 Pro?
Die Hauptkamera liefert laut Jen beeindruckende Fotos und Videos. Die Selfie-Kamera ist bei gutem Licht sehr gut, bei wenig Licht aber nur mittelmäßig bis schwach.

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