Samsung Galaxy Z Flip 3 einrichten: Der erste Eindruck
Fazit in Kürze
Beim Einrichten gefällt mir das Galaxy Z Flip 3 sehr gut: Der Klappmechanismus hält in jedem Winkel, und das Frontdisplay liefert viele praktische Funktionen. Der Fingerabdrucksensor sitzt für mich allerdings zu weit oben.
Tops
- Klappmechanismus stabiler als beim Vorgänger, hält in jedem Winkel
- Frontdisplay mit Widgets, Anrufannahme, Kamera-Vorschau und Lautlos-Modus
- Wireless Power Share lädt zum Beispiel die Galaxy Buds
- Gespeicherte Layouts für die geteilte Bildschirmansicht
Flops
- Fingerabdrucksensor im Powerbutton sitzt deutlich weiter oben, für Jen zu hoch
- Nicht gegen Staub geschützt
- Nicht alle Apps für die geteilte Ansicht optimiert
Nach dem Unboxing in den vergangenen Tagen richte ich jetzt das Samsung Galaxy Z Flip 3 5G in Grün ein. Ich freue mich, es danach als Daily Driver zu nutzen. Auf den ersten Blick gefällt es mir super und fühlt sich noch besser an als das Galaxy Z Flip 5G. Wie immer ist das keine Werbung, ich habe alle Geräte selbst gekauft.
Erster Griff
An der Seite sitzt der Powerknopf mit dem Fingerabdrucksensor. Im Vergleich zum Vorgänger ist er deutlich nach oben gerutscht. Wenn ich das Gerät so in die Hand nehme, ist mir das ein wenig zu hoch. Ich muss noch sehen, mit welchem Finger ich entsperre. Das Gerät ist ein Fingerabdruckmagnet, deshalb kommt eine der Hüllen drauf, die ich mitgekauft habe.
Einrichten
- Sprache wählen: Deutsch, Deutschland.
- Datenschutzrichtlinie und Endbenutzer-Lizenzvertrag bestätigen. Das Senden von Diagnosedaten ist optional.
- WLAN auswählen. Das Telefon startet neu, Android sucht nach Updates und bereitet das Smartphone vor, was einige Minuten dauert.
- Apps und Daten kopieren überspringe ich vorerst, ebenso das Google-Konto. Ohne Konto lassen sich keine Apps bei Google herunterladen und keine Daten sichern, ich überspringe es trotz der Warnungen.
- Google-Dienste auswählen: Standort, WLAN-Suche, Gerätewartung, Nutzungsdaten und Fehlerberichte. Das lässt sich alles frei wählen. Ich akzeptiere. Bei den Suchanbietern wird immer eine Auswahl angeboten. Ich nehme Google.
- Gerät schützen: Gesichtserkennung, Fingerabdruck, Muster, PIN oder Passwort. Ich beginne gern mit der Gesichtserkennung. Sie funktioniert zu Hause meist schnell und gut, mit Maske wird es schwierig. Deshalb richte ich immer mindestens zusätzlich den Fingerabdruck ein.
- Zusätzlich einen PIN für den sicheren Sperrbildschirm festlegen. Bei der Gesichtserkennung gibt es Optionen: Auf dem Sperrbildschirm bleiben ist hilfreich, wenn man nur Benachrichtigungen ansehen will. Schnellere Erkennung ist weniger sicher. Augen geöffnet erfordern ist sicherer, und der Bildschirm kann sich aufhellen. Ich lasse das an.
- Samsung-Account überspringe ich. Die Samsung-Apps wie Samsung Pay, Bixby oder Samsung Health lassen sich ohne Anmeldung aber nicht nutzen.
Sicherheitshinweise zum Falt-Display
Samsung gibt mehrere Hinweise, die ich wichtig finde:
- Mit einem harten oder scharfen Gegenstand wie Stift oder Fingernagel auf Bildschirm oder Frontkamera zu drücken, kann zu Kratzern oder Dellen führen.
- Beim Schließen darauf achten, dass nichts drin liegt, zum Beispiel Karten, Schlüssel oder Münzen.
- Das Telefon ist nicht gegen Staub geschützt. Sand kann Schäden verursachen. Nicht mit an den Strand nehmen.
- Es ist wassergeschützt nach IPX8, aber nicht gegen andere Flüssigkeiten wie Salzwasser oder Alkohol.
- Die Schutzfolie auf dem Hauptbildschirm nicht entfernen. Sie ist im Kamerabereich oben gut zu sehen. Und keine nicht genehmigten Zubehörteile verwenden.
- Das Telefon enthält Magnete. Von Kreditkarten und medizinischen Geräten fernhalten.
Das Frontdisplay und die Klappfunktionen
Die Tipps im Assistenten zeigen, was das Frontdisplay kann:
- Wischgesten: Das Frontdisplay lässt sich konfigurieren, zum Beispiel mit verschiedenen Displays und eigenem Hintergrund, plus Widgets.
- Anrufe: Annehmen und Beenden ist möglich, ohne das Telefon zu öffnen. Das Gerät wird dann direkt auf Lautsprecher gestellt.
- Kamera: Mit geschlossenem Telefon nehmt ihr Fotos und Videos mit der Hauptkamera auf. Das große Frontdisplay zeigt den Bildausschnitt.
- Flex-Modus: Das Gerät hält in jedem Winkel fest, ohne aufzuschnappen. Die Klappfunktion ist diesmal stabiler. Das finde ich sehr gut. Steuerelemente bleiben nutzbar.
- Geteilte Bildschirmansicht: Apps lassen sich auf die beiden Bildschirmhälften legen. Nicht alle Apps sind dafür optimiert. Das aktuelle Layout lässt sich speichern und als Schnellzugriff auf die Seitenleiste legen.
- Labs: Experimentelle Funktionen in den Einstellungen. Zum Beispiel alle Apps im Multi-Window nutzen oder das Seitenverhältnis ändern.
- Samsung Internet: Es hat Funktionen für Privatsphäre und Sicherheit.
Wireless Power Share
Das Gerät kann andere Geräte laden. Ihr müsst das erst aktivieren: Auf dem Frontdisplay nach unten streichen, dort ist Wireless Power Share. Dann legt ihr das Gerät auf die Vorderseite, bei mir die Galaxy Buds, und es wird geladen. Ich finde das sehr praktisch, weil man unterwegs kein separates Ladegerät mitnehmen muss.
Frontdisplay im Alltag
Das Frontdisplay zeigt aktuelle Benachrichtigungen, durch die man scrollen kann. Nach links folgen Musikwiedergabe, Alarme, Diktiergerät und Timer, den ich oft nutze, und weitere Widgets. Streiche ich nach unten, stelle ich die Displayhelligkeit ein sowie Lautlos, Ton oder Vibration. Das finde ich eine super praktische Sache, man muss das Gerät dafür nicht aufklappen. Ich wünsche mir, dass das alle Geräte hätten.
Fazit
Das war die Kurzfassung der Einrichtung. Jetzt personalisiere ich das Gerät weiter und nutze es in den nächsten Tagen. Als Nächstes packe ich die Galaxy Watch 4 aus, die ich endlich zugeschickt bekommen habe.
Fragen und Antworten
- Wo sitzt der Fingerabdrucksensor beim Galaxy Z Flip 3?
- Er sitzt im Powerbutton an der Seite. Im Vergleich zum Vorgänger ist er deutlich nach oben gerutscht, für Jen ist er fast zu hoch.
- Ist das Galaxy Z Flip 3 wasser- und staubgeschützt?
- Es ist wassergeschützt nach IPX8, aber nicht gegen Staub geschützt. Sand kann Schäden verursachen.
- Kann das Galaxy Z Flip 3 andere Geräte kabellos laden?
- Ja, mit Wireless Power Share. Ihr aktiviert es im Schnellmenü und legt das Gerät, etwa die Galaxy Buds, auf die Vorderseite des geschlossenen Telefons.
- Welche Entsperrmethoden bietet das Galaxy Z Flip 3?
- Gesichtserkennung, Fingerabdruck, Muster, PIN oder Passwort. Jen richtet neben der Gesichtserkennung immer auch den Fingerabdruck ein, damit es auch mit Maske klappt.