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Galaxy S23 Ultra Erfahrungsbericht nach 3 Tagen: Das habe ich nicht erwartet

Von Jen Video vom 8:02 Min. Artikel vom 06.10.2026

Samsung Smartphones

Fazit in Kürze

Das Galaxy S23 Ultra ist nach drei Tagen Jens Smartphone-Favorit. Tempo, Akku, Gesichtserkennung, Rahmen und Lautsprecher sind echte Fortschritte, die Kamera kaum. Ihr Gerät musste wegen eines klappernden S Pens zurück.

Vorschaubild zum Video: DAS habe ich nicht erwartet!!! | Galaxy S23 Ultra Erfahrungsbericht nach 3 Tagen (deutsch)

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Tops

  • Schnellstes Smartphone, das Jen je in der Hand hatte
  • Akku hält in der Einrichtungsphase 36 Stunden
  • Sehr schnelle, zuverlässige Gesichtserkennung, Fingerabdrucksensor bleibt
  • Kantigerer Rahmen liegt griffiger in der Hand, S Pen schreibt weiter bis zum Rand
  • Vollere, basslastigere Lautsprecher

Flops

  • Kamera hat sich im Vergleich zum S22 Ultra kaum verändert
  • Rahmen der grünen Version ist so dunkelgrün, dass er fast schwarz wirkt
  • Bei Jens Gerät schepperte der lose S Pen bei Vibration

Ich habe das Galaxy S23 Ultra noch während des Unpacked-Events von Samsung in der vergangenen Woche vorbestellt, und keine 36 Stunden später war es schon bei mir. Das gab es noch nie. In nur drei Tagen hat sich das S23 Ultra an die Spitze meines persönlichen Smartphone-Rankings geschossen. Ich muss es dennoch schweren Herzens einschicken.

Sieht aus wie der Vorgänger

Nicht nur Apple fährt die Strategie, das Design nicht mehr zu verändern, auch Samsung. Legt man S22 Ultra und S23 Ultra nebeneinander, sieht man zunächst gar keinen Unterschied. Beim Unboxing hat man den iPhone-Effekt: Habe ich mir jetzt dasselbe Gerät für noch mehr Geld gekauft? In diesem Fall nicht, denn fünf Dinge haben sich so weiterentwickelt, dass ich sogar S22-Ultra-Besitzern zum Upgrade raten würde. Die Kamera gehört nicht dazu.

Fünf Verbesserungen

  1. Performance: Mit dem Snapdragon 8 Gen 2 ist das S23 Ultra das schnellste Smartphone, das ich je in der Hand hatte. Die Geschwindigkeit ist unfassbar. Beim Wechseln, Öffnen, Schließen, Webseitenladen und Multitasking ruckelt rein gar nichts.
  2. Akku: Samsung stand hier bei Apple und anderen immer etwas hinten an. Anderthalb Tage habe ich mit einem Galaxy-Gerät noch nie geschafft. Der Akku hielt in der Honeymoon-Phase, in der man das Gerät ständig in der Hand hat, satte 36 Stunden. Das ist Flaggschiff-Niveau vom Feinsten, nicht zuletzt dank des Snapdragon-Prozessors.
  3. Gesichtserkennung: Sie ist rasend schnell und zuverlässig und lässt das iPhone mit Face ID ganz schön alt aussehen. Der Fingerabdrucksensor ist weiter da und praktisch, etwa im Winter mit Mütze und Schal.
  4. Kantiger Rahmen: Die vorher stark abgerundeten Seiten sind etwas kantiger, der Displayrand ist ein bisschen nach oben gewandert. Das Gerät liegt besser und griffiger in der Hand, und mit dem S Pen kann man weiter bis an den Rand schreiben.
  5. Lautsprecher: Sie sind viel voller und basslastiger als beim Vorgänger, das ist deutlich zu hören. Videos zu schauen macht mehr Spaß.

Material und Farbe

Das S23 Ultra fühlt sich mit der matten Glasrückseite und dem Edelstahlrahmen enorm hochwertig an. Ich habe die grüne Farbe bestellt und war ein bisschen enttäuscht. Die Rückseite ist der Knaller, aber der Rahmen ist anders als auf den Werbefotos nicht im gleichen Grün, sondern so tief dunkelgrün, dass er fast schwarz aussieht. Ich hätte ihn lieber in der Farbe der Rückseite gehabt.

Kamera: kaum verändert

Mit der Kamera habe ich ehrlich gesagt nicht gerechnet: Sie hat sich zum aktuellen Stand im Vergleich zum Vorgänger kaum verändert. Die 200-Megapixel-Kamera liefert detaillierte, scharfe Fotos, aber den Unterschied zur 50-Megapixel-Kamera sieht man nur, wenn man stark hineinzoomt. Die Kamera des S22 Ultra war schon wirklich herausragend. Beim Zoom hat sich etwas getan, aber nicht so viel, dass ich vor Freude weinen müsste. Videos gibt es jetzt in 8K mit 30 fps.

Warum ich es einschicken muss

Es ist das dritte Mal in Folge, dass ich ein Samsung-Gerät vorgestellt habe und es anschließend einschicken muss. Bei meinem S23 Ultra sitzt der S Pen so lose im Gehäuse, dass das ganze Gerät scheppert, wenn es vibriert, etwa bei einem Anruf. Die komplette Rückseite vibriert, und das hört sich fürchterlich und billig an.

Keine Panik, wenn ihr es vorbestellt habt: Ich habe viele frisch gebackene S23-Ultra-Besitzer befragt, und bei keinem trat das Problem auf. Ich habe wohl wieder ein Montagsgerät erwischt. Aber wenn ich 1.499 € für ein Smartphone auf den Tisch lege, möchte ich nicht, dass es wie eine alte Blechbüchse scheppert.

Fazit

Ansonsten ist das S23 Ultra ein Top-Gerät, bei dem man nichts falsch macht. Selbst als S22-Ultra-Besitzer würdet ihr vom Upgrade profitieren. Ich freue mich auf das Austauschgerät und werde dazu weitere Videos machen.

Fragen und Antworten

Lohnt sich das Galaxy S23 Ultra für S22-Ultra-Besitzer?
Ja, Jen würde auch S22-Ultra-Besitzern zum Upgrade raten, wegen Performance, Akku, Gesichtserkennung, Rahmen und Lautsprechern. Die Kamera ist dafür nicht der Grund.
Ist die Kamera des Galaxy S23 Ultra besser als beim S22 Ultra?
Nach drei Tagen hat sie sich kaum verändert. Den Unterschied zwischen 200 und 50 Megapixeln sieht man nur bei starkem Hineinzoomen, und auch die Kamera des S22 Ultra war schon sehr gut.
Warum musste Jen ihr Galaxy S23 Ultra einschicken?
Der S Pen saß so lose im Gehäuse, dass die ganze Rückseite bei Vibration schepperte. Andere Besitzer hatten das Problem nicht, vermutlich war es ein Montagsgerät.
Wie lange hält der Akku des Galaxy S23 Ultra?
In der Phase des ständigen Einrichtens und Ausprobierens hielt der Akku 36 Stunden. Jen hatte zuvor mit Galaxy-Geräten nie anderthalb Tage geschafft.

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