Galaxy S23 Ultra Erfahrungsbericht nach 3 Monaten: Tops und Flops
Fazit in Kürze
Nach drei Monaten ist das Galaxy S23 Ultra für Jen ein rundes Gesamtpaket aus Design, High-End-Technik und Innovation. Tempo, Display, Kamera und Akku begeistern sie, nur das Gewicht von 234 g und die schwierige einhändige Bedienung stören.
Tops
- Unfassbar schnell, in drei Monaten kein einziger Ruckler
- 6,8 Zoll großes Dynamic-AMOLED-Display mit QHD+-Auflösung, sehr scharf
- Display auch ohne Schutzfolie fast kratzerfrei, Gorilla Glass Victus 2
- Kamera mit sehr guten Fotos und Videos, besserer Weißabgleich als beim iPhone
- Akku hält nahezu zwei Tage
Flops
- Mit 234 Gramm schwer
- Einhändige Bedienung nahezu unmöglich
Das Galaxy S23 Ultra war schon zum Release ein absoluter Volltreffer, und in den letzten drei Monaten als Daily Driver ist es noch besser geworden. Samsung hat seit dem Marktstart Updates gebracht, die Kamera, Akkulaufzeit und Gesamtstabilität weiter verbessert haben. Es gibt vier Punkte, die ich an meinem S23 Ultra liebe, und einen, der es mir ein ganz kleines bisschen verleidet.
Tops
- Geschwindigkeit. Der Snapdragon 8 Gen 2 ist unfassbar schnell. In der ganzen Zeit hatte ich keinen Ruckler und keine hängende App. Der Wechsel zwischen Apps und das Arbeiten im Splitscreen laufen superschnell. Ich hatte noch nie ein so schnelles Smartphone in der Hand.
- Display. Das 6,8 Zoll große Dynamic-AMOLED-Display mit QHD+-Auflösung ist so scharf, dass Videoschauen richtig Spaß macht. Die abgerundeten Displayränder sorgen dafür, dass das recht schwere Gerät gut in der Hand liegt.
- Kamera. Sie ist der Oberknaller, Fotos wie Videos werden immer gut und gestochen scharf. Früher hatte ich für kurze Aufnahmen für meine YouTube-Videos immer das aktuelle iPhone dabei, weil kein anderes Smartphone an dessen Qualität herankam. Diese Zeiten sind vorbei: Das S23 Ultra macht mindestens genauso gute Videoaufnahmen, und beim Weißabgleich finde ich es sogar besser als jedes iPhone.
- Akku. Er ist ebenbürtig zum aktuellen iPhone 14 Pro Max. Ich komme mit einer Ladung nahezu über zwei Tage.
Einen dritten Punkt habe ich im Video vergessen. Sucht euch selbst einen aus, etwa Wireless Charging oder eine der vielen anderen tollen Funktionen.
Display ohne Schutzfolie
Ich habe mehrere Displayschutzfolien ausprobiert. Alle haben sich nach einiger Zeit an den Rändern hochgewölbt, was furchtbar aussah. Also nutze ich das Display nackt. Ich hatte arge Bedenken, aber bis auf wenige Mikrokratzer habe ich keine nennenswerten Macken, obwohl ich das Gerät mit dem Display nach unten auf den Tisch lege oder zusammen mit dem Schlüssel in die Handtasche werfe. Das Corning Gorilla Glass Victus 2 hat mich schwer beeindruckt.
Zubehör von PITAKA
Werbung: PITAKA hat mir das neue MagEZ Case 3 zur Verfügung gestellt. Es ist nur 0,95 mm dick und trägt nicht auf, fühlt sich wie eine zweite Haut an und besteht aus Aramidfaser, die extrem robust und leicht ist. Am meisten begeistert mich, dass man damit MagSafe auf ein Samsung-Gerät bekommt und MagSafe-kompatibles Zubehör nutzen kann, zum Beispiel Charger, Halterungen, Akkus oder kleine Portemonnaies. Für meine Galaxy Watch 5 nutze ich ein Carbon-Armband von PITAKA, das ich wegen des Designs, des cleveren Magnetverschlusses und des nahezu schwerelosen Gewichts liebe.
Der Flop: das Gewicht
Der einzige kleine Wermutstropfen: die 234 Gramm. Sie machen sich nach einiger Zeit in der Hand bemerkbar. Die einhändige Bedienung ist wegen Größe und vor allem Gewicht nahezu unmöglich, zumindest mit meinen kleinen Hobbit-Händen. Bei einem 5.000-mAh-Akku und integriertem S Pen muss man das wohl in Kauf nehmen. Ich hoffe, dass Samsung für künftige Geräte eine Lösung findet.
Fazit
Ich bin von dem Gesamtkonzept des S23 Ultra nach wie vor begeistert. Splitscreen, Reverse Charging und der S Pen machen es zu einem runden Gesamtpaket aus schickem Design, High-End-Technik und Innovation. Gegenüber den aktuellen Flaggschiffen von Google hat es für mich klar die Nase vorne. Abgesehen von Testgeräten nutze ich es immer noch als Daily Driver, und das heißt bei mir nach drei Monaten wirklich etwas.
Fragen und Antworten
- Wie ist der Akku des Galaxy S23 Ultra nach drei Monaten?
- Jen kommt mit einer Ladung nahezu über zwei Tage. Sie sieht den Akku auf Augenhöhe mit dem iPhone 14 Pro Max.
- Was stört Jen am Galaxy S23 Ultra?
- Das Gewicht von 234 Gramm. Es macht sich in der Hand bemerkbar, und die einhändige Bedienung ist wegen Größe und Gewicht nahezu unmöglich.
- Braucht das Galaxy S23 Ultra eine Displayschutzfolie?
- Jen nutzt keine. Alle Folien, die sie ausprobiert hat, wölbten sich an den Rändern hoch. Nach drei Monaten hat das Display nur wenige Mikrokratzer.
- Hat sich das Galaxy S23 Ultra durch Updates verbessert?
- Ja. Samsung hat seit Marktstart Updates gebracht, die Kamera, Akkulaufzeit und Gesamtstabilität weiter verbessert haben.