Samsung Galaxy S21 Ultra einrichten: Schritt für Schritt
Fazit in Kürze
Das Galaxy S21 Ultra ist schnell eingerichtet. Gesichtserkennung und der größere Fingerabdrucksensor arbeiten sehr schnell, und die S-Pen-Unterstützung findet Jen sehr komfortabel. Sie nutzt das Gerät ab jetzt als Daily Driver.
Tops
- Sehr schnelle Gesichtserkennung
- Größerer Fingerabdrucksensor, der sofort entsperrt
- S-Pen-Unterstützung für Tippen, Schreiben und Notizen
- Dual-SIM-fähig, auch mit eSIM
Flops
- S Pen lässt sich nicht als Fernbedienung nutzen, keine Gesten und kein Selbstauslöser
- Ab Werk aufgebrachte Schutzfolie hält nicht lange
Heute richte ich das Samsung Galaxy S21 Ultra in Phantom Black gemeinsam mit euch ein. Bis zum Samsung Unpacked Event ist es nicht mehr lang, bis dahin vertreibe ich mir die Zeit mit dem aktuellen Flaggschiff. Wir gehen den kompletten Einrichtungsprozess durch.
SIM-Karte einlegen
Mit der Nadel öffnest du den SIM-Kartenslot. Dabei aufpassen, dass man nicht aus Versehen ins Mikrofon sticht, das ist mir auch schon passiert. Das Gerät ist Dual-SIM-fähig: Du kannst zwei physische SIM-Karten einlegen oder, wie ich, eine physische SIM-Karte und zusätzlich eine eSIM nutzen.
Ab Werk ist eine Displayschutzfolie aufgebracht. Sie hält erfahrungsgemäß nicht sehr lange, für den Anfang tut sie aber ihren Dienst. Ich würde trotzdem eine neue Schutzfolie bestellen.
Die Einrichtung in Schritten
- SIM-PIN eingeben. Sprache und Land (Deutsch, Deutschland) sind schon voreingestellt.
- Die rechtlichen Punkte bestätigen: Datenschutzrichtlinie und Endbenutzer-Lizenzvertrag müssen akzeptiert werden. Das Senden von Diagnosedaten an Samsung ist optional.
- Ein WLAN auswählen, ohne WLAN geht es nicht weiter.
- Entscheiden, ob du Apps und Daten von einem alten Samsung-Gerät kopieren möchtest. Ich überspringe das und richte das Gerät komplett neu ein.
- Mit dem Google-Konto anmelden und die Nutzungsbedingungen akzeptieren. Bei den Google-Diensten kannst du vorausgewählte Dienste abwählen, etwa die Sicherung auf Google Drive samt Geräteeinstellungen, WLAN-Passwörtern und SMS. Ich lasse alles angewählt, auch Standort und automatische Updates.
- Den Suchanbieter wählen. Das ist gesetzlich vorgegeben, zur Auswahl stehen unter anderem Microsoft Bing, Google und Yahoo. Ich nehme Google.
- Die Displaysperre einrichten (siehe unten).
- Weitere Apps aus dem Google-Konto und Samsung-Standard-Apps lassen sich installieren. Ich möchte das gerade nicht.
- Optional beim Samsung-Konto anmelden, um Samsung-Dienste wie den Galaxy Store zu nutzen. Ich überspringe das. Neu ist ein Hinweis, was man dann verpasst, etwa Samsung Cloud und Bixby.
Gesichtserkennung und Fingerabdruck
Zur Auswahl stehen Gesichtserkennung, Fingerabdruck, Muster, PIN und Passwort. Ich richte erst die Gesichtserkennung ein. Sie gilt als weniger sichere Sperrmethode, deshalb musst du zusätzlich eine PIN festlegen. Mit Maske funktioniert sie nicht, deshalb ist die PIN oder zusätzlich der Fingerabdrucksensor sinnvoll.
Du kannst einstellen, dass das Gerät nach dem Erkennen auf dem Sperrbildschirm bleibt, bis du wischst. Das nutze ich meistens, wenn ich nur Benachrichtigungen oder verpasste Anrufe sehen möchte. Für den Test habe ich es ausgeschaltet. Außerdem lässt sich der Bildschirm kurz aufhellen, damit das Gesicht besser erkannt wird, und eine Erkennung nur bei geöffneten Augen verlangen.
Im Test entsperrt die Gesichtserkennung wirklich sehr schnell. Den Fingerabdruck habe ich danach unter Biometrische Daten und Sicherheit eingerichtet. Das Anlernen dauerte ein paar Durchgänge. Das Pixel ist da ein bisschen flotter, vielleicht habe ich mich aber auch einfach ungeschickt angestellt. Dafür ist der Sensor diesmal größer, und er entsperrt das Gerät sofort, selbst wenn mein Gesicht nicht erkannt wird. Das haben sie wirklich verbessert, und ich bin davon begeistert.
S-Pen-Unterstützung
Ich nutze am S21 Ultra meist den S Pen meines Tablets. Das Gerät unterstützt ihn, und das ist super komfortabel, weil das Display groß genug dafür ist. Man kann damit tippen oder schreiben. Wie bei der Galaxy Note Serie gibt es ein kleines Menü mit den S-Pen-Funktionen, etwa Notiz erstellen, Smart Select, Screen Write und Live-Nachrichten. Auch die kleineren Stifte der alten Note-Geräte funktionieren. Den S Pen in mattem Schwarz finde ich sehr schick, er passt gut zum Telefon.
Eine Einschränkung gibt es: Als Fernbedienung funktioniert der Stift nicht. Die Gestensteuerung fehlt, und den Selbstauslöser für Fotos, den ich bei der Note praktisch fand, gibt es hier nicht. Alles andere läuft wunderbar. Eine Notiz erstellst du, indem du den Stift berührst und gedrückt hältst. Dabei macht das Gerät sogar das natürliche Geräusch eines Stiftes.
Anpassen
Das Gerät lässt sich komplett konfigurieren: Farben, Themes, Schriften und das Aussehen der Icons. Die Navigationsleiste unten habe ich ausgeschaltet und nutze nur Gesten, weil ich dann mehr Display habe. Daran muss man sich ein wenig gewöhnen. Nähere ich den Stift dem Display, erscheint die S-Pen-Schnellstartleiste, sodass sie nicht die ganze Zeit im Weg ist.
Fazit
Nach der schnellen Einrichtung habe ich ein Smartphone, das ich ab jetzt als meinen Daily Driver nutze.
Fragen und Antworten
- Wie richte ich das Galaxy S21 Ultra ein?
- SIM-Karte einlegen und PIN eingeben, Sprache und Region bestätigen, Lizenzvertrag annehmen, WLAN wählen und mit dem Google-Konto anmelden. Danach richtest du die Displaysperre ein, das Samsung-Konto lässt sich überspringen.
- Unterstützt das Galaxy S21 Ultra den S Pen?
- Ja, das Gerät unterstützt den S Pen. Man kann damit tippen, schreiben und Notizen erstellen. Als Fernbedienung funktioniert er nicht, auch nicht als Selbstauslöser für Fotos.
- Kann das Galaxy S21 Ultra zwei SIM-Karten nutzen?
- Ja, es ist Dual-SIM-fähig. Du kannst zwei physische SIM-Karten einlegen oder eine physische SIM-Karte mit einer eSIM kombinieren.
- Wie schnell sind Gesichtserkennung und Fingerabdrucksensor beim Galaxy S21 Ultra?
- Beide sind nach Jens Erfahrung sehr schnell. Der Fingerabdrucksensor ist größer als bisher und entsperrt das Gerät sofort.