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Galaxy S22 Ultra nach 3 Monaten: Warum sich eine Hassliebe entwickelt hat

Von Jen Video vom 7:47 Min. Artikel vom 06.10.2026

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Fazit in Kürze

Das Galaxy S22 Ultra begeistert Jen mit Design, Display, Kamera und Performance, nervt sie aber mit schwachem Standby-Akku und ruckelnden Videos. Sie hofft auf einen Bugfix per Update. Ohne das S22 Ultra will sie nicht mehr.

Vorschaubild zum Video: Erfahrungen nach 3 Monaten | Galaxy S22 ultra (deutsch)

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Tops

  • Langgezogenes Design mit abgerundetem Display liegt sehr gut in der Hand
  • Display mit bis zu 1.750 Nits, auch in direkter Sonne gut ablesbar
  • Kontrastreiche, scharfe Fotos, 100-fach-Zoom, starke Porträts
  • Performance nach vielen Updates butterweich und rasend schnell

Flops

  • Akku verliert im Standby viel, abends wird es bei starker Nutzung eng
  • Videos in der Kamera-App ruckeln, Jen bekommt kein ruckelfreies Video hin
  • Auch Aufnahmen direkt in der Instagram-App sind eine Folge stockender Bilder

Das Galaxy S22 Ultra ist seit über zwei Monaten in meinem Besitz, und zwischen dem Gerät und mir hat sich eine regelrechte Hassliebe entwickelt. Man regt sich permanent über eine Sache auf und will sie trotzdem auf gar keinen Fall mehr aus dem Leben haben. So geht es mir mit dem S22 Ultra. Das Gerät habe ich wie immer selbst bezahlt.

Was mich begeistert

Design: Ich mag das langgezogene Format, die markanten Ecken und das abgerundete Display. Es liegt wahnsinnig gut in der Hand. Mit 6,8 Zoll ist es groß, fühlt sich im Vergleich zum iPhone 13 Pro Max (6,7 Zoll) aber nicht zu schwer an.

Display: Es ist unglaublich scharf, vor allem aber hell. Die maximal möglichen 1.750 Nits sind im direkten Sonnenlicht der Wahnsinn. Ich sehe alles kontrastreich und muss das Gerät nicht abschirmen oder in den Schatten verkriechen, auf der Terrasse oder am Strand. Das iPhone 13 Pro Max kann da nicht mithalten.

Kamera: Fotos sind kontrastreich und extrem scharf, und der 100-fach-Zoom ist ein Highlight. Im Vergleich zum iPhone 13 Pro und zum Google Pixel 6 Pro gefallen mir die Bilder des S22 Ultra am besten, besonders die Porträts. Das ist aber meine persönliche Meinung und Geschmackssache.

Performance: Hier hatte ich wie viele am Anfang massive Probleme. Ich hatte das Gerät vorbestellt, früh bekommen und wegen der Performance-Probleme zurückgeschickt. Mit dem Ersatzgerät und den vielen Updates seitdem ist das S22 Ultra ein Performance-Wunder und läuft butterweich und rasend schnell. Android 12 ist für mich in der Bedienung wirklich gut. Mit dem tollen Design nehme ich das Gerät auch nach fast drei Monaten unglaublich gerne in die Hand.

Was mich in den Wahnsinn treibt

Von Hass will ich nicht sprechen, das ist ein sehr starkes Wort, und warum sollte man ein Smartphone hassen? Aber es gibt Kritikpunkte, die ich nicht nachvollziehen kann.

  • Akku: Im Standby verliert das Gerät in einer Stunde mehr Akku, als ich beim Joggen Kalorien verbrenne. Seit dem Update im Mai ist das deutlich besser geworden. Ich komme noch gut durch den Tag, aber je nachdem, wie viel ich telefoniere, surfe und Videos schaue, wird es abends eng. Bei einem 5.000-mAh-Akku dürfte das nicht sein. Gegenüber dem iPhone 13 Pro Max verliert das S22 Ultra hier Pluspunkte.
  • Videomodus: Für mich persönlich noch schlimmer. Die Fotos sind hervorragend, aber mir ist bislang kein einziges ruckelfreies Video gelungen, egal bei welcher Auflösung. Selbst bei einem Fünf-Sekunden-Video gibt es mindestens einen Ruckler, manchmal ruckelt das ganze Video. Für mich sind die Videoaufnahmen damit unbrauchbar, schon für Freizeit- und Urlaubsschnappschüsse, erst recht für Videos für YouTube und Instagram.
  • Instagram: Samsung hat mit einer tieferen Integration der Kamera-App in Social-Media-Apps wie Instagram oder Snapchat geworben. Nehme ich ein Video direkt in Instagram auf, ist das eine Aneinanderreihung stockender Bilder. Wenn die Videoaufnahme der Kamera schon nicht gut ist, kann es mit der Instagram-App kaum besser sein.

Deshalb muss ich zu meinem iPhone 13 Pro Max oder einer Videokamera greifen, die ich beide nicht immer dabeihaben will.

Fazit

Ich hoffe sehr, dass dieser Bug in der Kamera-App mit den nächsten Updates behoben wird. Mit Glück haben wir dann pünktlich zum Marktstart des Galaxy S23 Ultra ein funktionierendes und bugfreies Galaxy S22 Ultra.

Fragen und Antworten

Wie ist der Akku des Galaxy S22 Ultra nach drei Monaten?
Jen kommt mit einer Akkuladung noch gut durch den Tag, abends wird es bei viel Telefonieren, Surfen und Videoschauen aber eng. Das ist bei 5.000 mAh aus ihrer Sicht nicht nötig. Seit dem Update im Mai ist der Standby-Verbrauch deutlich besser geworden.
Was ist das größte Problem des Galaxy S22 Ultra?
Für Jen der Videomodus der Kamera: Egal bei welcher Auflösung ruckelt jedes Video, selbst bei fünf Sekunden. Sie hofft auf einen Bugfix per Update.
Wie hell wird das Display des Galaxy S22 Ultra?
Bis zu 1.750 Nits. Im direkten Sonnenlicht kann Jen alles kontrastreich sehen, ohne das Gerät mit der Hand abzuschirmen.
Wie ist die Performance des Galaxy S22 Ultra?
Nach einem Ersatzgerät und vielen Updates läuft es laut Jen butterweich und rasend schnell. Am Anfang hatte ihr erstes Gerät massive Performance-Probleme.

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