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Galaxy Z Fold 3 im Erfahrungsbericht: Würde ich es heute nochmal kaufen?

Von Jen Video vom 8:51 Min. Artikel vom 06.10.2026

Samsung SmartphonesFoldables

Fazit in Kürze

Für alle, die ein Smartphone und Tablet in einem wollen und nicht den größten Fokus auf Kamera und Akku legen, ist das Galaxy Z Fold 3 für Jen das beste Gerät auf dem Markt. Wer auf Akku Wert legt, könnte auf das Z Fold 4 warten.

Vorschaubild zum Video: ERFAHRUNGSBERICHT | Galaxy Z Fold 3 (deutsch)

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Tops

  • Helle, scharfe Displays mit 120 Hz, großes 7,6-Zoll-Innendisplay
  • Multi View und Seitenpanel für mehr Übersicht
  • Ersetzt das Tablet im Alltag, S-Pen-Unterstützung
  • Laute, satte Lautsprecher und guter Empfang
  • Hochwertige Verarbeitung, robustes Scharnier, matte Glasrückseite

Flops

  • Mit 271 g sehr schwer
  • Lässt sich schwer aufklappen, einhändig gar nicht
  • Ungewohntes Format, schmales Außendisplay mit zu kleiner Tastatur
  • Akku (4.400 mAh) reicht bei intensiver Nutzung nur gerade so durch den Tag
  • S Pen separat zu kaufen, nicht versenkbar und nur auf dem Innendisplay nutzbar

Das Galaxy Z Fold 3 ist für mich das vielseitigste Smartphone, das es aktuell, also im März 2022, auf dem Markt gibt. Hier geht es darum, was mir gefällt, was weniger, ob ich es mir noch einmal kaufen würde und für wen es geeignet ist. Das Gerät habe ich gebraucht selbst gekauft, es ist also ein unabhängiger und ehrlicher Bericht.

Displays: hell, scharf und flüssig

Die Displays sind wie von Samsung gewohnt auf Top-Niveau: hell, scharf und mit 120 Hz ohne Ruckeln. Das Highlight ist das 7,6 Zoll große Dynamic-AMOLED-Display innen. Es ist hell, groß und bietet genug Platz für Videos und mehrere Apps gleichzeitig.

Ich werde oft gefragt, ob der Knick in der Mitte stört. Natürlich sieht und spürt man ihn. Man gewöhnt sich aber schnell daran, für mich stört er überhaupt nicht. Das ist sicher Geschmackssache.

In den Einstellungen unter Anzeige lässt sich das Bildschirmlayout festlegen und Multi View aktivieren. Dann werden Standard-Apps in geteilter Ansicht angezeigt. Mein Highlight ist die Mail-App: links der Posteingang, rechts der Inhalt, wie in der Desktop-Version. Im Browser stehen die geöffneten Tabs oben, auch wie am Desktop. Das ist ein massiver Gewinn an Übersicht. Das Seitenpanel kann man wie beim Galaxy Tab S7 oder S8 anheften, um schneller auf Apps zuzugreifen, und in der Mitte bleibt trotzdem genug Platz.

Tablet-Ersatz mit S Pen

Mein Galaxy Tab S7 FE habe ich in der ganzen Testzeit nicht ein einziges Mal benutzt. Das Z Fold 3 war ohne großes Nachdenken mein vollständiger Tablet-Ersatz. Es hat wie das Galaxy Z Flip 3 einen eingebauten Tripod, ich kann es überall aufstellen. Außerdem unterstützt es den S Pen, und auf dem großen Innendisplay kann man wunderbar Notizen machen und zeichnen.

Dabei gibt es drei Kritikpunkte:

  • Der Stift ist nicht inklusive wie bei den Galaxy Tabs, der Note-Reihe oder dem S22 Ultra, sondern muss separat gekauft werden. Es funktioniert nur der passende S Pen, kein anderer.
  • Er lässt sich nicht im Gehäuse versenken. Man muss ihn separat transportieren und kann ihn leicht verlieren.
  • Er funktioniert nur auf dem Innendisplay, nicht auf dem Außendisplay. Das finde ich schade, ich hätte ihn dort für schnelle Notizen oft genutzt.

Das Zusammenspiel von Außen- und Innendisplay gefällt mir sehr. Wenn ich außen kurz meine Mails checke und merke, dass es mehr zu lesen gibt, klappe ich das Gerät auf und habe eine große, übersichtliche Ansicht. Die eingebauten Lautsprecher sind super laut und satt. Telefonieren kann man auch, der Empfang ist richtig gut.

Design, Verarbeitung und Kamera

Die matte Glasrückseite fällt einem direkt auf. Die Verarbeitung ist herausragend, das Gerät fühlt sich hochwertig an, und Scharnier und Klappmechanismus wirken sehr robust.

Die Kamera ist gut. Die Hauptkamera mit 12 Megapixeln und die 10-Megapixel-Frontkamera machen einen guten Job, nicht auf dem Niveau eines Galaxy S22 Ultra oder iPhone 13 Pro, aber für den Normalverbraucher ordentlich. Besonders die Videoaufnahmen überzeugen mich. Die Kamera unter dem Display löst nur mit 4 Megapixeln auf und ist nach meiner Meinung nur im Notfall zu benutzen, etwa für ein Videotelefonat.

Schwächen: Gewicht, Aufklappen, Format und Akku

  • Gewicht: Mit 271 g ist es sehr schwer. Man gewöhnt sich daran, merkt es aber, wenn man es länger in der Hand hält.
  • Aufklappen: Der robuste Mechanismus führt dazu, dass sich das Gerät schwer aufklappen lässt. Einhändig ist es gar nicht möglich, und selbst mit zwei Händen muss ich die Finger zwischen die Displays schieben. Eine Einkerbung im Gehäuse wäre praktisch. Werbung: Ein Case und eine Fingerhalterung auf der Rückseite haben beides gelöst. Die Fingerhalterung war für mich ein Gamechanger, denn so halte ich das aufgeklappte Gerät bequem. Beide sind unten verlinkt.
  • Format: Außen- und Innendisplay haben kein gewohntes 16:9 mehr. Das merkt man bei YouTube-Videos und Instagram. Das Außendisplay ist zu schmal, die Tastatur zu klein, Schreiben ist nicht komfortabel. Ein etwas breiteres Gesamtformat wäre für mich wesentlich komfortabler.
  • Akku: Mit 4.400 mAh komme ich durch den Tag, nicht mehr und nicht weniger. Bei intensiver Nutzung muss es schon mal um 21 Uhr ans Netz. Bei einem Smartphone und Tablet mit einer ursprünglichen UVP von 1.800 Euro ist das eher inakzeptabel. Ich komme damit klar, wer Wert auf starken Akku legt, wird das aber als Problem sehen.

Fazit: Würde ich es heute noch einmal kaufen?

Ja, ganz klar. Für alle, die Smartphone und Tablet kombinieren wollen und nicht den größten Fokus auf Kamera und Akku legen, ist das Galaxy Z Fold 3 aus meiner Sicht zum aktuellen Zeitpunkt das beste Gerät auf dem Markt. Es gibt schon tolle Angebote bei Samsung, und auch gebraucht findet man Schnäppchen.

Man nähert sich aber dem Punkt, an dem man sich fragen muss, ob man die paar Monate nicht wartet und sich das Galaxy Z Fold 4 holt. Dort gibt es vielleicht einen besseren Akku, eine bessere Kamera und, wenn wir Glück haben, einen versenkbaren S Pen. Dann ist allerdings wieder mit einer sehr hohen UVP zum Marktstart zu rechnen.

Fragen und Antworten

Würde Jen sich das Galaxy Z Fold 3 heute noch einmal kaufen?
Ja, ganz klar. Für alle, die Smartphone und Tablet kombinieren wollen und nicht den größten Fokus auf Kamera und Akku legen, ist es für sie das beste Gerät auf dem Markt. Es gibt Angebote bei Samsung und gebraucht Schnäppchen.
Wie lange hält der Akku des Galaxy Z Fold 3?
Der 4.400-mAh-Akku reicht Jen genau durch den Tag. Bei intensiver Nutzung muss das Gerät schon mal um 21 Uhr ans Netz.
Unterstützt das Galaxy Z Fold 3 den S Pen?
Ja, aber nur auf dem Innendisplay und nur mit dem passenden S Pen. Der Stift ist nicht im Lieferumfang und lässt sich nicht im Gehäuse verstauen.
Stört der Knick im Display des Galaxy Z Fold 3?
Er ist sichtbar und spürbar, aber Jen gewöhnt sich schnell daran. Für sie ist er nicht störend, das sei aber Geschmackssache.

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