Galaxy S22 im Erfahrungsbericht: Warum der Akku für mich ein No-Go ist
Fazit in Kürze
Das Galaxy S22 überzeugt mit handlichem Format, geringem Gewicht, schönem Design und gutem Display. Wer sein Smartphone den ganzen Tag intensiv nutzt, kommt mit dem Akku aber kaum durch den Tag. Für Jen ist das als Daily Driver ein No-Go.
Tops
- Handlich und leicht, einhändig bedienbar (167 g)
- Flaches Display und kantiges Gehäuse mit hochwertiger Optik
- Scharfes Display mit adaptiven 120 Hz
- Gute Performance ohne die Probleme des Galaxy S22 Ultra
- Viele Jahre Updates
Flops
- Akku reicht bei intensiver Nutzung kaum durch den Tag
- Lautsprecher nicht besonders gut
- Kamera gut, aber nicht herausragend
Das Galaxy S22 ist das kleinste der drei Modelle der damaligen Samsung-S22-Reihe. Für mich hat es das größte Daily-Driver-Potenzial, aber leider auch nur das Potenzial. Das Gerät habe ich selbst gekauft, dies ist also ein unabhängiger Erfahrungsbericht.
Handlich und leicht: der Wow-Effekt
Das Galaxy S22 ist handlich und leicht. Die einhändige Bedienung ist endlich wieder problemlos möglich, und ich brauche ausnahmsweise kein PopSocket, um es sicher zu halten. Mit 167 Gramm ist es nicht schwer und lässt sich angenehm in der Hosen- oder Jackentasche tragen.
Design und Display
Das flache Display und das kantige Gehäuse machen das Design für mich außergewöhnlich schön. Es wirkt so hochwertig wie ein iPhone. Dazu tragen auch die gleichmäßig dünnen Displayränder bei, die Samsung bei der S22-Reihe richtig gut hinbekommen hat.
Das Display mit adaptiven 120 Hz ist knackig scharf und auf Flaggschiff-Niveau. Neu ist, dass die S22-Reihe viele Jahre Updates bekommt. Für viele kann das aus Gründen der Nachhaltigkeit ein Kaufgrund sein.
Performance: kein Vergleich zum S22 Ultra
Mit meinem Galaxy S22 Ultra, das ich in der Vorbesteller-Aktion gekauft hatte, hatte ich massive Probleme mit der Performance und anderen Bugs. Beim wesentlich günstigeren Galaxy S22 habe ich davon nichts bemerkt. Die Performance ist richtig gut. Es macht Spaß, das Gerät in die Hand zu nehmen, weil alles endlich wieder mit einer Hand erreichbar ist und es sich trotz des großen Displays leicht anfühlt.
Kritikpunkte: Lautsprecher und Kamera
- Lautsprecher: Sie sind nicht besonders gut. Mich stört das nicht, weil ich für Videos meist meine klangstarken Galaxy Buds nutze. Schlecht sind sie aber auch nicht.
- Kamera: Sie ist wirklich gut, aber nicht herausragend. Ich will unterwegs für meinen YouTube-Kanal Videos drehen und gute Fotos machen. Dafür ist mir die Qualität nicht in jeder Situation gut genug. Für den Otto-Normal-Fotografen, für Social Media und Urlaubsfotos ist die Kamera super. Gegenüber dem Galaxy S22 Ultra gibt es Unterschiede, und das Pixel 6 Pro zeigt, dass zu diesem Preis eine herausragende Kamera möglich ist. Mit der Kamera des S22 könnte ich im Alltag trotzdem leben.
Der Akku: der zermürbende Punkt
Der eigentliche Knackpunkt ist die Akkuleistung. Ich frage mich ernsthaft, wie man ein so starkes Flaggschiff-Smartphone in Design und Performance baut und dann so einen Akku einsetzt. Das ist, als würde man ein zartes Filetsteak aufwendig zubereiten und es dann in Curry-Ketchup ertränken.
Ich bin eher Heavy User. Ich nutze das Gerät den ganzen Tag für Arbeit, Telefonate, Mails, Social Media und WhatsApp, abends zum YouTube-Schauen und für Fotos und Videos für meinen eigenen Kanal. Mit viel Achtsamkeit und bewusster Sparsamkeit komme ich nur mit Ach und Krach durch den Tag. Wer das Gerät zwischendurch laden kann oder es weniger intensiv nutzt, hat vielleicht keine Probleme. Ich würde es aber nicht ohne externe Batterie auf eine Dienstreise mitnehmen, aus Angst, dass es am Nachmittag ausgeht.
Fazit
Das Galaxy S22 ist ein toller Tagesbegleiter. Als Daily Driver ist der Akku für mich leider ein absolutes No-Go. Ohne dieses Problem würde ich mein Galaxy S22 Ultra ohne nachzudenken gegen das S22 tauschen, weil mir das Design persönlich einfach perfekt gefällt.
Fragen und Antworten
- Wie ist die Akkulaufzeit des Galaxy S22?
- Schwach. Jen kommt als Vielnutzerin mit viel Achtsamkeit und bewusstem Sparen gerade so durch den Tag. Auf eine Dienstreise würde sie das Galaxy S22 nicht ohne externe Batterie mitnehmen.
- Ist das Galaxy S22 gut für die einhändige Bedienung?
- Ja. Mit 167 Gramm ist es leicht und handlich, alles ist mit einer Hand erreichbar, und Jen braucht kein zusätzliches Halte-Accessoire mehr.
- Wie gut ist die Kamera des Galaxy S22?
- Gut, aber nicht herausragend. Für Social Media und Urlaubsfotos reicht sie nach Jens Einschätzung, für Videos und Fotos mit höchster Qualität unterwegs ist sie ihr nicht in jeder Situation gut genug.
- Hat das Galaxy S22 die Performance-Probleme des S22 Ultra?
- Nein. Jen hat die Probleme ihres Galaxy S22 Ultra beim wesentlich günstigeren Galaxy S22 nicht festgestellt. Die Performance ist richtig gut.