Galaxy S25 FE und Galaxy Buds3 FE: Zwei Monate nach Marktstart endlich richtig sinnvoll
Fazit in Kürze
Zwei Monate nach Marktstart sind Galaxy S25 FE und Galaxy Buds3 FE deutlich günstiger und aus Jens Sicht eine gute Wahl. Das S25 FE lohnt sich für alle, die sparen wollen und das Samsung-Ökosystem mit Galaxy AI wollen. Die Buds3 FE passen, wenn man auf gutes ANC und den Live Translator verzichten kann.
Tops
- Galaxy S25 FE: dünner und leichter als der Vorgänger, trotz größerem Akku
- Flotter, zuverlässiger Alltag mit allen aktuellen KI-Funktionen
- Akku: 6,5 bis 7 Stunden Displayzeit
- Hauptkamera, Ultraweitwinkel, Video und Frontkamera machen einen guten Job
- Galaxy Buds3 FE: mattschwarzes Design, guter Halt und guter Sound
- Galaxy Buds3 FE kosten nur noch die Hälfte der Buds3 Pro
Flops
- Galaxy S25 FE: Exynos 2400 vom Vorjahr statt des neueren Exynos 2500
- Displayränder weiter asymmetrisch, nur optischer Fingerabdrucksensor
- Digitaler Zoom beim S25 FE unbrauchbar
- Galaxy Buds3 FE: kein vernünftiges ANC, die Ohrhörer rauschen bei eingeschaltetem ANC
- Ladecase muss sehr häufig geladen werden
- Kein Galaxy-AI-Translator-Modus
Jedes Jahr gibt es dieselbe Diskussion: Lohnt sich die FE-Reihe der Galaxy-S-Geräte und der Galaxy Buds überhaupt? Das Hauptargument lautet meist, sie sind zu teuer im Vergleich zu den regulären Modellen, die länger auf dem Markt und schon im Preis gefallen sind. Dem stimme ich zu. Zwei Monate nach dem Start des Galaxy S25 FE und der Galaxy Buds3 FE sieht das aber ganz anders aus.
Warum der Preis jetzt passt
Das Galaxy S25 FE gibt es inzwischen ab 470 bis 500 €. Das ist 250 bis 300 € günstiger als das Galaxy S25 Plus, mit dem man es wegen Display- und Akkugröße vergleichen muss. Die Galaxy Buds3 FE kosten nur noch halb so viel wie die Galaxy Buds3 Pro. Bei diesem Preisunterschied können beide Geräte in ihrer Preisklasse eine richtig gute Wahl sein.
Galaxy S25 FE: Design und Display
Das FE-Modell war noch nie so nah an den regulären S-Modellen. Ans S21 FE als Plastikbomber erinnere ich mich noch gut. Das S25 FE ist dünner und leichter als sein Vorgänger, obwohl es einen um 200 mAh größeren Akku hat. Es liegt trotz der Größe sehr angenehm in der Hand.
- Matte Glasrückseite und Aluminiumrahmen sehen hochwertig aus. Bei den regulären S25-Modellen gefällt mir besser, dass der Rahmen dieselbe Farbe wie die Rückseite hat.
- Das Display ist ein 6,7 Zoll großes Dynamic AMOLED mit Full-HD+-Auflösung und recht dünnen Rändern.
- Der Rand unten ist weiter etwas dicker, auch wenn es weniger ausgeprägt ist als bei den Vorgängern. Ich glaube, dass Samsung das absichtlich als Upselling-Argument eingebaut hat. Wer gleichmäßige Ränder will, muss zum S25 oder S25 Plus greifen.
- Statt eines Ultraschall-Fingerabdrucksensors gibt es einen optischen. Er arbeitet flott und zuverlässig.
Leistung und Software
Im S25 FE steckt der Exynos 2400, der schon in der S24-Serie verbaut war. Er ist nicht der schnellste Prozessor am Markt, führt aber alle aktuellen KI-Funktionen aus und lässt das Gerät schnell, flüssig und zuverlässig laufen. Ein kleiner Einwand: Das Galaxy Z Flip 7 erschien zwei Monate vor dem S25 FE und hat den neueren Exynos 2500. Den hätte ich mir auch im S25 FE gewünscht. Samsung hätte sich damit viel Diskussion gespart.
Softwareseitig läuft One UI 8.0 auf Basis von Android 16. Bei mir war Anfang November der Sicherheitspatch von Oktober installiert. One UI ist aus meiner Sicht eines der Hauptargumente, in dieser Preisklasse nicht zu einem Google Pixel oder Xiaomi 15T zu greifen, auch wenn deren Kameras besser sind. Mit dem S25 FE kauft man das Samsung-Galaxy-Ökosystem: KI-Funktionen in enger Kooperation mit Google, dazu Tablets, Smartwatches, Smartrings, Waschmaschinen, Trockner, Kühlschränke und Akkustaubsauger, alles verknüpft und steuerbar.
Akku
Der Akku hat 4.900 mAh. Bei mir hält er 6,5 bis 7 Stunden Displayzeit durch. Bin ich viel außerhalb des WLANs, sind es auch mal 6 Stunden. Mit Dauerbetrieb der Kamera und parallel Google Maps lande ich bei etwa 5,5 Stunden. Das reicht locker durch einen Tag, an normalen Tagen sogar für anderthalb.
Kamera
Die Kamera hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht wahnsinnig verändert. Sie ist nicht so gut ausgestattet wie die des S25 oder S25 Plus, vor allem beim Teleobjektiv.
| Galaxy S25 FE | |
|---|---|
| Weitwinkel | 50 Megapixel |
| Ultraweitwinkel | 12 Megapixel |
| Teleobjektiv | 8 Megapixel, 3-facher optischer Zoom |
| Frontkamera | 12 Megapixel |
Der dreifache optische Zoom ist noch ganz okay. Den digitalen Zoom könnt ihr komplett vergessen. Hauptkamera, Ultraweitwinkel, Videoaufnahmen und Frontkamera machen dagegen einen wirklich guten Job.
Das S25 FE lohnt sich für alle, die Geld sparen wollen, nicht auf den aktuellsten Prozessor bestehen, mit einer soliden Kamera zufrieden sind, keine Ansprüche an Zoomfotos haben und das Samsung- und Galaxy-AI-Ökosystem wollen.
Galaxy Buds3 FE: vier Gründe dafür
Ich finde die Galaxy Buds3 FE eine sehr gelungene Fan Edition:
- Sie sehen in Mattschwarz richtig gut aus, besser sogar als die Buds3 Pro.
- Sie haben wie die Buds3 Pro einen sehr guten Halt.
- Der Sound ist richtig gut. Bei Musik oder Podcasts gibt es auf den ersten Höreindruck keinen sehr großen Unterschied zu den Buds3 Pro.
- Sie kosten nur noch die Hälfte der Buds3 Pro.
Galaxy Buds3 FE: drei Nachteile
- Kein vernünftiges ANC. Es steht zwar in der App, aber ob Umgebungsgeräusche oder Geräuschunterdrückung an sind, macht kaum einen Unterschied. Bei eingeschaltetem ANC rauschen sie sogar. Für den Alltag ist das okay, für den Flieger unbrauchbar.
- Kürzere Akkulaufzeit als bei den Buds3 Pro. Vor allem das Ladecase muss man sehr häufig laden. Mit den Ohrhörern selbst komme ich aber durch einen Arbeitstag mit Musik, Telefonaten und Instagram Reels.
- Kein Galaxy-AI-Translator-Modus wie bei den Buds3 Pro mit nahezu Echtzeitübersetzung. Das braucht aber nicht jeder.
Fazit
Wer auf richtig gutes ANC und den Live Translator verzichten kann, bekommt mit den Galaxy Buds3 FE eine günstige Alternative zu den Premium-Buds von Samsung. Ob Galaxy S25 FE oder Galaxy Buds3 FE: Aus meiner Sicht sind beide top, wenn man die genannten Downgrades verschmerzen kann.
Fragen und Antworten
- Was kostet das Galaxy S25 FE zwei Monate nach Marktstart?
- Zum Zeitpunkt des Videos im November 2025 gab es das Galaxy S25 FE ab 470 bis 500 €. Das ist 250 bis 300 € günstiger als das Galaxy S25 Plus.
- Wie lange hält der Akku des Galaxy S25 FE?
- Der Akku hat 4.900 mAh. Jen kommt auf 6,5 bis 7 Stunden Displayzeit, bei viel mobiler Nutzung mit Kamera und Google Maps auf etwa 5,5 Stunden. An normalen Tagen reicht er für anderthalb Tage.
- Welchen Prozessor hat das Galaxy S25 FE?
- Im Galaxy S25 FE steckt der Exynos 2400 aus der S24-Serie. Jen hätte sich den neueren Exynos 2500 gewünscht, der im Galaxy Z Flip 7 steckt.
- Haben die Galaxy Buds3 FE Geräuschunterdrückung?
- Sie haben ANC, aber kein vernünftiges. Es macht kaum einen Unterschied, ob die Umgebungsgeräusche oder die Geräuschunterdrückung an sind, und bei eingeschaltetem ANC rauschen die Galaxy Buds3 FE. Für den Flieger findet Jen sie unbrauchbar.
- Was kosten die Galaxy Buds3 FE im Vergleich zu den Buds3 Pro?
- Die Galaxy Buds3 FE kosten zum Zeitpunkt des Videos nur noch die Hälfte der Galaxy Buds3 Pro.