Galaxy Tab S8 im Erfahrungsbericht: Mein handlicher Alltagsbegleiter
Fazit in Kürze
Das Galaxy Tab S8 ist für Jen ein richtig guter Alltagsbegleiter: handlich, schnell, mit tollem Display und S Pen. Die 749 € UVP für die WiFi-Version haben sich für sie gelohnt. Wer schon ein Tab S7 hat, merkt kaum Unterschiede.
Tops
- Handliches Format mit 507 g, passt in die Handtasche
- Sehr hochwertige Verarbeitung mit Metallrahmen
- Schnell dank Snapdragon der achten Generation
- S Pen inklusive und für Jen der beste Eingabestift
- Sehr gute Lautsprecher und Dex-Modus
Flops
- LCD statt AMOLED wie bei Tab S8 Plus und Ultra
- Nur ein USB-C-Kabel in der Box
- Book Cover Keyboard von Samsung teuer
- Wenige Unterschiede zum Tab S7
Das Galaxy Tab S8 ist das kleinste Gerät der neuen Tab-S8-Serie, und ich habe es tatsächlich sehr lieb gewonnen. Das Gerät habe ich selbst gekauft. Sponsor des Videos ist inateck, auf die Inhalte hat der Sponsor weder Einfluss noch Mitspracherecht.
Design und Hardware
Das Tab S8 ist vom Design kaum von seinem Vorgänger, dem Tab S7, zu unterscheiden. Das ist praktisch, denn alle Hüllen und Cases fürs Tab S7 passen auch hier. Ich nutze das Book Cover mit Keyboard vom Tab S7 weiter.
- Lieferumfang: nur ein USB-C-Kabel. Darüber rege ich mich nicht mehr auf.
- S Pen inklusive: Samsung hält daran fest. Bei Apple muss man den Stift für 120 € dazukaufen.
- Software und Leistung: Android 12 ab Werk und ein Snapdragon der achten Generation statt eines Exynos. Das Gerät ist äußerst rasant.
- Maße: 16,5 x 25,8 cm, 0,6 cm dick, 507 g. Es ist handtaschentauglich.
- Display: 11 Zoll LCD mit 120 Hz. Es ist kein AMOLED wie beim Tab S8 Plus und Tab S8 Ultra.
- Gehäuse: Seiten und Ränder bestehen vollständig aus Metall, Optik und Haptik sind extrem hochwertig.
- Entsperren: Der Fingerabdruckscanner im Power-Button funktioniert sehr zuverlässig. Zusätzlich habe ich die Gesichtserkennung aktiviert, sie funktioniert mal mehr, mal weniger gut.
Tastatur und Dex-Modus
An der Seite gibt es einen Anschluss fürs Book Cover Keyboard. Ich nutze es sehr oft, weil das Tablet damit produktiver wird. Die Tastatur besteht aus zwei Teilen, das Cover hat hinten einen Klappmechanismus für nahezu jeden Winkel. Das Samsung-Keyboard mit Touchpad ist leider genauso teuer, wie es praktisch ist.
Werbung: Wer nicht darauf verzichten will, für den empfehle ich die Bluetooth-Tastatur des Sponsors inateck. Sie kostete zum Zeitpunkt des Videos 26,99 € bei Amazon.
- Sie kommt sparsam verpackt, nur mit USB-C-Ladekabel, das man seitlich einsteckt.
- Sie ist mit Android und Windows kompatibel, es gibt sie auch fürs iPad.
- Gekoppelt wird per Bluetooth in den Einstellungen des Tablets.
- Die Tasten haben einen angenehmen Widerstand und klicken nicht zu laut, das Touchpad ist etwas lauter. Gesten von Android und Windows werden unterstützt, oben gibt es Funktionstasten.
- Durch die Gummistopper wackelt sie beim Tippen nicht.
Sehr zu schätzen gelernt habe ich außerdem den Samsung-Dex-Modus. Mit Bluetooth-Tastatur und gekoppelter Maus hat man ein richtiges Notebook-Feeling.
Kamera, Lautsprecher und Akku
- Frontkamera: 12 Megapixel, sitzt im Querformat mittig und ist bei Videoaufnahmen sehr weitwinklig. Das ist gut für Videokonferenzen. Wie oft habe ich in den letzten zwei Jahren in sehr unvorteilhaften Nahaufnahmen gesessen.
- Rückseite: 13 Megapixel Weitwinkel und 6 Megapixel Ultraweitwinkel, die ganz brauchbare Fotos und Videos machen.
- Lautsprecher: Für ein Tablet herausragend gut, schön laut und mit richtig gutem Klang.
- Akku: Er hält gut durch den Tag. Je nachdem, wie viel ich telefoniere, surfe und Videos schaue, wird es abends aber auch mal eng.
Neben produktiven Tätigkeiten nutze ich das Tab S8 auch für sehr unproduktive wie Netflix und YouTube. Mit Display und Lautsprechern macht das richtig Spaß.
Der S Pen
Der S Pen ist mein absolutes Lieblingsfeature. Er hält magnetisch auf der Rückseite oder am Rahmen. Er ist definitiv mein liebster digitaler Eingabestift, vor allem wegen der Softspitze, die beim Schreiben keine klackernden Geräusche macht. Das stört mich beim Apple Pencil: Auf dem Display klingt es, als würde jemand mit Stöckelschuhen herumlaufen.
Der S Pen hat einen kleinen eigenen Akku. Ist er geladen, kann man ihn als Fernbedienung nutzen, zum Beispiel für die Kamera über den kleinen Button, oder für die Gestensteuerung. Zum Schreiben muss er nicht geladen sein, das funktioniert auch ohne Akku. Er ist der Grund, warum ich das Gerät den ganzen Tag nutze, vor allem für Notizen bei beruflichen Terminen.
Fazit
Das Tab S8 ist durch das handliche Format und das geringe Gewicht ein richtig guter Alltagsbegleiter. Es ist schnell und hat ein tolles Display, mit dem Arbeiten und Videoschauen richtig Spaß macht. Die 749 € UVP für die Basisversion mit WiFi haben sich für mich allemal gelohnt. Wer schon ein Galaxy Tab S7 hat, wird vielleicht nicht so viele Unterschiede feststellen.
Fragen und Antworten
- Was kostet das Galaxy Tab S8?
- Die UVP für die Basisversion mit WiFi liegt bei 749 €.
- Ist beim Galaxy Tab S8 ein S Pen dabei?
- Ja, der S Pen ist inklusive. Bei Apple muss man den Stift extra kaufen. Er hält magnetisch an der Rückseite oder am Rahmen und funktioniert auch ohne Akku zum Schreiben.
- Hat das Galaxy Tab S8 ein AMOLED-Display?
- Nein. Das Tab S8 hat ein 11-Zoll-LCD mit 120 Hz. AMOLED gibt es nur beim Tab S8 Plus und beim Tab S8 Ultra.
- Passen Hüllen vom Galaxy Tab S7 auf das Galaxy Tab S8?
- Ja, das Tab S8 sieht seinem Vorgänger so ähnlich, dass Hüllen und Cases für das Tab S7 auch passen.