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Honor 400 Pro im Test: Hat Honor da was vergessen?

Von Jen Video vom 7:16 Min. Artikel vom 06.10.2026

Honor Smartphones

Fazit in Kürze

Das Honor 400 Pro ist ein schönes Smartphone mit toller Foto-Kamera und richtig guten KI-Funktionen. Die Videoaufnahmen enttäuschen, und mit 799 € UVP ist es zu teuer, denn selbst nach Rabatt (650 €) steht es in Konkurrenz zu starken Geräten von Samsung, Google und Xiaomi.

Vorschaubild zum Video: HONOR 400 Pro - Hat HONOR da was vergessen

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Tops

  • 200-Megapixel-Hauptkamera mit sehr guten Porträts
  • 50-Megapixel-Teleobjektiv mit dreifachem optischem Zoom
  • 50-Megapixel-Frontkamera mit Autofokus, herausragende Fotos und Porträts
  • Bild zu Video auf Basis von Googles Veo 2, bis zu zehnmal täglich kostenlos
  • Helles 6,7-Zoll-AMOLED mit 120 Hz und bis zu 5.000 Nits
  • Schnelles Laden mit 100 Watt kabelgebunden und 50 Watt kabellos

Flops

  • Videoaufnahmen nur mittelmäßig, trotz guter Kamera-Hardware
  • KI-Ergebnisse bei Zoom und Bild zu Video sind zufällig und kaum steuerbar
  • In Europa nur 5.300 mAh statt 6.000 mAh wie in China
  • Mit 799 € UVP zu teuer, nur 6 Jahre Updates

Das Honor 400 Pro verspricht ein Flaggschiff-Gefühl zum Mittelklassepreis: starke Kamera, schneller Prozessor, großer Akku und ein außergewöhnlich helles Display. Ob das stimmt und ob sich der Kauf lohnt, zeige ich hier.

Kamera: Fotos stark, Videos schwach

  • Hauptkamera: 200 Megapixel, was man sonst eher bei Premiumgeräten findet. Bei guten Lichtverhältnissen sind die Aufnahmen gestochen scharf, mit satten Farben und vielen Details. Ich stehe vor allem auf die Porträtfunktion. Manchen könnten die Bilder zu satt und zu bearbeitet sein, das ist Geschmackssache.
  • Teleobjektiv: 50 Megapixel, dreifacher optischer Zoom und bis zu 50-fach digital. Die KI säubert mit AI Super Zoom nach, manchmal mit beeindruckenden Ergebnissen, manchmal nicht. KI-Ergebnisse in der Bildbearbeitung sind für mich immer noch zufällig und wenig steuerbar.
  • Ultraweitwinkel: 12 Megapixel mit Autofokus, solide für Gruppenfotos und Makroaufnahmen.
  • Frontkamera: 50 Megapixel mit Autofokus, Fotos und Porträts sind herausragend gut.

Bei Videos sieht es anders aus. Mit der Frontkamera sind bis zu 4K mit 300 FPS möglich, mit der Hauptkamera 4K mit 60 FPS, aber die Qualität lässt schnell nach und ist bestenfalls mittelmäßig. Das verstehe ich nicht, denn Honor legt so einen Fokus auf KI in der Bildbearbeitung. Die Videofunktion scheint dabei vergessen worden zu sein.

KI-Funktionen

  • Bild zu Video: basiert auf Googles Veo 2. Honor hat eine Kooperation mit Google und bietet es exklusiv auf seinen Smartphones an. Aktuell kann man bis zu zehnmal täglich kostenlos ein Foto in ein Video verwandeln, auch abfotografierte alte Fotos. Es funktioniert gut und macht Spaß, aber das Ergebnis ist zufällig. Bei Selfies von zwei Menschen lässt die KI gern ihrer Fantasie freien Lauf. Zeigt das Feature nicht der Familie, sonst bekommt ihr massenhaft Fotos zum Animieren geschickt.
  • Air Gestures: Apps, Medien oder Anrufe lassen sich per Handgeste steuern, ohne das Display zu berühren. Praktisch soll das beim Kochen oder im Fitnessstudio sein. Man kann es ausprobieren, braucht aber Übung. In meinen Alltag hat es keinen Einzug gehalten.
  • Magic Portal: Hält man einen Text oder ein Foto gedrückt, öffnet sich am Rand das Portal, und die KI schlägt vor, was man damit tun kann, etwa in eine E-Mail packen oder die Adresse in Google Maps suchen. Mit dem Fingerknöchel kann man außerdem einen Kreis auf dem Display ziehen, ähnlich wie bei Circle to Search.

Prozessor, Display und Akku

  • Prozessor: Snapdragon 8 Gen 3, der Top-Prozessor vom letzten Jahr, mit 12 GB Arbeitsspeicher und 256 oder 512 GB Speicher. Das reicht für eine extrem flüssige Nutzung und für die vielen KI-Funktionen.
  • Display: 6,7 Zoll AMOLED, 120 Hz und bis zu 5.000 Nits. Auf dem Papier ist es eines der hellsten Smartphones weltweit, ob das immer erreicht wird, ist die Frage.
  • Akku: 5.300 mAh in der europäischen Version, in China sind es 6.000 mAh. Das finde ich schade. Man kommt aber locker durch den Tag, oft auch durch zwei, je nach Nutzung.
  • Laden: 100 Watt kabelgebunden und 50 Watt kabellos, in unter 30 Minuten ist das Handy fast vollständig geladen.
  • Updates: 6 Jahre Android- und Sicherheitsupdates. Samsung und Google bieten 7 Jahre.

Preis: das Problem des Honor 400 Pro

Die UVP von 799 € ist grenzenlos zu teuer. Auf der Honor-Webseite gibt es standardmäßig 150 € Rabatt, dazu Kopfhörer und einen Ladeadapter kostenlos. Mit 650 € steht es trotzdem in direkter Konkurrenz zum Google Pixel 9a, zum Galaxy S24 FE und durch den Preisverfall auch zum Galaxy S25 oder S25 Plus sowie zum Xiaomi 14T Pro mit der brutal guten Leica-Kamera. Da muss man schon Honor-Fan sein, um zum 400 Pro zu greifen.

Fazit

Für sich genommen finde ich das Honor 400 Pro ein schönes Smartphone mit toller Kamera, die leider Schwächen bei Videos hat, und wirklich guten KI-Funktionen. Von Honor dürfen wir in Zukunft noch einiges mehr erwarten.

Fragen und Antworten

Was kostet das Honor 400 Pro?
Die UVP liegt bei 799 €. Auf der Honor-Webseite gibt es standardmäßig 150 € Rabatt sowie Kopfhörer und Ladeadapter kostenlos dazu, so dass es bei etwa 650 € liegt.
Wie ist die Kamera des Honor 400 Pro?
Fotos sind sehr gut, mit 200-Megapixel-Hauptkamera, 50-Megapixel-Tele und 50-Megapixel-Frontkamera. Bei Videos lässt die Qualität dagegen schnell nach.
Was kann Bild zu Video beim Honor 400 Pro?
Die Funktion basiert auf Googles Veo 2 und verwandelt ein Foto in ein Kurzvideo, aktuell bis zu zehnmal pro Tag kostenlos. Das Ergebnis ist zufällig und nicht steuerbar.
Wie lange bekommt das Honor 400 Pro Updates?
Honor verspricht 6 Jahre Android- und Sicherheitsupdates. Samsung und Google geben 7 Jahre.

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