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Google Health App: Warum sie für mich die beste Health-App ist

Von Jen Video vom 7:53 Min. Artikel vom 06.10.2026

Google Smartwatches

Fazit in Kürze

Die Google Health App ist für Jen die beste Gesundheits-App, weil der KI-Assistent alle Daten ins Verhältnis setzt, Fragen stellt und konkrete Vorschläge macht. Sie läuft auf allen Smartphones, kostet als Premium-Abo 8,99 € im Monat und ersetzt keinen Arzt. Kritik gibt es beim Kalorienverbrauch und bei der Körpertemperatur.

Vorschaubild zum Video: Warum du die Google Health App unbedingt nutzen musst!

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Tops

  • Läuft auf allen Smartphones
  • Persönlicher KI-Assistent, der alle Daten ins Verhältnis setzt
  • Täglich konkrete Vorschläge für Übungen, Ernährung und Schlaf
  • Kalorien und Nährstoffe per Foto vom Essen
  • Übersichtliche Startseite mit Schlaf, Bewegung und Schritten

Flops

  • Kalorienverbrauch wirkt Jen meist etwas zu hoch
  • Körpertemperatur und Zyklus nicht so detailliert wie in Samsung Health
  • Volle Funktion nur mit kostenpflichtigem Abo

Eigentlich wollte ich ein Review zum Fitbit Air machen. Dann habe ich die Google Health App ein paar Tage genutzt und gemerkt: Die App ist das eigentliche Highlight, nicht das Gerät. Deshalb geht es hier um sie. Und die beste Nachricht vorweg: Ihr könnt sie auf allen Smartphones nutzen.

Welche Geräte die App mit Daten füttern

Bisher habe ich nur Samsung Health zusammen mit dem Galaxy Ring genutzt, weil mir das so umfangreich und übersichtlich gefiel. Dann habe ich mir ein Fitbit Air gekauft. Es kostet 99 € und hält 7 Tage durch, außerdem war ich neugierig. Da Google Fitbit gekauft hat, gibt es eine große Auswahl an Geräten für die App. Ihr könnt andere Fitbit-Modelle nehmen, aber auch Google-Geräte wie die Pixel Smartwatches.

Einrichtung mit Gemini

Die Einrichtung läuft über den KI-Assistenten Gemini. Ihr gebt Alter, Größe, Gewicht, bekannte Krankheiten, Beschwerden und Medikamente an. Das sind sehr private Informationen. Ich habe damit kein Problem. Je mehr der Assistent über euch weiß, desto besser funktioniert das Ganze.

Die Startseite und der persönliche Assistent

Oben zeigt die App Schlaf, Bewegung, Schritte und mehr grafisch an. Darunter steht ihr im Kontakt mit eurem KI-Assistenten. Er setzt alle Informationen miteinander ins Verhältnis. Das habe ich so noch nirgendwo gesehen, und es begeistert mich.

Ein Beispiel aus meinem Alltag: Ich habe eine ISG-Blockade in der Hüfte vom vielen Sitzen am Schreibtisch. Der Assistent macht mir jeden Tag Vorschläge für kleine Sporteinheiten und Übungen, um das Gelenk zu fordern oder zu schonen. Das hat mir in den letzten Wochen wirklich geholfen.

Der Assistent bezieht alles ein, was das Gerät am Handgelenk erfasst:

  • Aktivitäten wie Laufen oder Workouts, die sich auch nachträglich anpassen lassen
  • Schlaf und Bewegung
  • Puls und Herzfrequenzvariabilität
  • den Zyklus: Die KI hat mir mitgeteilt, dass ich in der Lutealphase bin, und dazu geraten, genug Proteine zu essen

Ernährung, Fitness und Gesundheit

Ihr könnt Gewichts- oder Sportziele festlegen. Beim Essen reicht ein Foto: Die KI berechnet Kalorien und Nährstoffe und sagt, was und wie viel ihr noch essen könnt oder sollt.

Unter dem Reiter Fitness gibt es eine große Auswahl an Sportprogrammen. Mir schlägt die KI passende Übungen für meinen Rücken vor. Ich öffne sie direkt in der App, und das Fitbit Air trackt sie. Unter Gesundheit stehen alle erfassten Vitalwerte auf einen Blick, für alle, die es visuell mögen. Ziele und Angaben lassen sich jederzeit ändern, damit sich der Assistent an eure Lebensumstände anpasst.

Warum mich das überzeugt

Die App ist für mich zum Gesundheitsbuddy geworden. Ich schaue morgens nach dem Sport und abends hinein und lese Zusammenfassungen und Empfehlungen. Der Assistent stellt Fragen: Was hast du gestern Abend gemacht, das dich so lange wach gehalten hat? Deine Tiefschlafphase war kurz, dein Ruhepuls ist hoch, die Herzfrequenzvariabilität etwas niedrig. Wie geht es deinem Rücken heute?

Das ist ein großer Unterschied zu Samsung Health, die nicht interaktiv ist. Dort bekommt man hübsche Grafiken. Hier hat man einen persönlichen Gesundheitscoach, dem man Fragen stellen kann und der von sich aus beobachtet und Vorschläge macht.

Wichtig: Die KI weist immer wieder darauf hin, dass sie keinen Arzt ersetzt. Beschwerden sind ernst zu nehmen und mit einem Arzt abzuklären. Bei allem, was mit dem Lebensstil zu tun hat, also Schlaf, Bewegung und Ernährung, kann die App aber sehr hilfreich sein.

Was mir nicht gefällt

  • Die Berechnung des Kalorienverbrauchs ist meiner Meinung nach immer ein bisschen zu hoch. Alle anderen Werte stimmen größtenteils mit meinem Galaxy Ring überein.
  • Als Frau wünsche ich mir eine genauere und detailliertere Darstellung der Körpertemperatur, damit ich meinen Zyklus so gut im Blick habe wie in Samsung Health. Vielleicht kommt das noch.

Was die Google Health App kostet

Kostenlos gibt es das nicht. Das Premium-Abo für die Health App kostet aktuell 8,99 € pro Monat. Wer wie ich ein Google-AI-Pro-Abo für Gemini oder Cloudspeicher hat, bekommt die Premium-Funktionen in den 21,99 € schon mit dazu. Beim Kauf einer neuen Pixel Smartwatch oder eines Fitbits ist meist ein kostenloses Probeabo enthalten. Damit könnt ihr testen, ob der KI-Assistent zu euch passt.

Fazit

Ich möchte die App nicht mehr missen. Ich bin froh, dass ich mit dem Fitbit Air eine dezente Möglichkeit habe, sie zu nutzen.

Fragen und Antworten

Kann ich die Google Health App auch ohne Pixel-Smartphone nutzen?
Ja. Die Google Health App lässt sich auf allen Smartphones nutzen. Als Datenquelle dienen Fitbit-Geräte und Google-Geräte wie die Pixel Smartwatches.
Was kostet die Google Health App?
Das Premium-Abo für die Health App kostet aktuell 8,99 € pro Monat. Wer ein Google-AI-Pro-Abo für 21,99 € hat, bekommt es dort schon mit dazu. Bei einer neuen Pixel Smartwatch oder einem Fitbit gibt es meist ein kostenloses Probeabo.
Was kann der KI-Assistent der Google Health App?
Er wertet Schlaf, Bewegung, Puls, Herzfrequenzvariabilität und Zyklus gemeinsam aus, stellt Rückfragen und schlägt Übungen vor. Außerdem berechnet er Kalorien und Nährstoffe aus einem Foto vom Essen.
Ersetzt die Google Health App den Arzt?
Nein. Die KI weist selbst immer wieder darauf hin, dass sie keinen Arzt ersetzt. Beschwerden sollten mit einem Arzt abgeklärt werden.

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