Xiaomi 14T Pro Kamera-Tour durch Barcelona: Leica-Kamera im Alltagstest
Fazit in Kürze
Das Xiaomi 14T Pro macht mit seiner Leica-Kamera in jeder Situation gute Foto- und Videoaufnahmen und hält in weiten Teilen mit dem 14 Ultra mit. Es fehlt der Makromodus, und die Farben und Kontraste sind ab Werk kräftig. Die Voreinstellungen lassen sich per Preset ändern.
Tops
- Leica-Linsen sowie Leica-Filter und -Presets, die Aufnahmen mit einem Klick aufwerten
- Farb- und detailreiche, kontrastreiche Aufnahmen auch bei grauem Wetter
- Überraschend rauscharme, scharfe Nachtaufnahmen auf Niveau des Xiaomi 14 Ultra
- Hauptkamera mit sehr guten Porträts, Unschärfe nachträglich einstellbar
- Verschiedene Brennweiten für Porträts per Software wählbar
Flops
- Kein Makromodus, anders als beim Xiaomi 14 Ultra
- 30-fach-Digitalzoom nur okay, die KI zeichnet sehr weich
- Porträts der Selfie-Kamera werden manchmal nicht sauber freigestellt
- Farben und Kontrast ab Werk für manche zu stark
Ich hatte in Barcelona die Gelegenheit, die Kamera des Xiaomi 14T Pro auf Herz und Nieren zu testen. Die Stadt bietet mit ihrem Stadtbild eine wunderbare Kulisse dafür. Das Video ist laut Videobeschreibung als Anzeige gekennzeichnet.
Die Kamera des Xiaomi 14T Pro
Durch die Kooperation von Xiaomi und Leica stecken auch im 14T Pro Leica-Linsen. Leica hat zudem in der Software mitgemischt und Filter und Presets beigesteuert, die Fotos und Videos mit einem Klick besser aussehen lassen.
- Hauptkamera: 50 Megapixel mit Leica-Linse
- Telekamera: 50 Megapixel
- Ultraweitwinkel: 12 Megapixel
- Selfie-Kamera: 32 Megapixel
Dazu gibt es einen umfangreichen Pro-Modus für alle, die damit umgehen können. Mich erschlägt der immer ein bisschen. Keine Panik: Mit den Leica-Presets und -Filtern lässt sich schon eine ganze Menge optimieren. Alle Aufnahmen im Video habe ich per Point and Shoot gemacht, also ohne vorher Einstellungen vorzunehmen. Das entspricht dem Alltag, und daran müssen sich Kameras aus meiner Sicht messen lassen.
Sightseeing: kräftige Farben trotz grauem Wetter
Ob Sagrada Família, das historische Turmspringbecken mit Blick über die Stadt oder das olympische Stadion: Mir fällt auf, dass die Farben trotz des ziemlich grauen Wetters schön zur Geltung kommen. Das ganze Bild ist detail- und kontrastreich. Mir gefällt diese Abstimmung sehr gut. Für den einen oder anderen kann sie zu stark sein, aber man kann alles per Preset ändern.
- Zoom: Der 30-fache Digitalzoom ist okay. Die KI holt noch einiges aus dem Bild heraus, zeichnet aber nach meinem Empfinden sehr weich. Das gefällt mir nicht ganz so gut. Dafür erkennt man auch aus der Entfernung fast alles detailliert.
- Selfie-Kamera: Mit 32 Megapixeln gelingen sehr gute Fotos und Videos. Bei Porträts wird der Vordergrund manchmal nicht ganz sauber vom Hintergrund ausgeschnitten.
- Porträts mit der Hauptkamera: Sie werden richtig schön. Bei Haupt- und Selfie-Kamera lässt sich die Unschärfe nachträglich ändern.
- Brennweiten: Über das kleine Linsensymbol wählt ihr im Porträtmodus zwischen verschiedenen Brennweiten. Das ist keine echte Optik, sondern Software. Die Brennweiten in Millimetern sind praktisch in mögliche Szenarien eingeteilt. Das fand ich schon beim Xiaomi 14 Ultra praktisch.
Was fehlt: der Makromodus
Ein wichtiger Unterschied zum Xiaomi 14 Ultra ist, dass das 14T Pro keinen Makromodus hat. Das finde ich schade, aber zwischen einem teuren und einem günstigeren Modell muss es Unterschiede geben.
Nachtaufnahmen im Museum für moderne Kunst
Dafür ist die Qualität bei wenig Licht und in der Nacht überraschend gut. Das Museum für moderne Kunst in Barcelona war dafür eine hervorragende Kulisse. Videos und Fotos sind überraschend rauscharm, richtig schön scharf und kontrastreich, tatsächlich auf dem Niveau des Xiaomi 14 Ultra. Im Vergleich sieht man auch, was ich vorhin meinte: Die Aufnahme des 14 Ultra daneben ist deutlich ausgeglichener, die Farben und der Kontrast des 14T Pro sind kräftiger. Ich mag diesen Stil, aber das ist Geschmackssache.
Essen und Shoppen
Auch fürs Essen eignet sich das 14T Pro: Für Instagram lässt sich damit alles gut dokumentieren, und der hohe Kontrast und die intensiven Farben passen dazu. Beim Schlendern durch die kleinen Boutiquen im Gotischen Viertel kam bei mir eine kleine Tasche mit, die gut zum Titan Grey des 14T Pro passt. Das Smartphone passt gerade noch hinein.
Fazit
Das 14T Pro ist ein toller Reisebegleiter. In jeder Situation macht es mit der Leica-Kamera wirklich gute Foto- und Videoaufnahmen, die in weiten Teilen mit denen eines 14 Ultra mithalten können.
Fragen und Antworten
- Welche Kameras hat das Xiaomi 14T Pro?
- Hinten arbeiten eine 50-Megapixel-Hauptkamera mit Leica-Linse, eine 50-Megapixel-Telekamera und eine 12-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera. Die Selfie-Kamera hat 32 Megapixel.
- Hat das Xiaomi 14T Pro einen Makromodus?
- Nein. Der Makromodus fehlt dem 14T Pro, das ist ein wichtiger Unterschied zum Xiaomi 14 Ultra.
- Wie gut sind die Nachtaufnahmen des Xiaomi 14T Pro?
- Jen findet sie überraschend gut: Fotos und Videos sind rauscharm, scharf und kontrastreich, auf dem Niveau des Xiaomi 14 Ultra.
- Wie funktionieren die Leica-Presets beim Xiaomi 14T Pro?
- Leica hat Filter und Presets in die Software eingebracht, die Fotos und Videos mit einem Klick besser aussehen lassen. Wer sich mit dem Pro-Modus nicht auskennt, kann damit schon viel optimieren.