Honor 200 Pro im Test: Portraits wie aus dem Pariser Fotostudio
Fazit in Kürze
Das Honor 200 Pro bringt die Eleganz des Pariser Studios Harcourt in Kamera und Design und liefert dazu Premium-Leistung und Akku. Mit 799 € UVP ist es für Jen ein No-Brainer.
Tops
- Harcourt-Portraitmodi mit der Hauptkamera, sehr elegante Ergebnisse
- Schlankes, leichtes Gehäuse mit samtiger Rückseite
- Sehr helles AMOLED mit bis zu 4.000 Nits und 120 Hz
- Akku mit 5.200 mAh hält zwei bis zweieinhalb Tage
- Kabelloses und umgekehrtes kabelloses Laden
- Zuverlässiger Fingerabdruckscanner im Display und Face Unlock
Flops
- Harcourt-Portraitmodi fehlen bei der Selfie-Kamera
- Nur Full-HD+-Auflösung
- Nur mit 512 GB Speicher erhältlich
Das Honor 200 Pro wurde in Paris vorgestellt, und ich durfte live beim Event dabei sein. Der Ort war kein Zufall: Honor kooperiert beim 200 Pro mit dem renommierten Pariser Fotostudio Harcourt, in dem sich große Stars und Politiker porträtieren lassen. Das Studio war mit seinen Mitarbeitern vor Ort, und ich konnte ein Portrait anfertigen lassen. Das Foto entstand tatsächlich mit dem 200 Pro, natürlich mit ordentlich Beleuchtung. Wozu das Smartphone bei Portraits in der Lage ist, finde ich außergewöhnlich.
Kamera und Harcourt-Portraitmodi
Das Kameramodul besteht aus:
- 50-Megapixel-Hauptkamera
- 12-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera
- 50-Megapixel-Portraittelekamera mit Sony-Sensor für präzise Lichterkennung und detaillierte Aufnahmen entfernter Objekte
Dazu kommt eine neue KI Portrait Engine, die die Belichtung in hellen Bereichen steuert und feine Details in dunklen Umgebungen erhält. Den Harcourt-Look bekommt ihr über drei Portraitmodi in der Kamera-App: einen dynamischen Filter, einen speziellen Farbfilter und den Harcourt-Classic-Filter. Damit gelingen sehr gute Portraits auch ohne professionelle Beleuchtung.
Auch außerhalb des Portraitmodus hat mich die Kamera überzeugt, tagsüber wie bei wenig Licht. Mit der 50-Megapixel-Selfie-Kamera lassen sich schöne scharfe Aufnahmen machen. Ich hätte mir gewünscht, dass man dort die Harcourt-Modi nutzen kann, wenigstens KI-basiert. Die Selfie-Portraits sind gut, aber wenn man einmal mit der Hauptkamera Portraits aufgenommen hat, kommt einem alles andere schnöde vor. Die Harcourt-Portraits sehen wahnsinnig elegant aus, ich hatte kaum noch Lust, Menschen ohne diesen Modus zu fotografieren.
Design und Display
Honor hat die Eleganz des Studios auf das ganze Gerät übertragen. Es ist super schlank und mit 199 g überraschend leicht. Die Rückseite ist matt und fühlt sich samtig weich an, das setzt sich im ovalen Kamerabalken fort. Ich habe selten ein so stimmiges Gesamtkonzept erlebt.
Das Display ist leicht abgerundet. Das muss man mögen, aber beim 200 Pro hätte ein flaches Display den Look gestört. Die Ränder des 6,78 Zoll großen AMOLED-Displays verschwinden in der Rundung, es wirkt von vorn nahezu randlos, und Fehleingaben am Rand werden vermieden.
- Spitzenhelligkeit bis zu 4.000 Nits: Das Display ist auch in der Sonne perfekt ablesbar.
- Auflösung Full HD+. Das ist mir nicht aufgefallen, denn OLED steht für hohen Kontrast und realistische Farben.
- 120 Hz, alles läuft schön flüssig.
Leistung und Software
Für die flüssige Bedienung sorgen der Snapdragon 8s Gen 3 und 12 GB Arbeitsspeicher. Das 200 Pro gibt es nur mit 512 GB Speicher. Als Oberfläche läuft MagicOS 8.0 auf Basis von Android 14. Besonders gefällt mir das kontextbezogene Menü: Zieht ihr ein Foto oder eine Adresse an den Rand, öffnet sich je nach Inhalt ein anderes Menü, etwa E-Mail zum Verschicken des Bildes oder Google Maps für die Adresse. Die KI lernt mit der Zeit, was ihr mit Fotos oder Adressen machen wollt.
Akku und Entsperren
Der Akku hat 5.200 mAh und ist damit überdurchschnittlich groß. Zum Vergleich: Das iPhone 15 Pro Max hat 4.422 mAh. Bei mir hält er 8 bis 9 Stunden Display-on-Zeit durch, also volle zwei Tage. Wer weniger am Smartphone hängt, kommt auf zweieinhalb Tage. Das sind keine Werte eines Mittelklasse-Smartphones, sondern eines Premiumgeräts. Kabelloses Laden und umgekehrtes kabelloses Laden sind an Bord, ihr könnt also andere Geräte auf der Rückseite laden.
Der Fingerabdruckscanner im Display und Face Unlock funktionieren super zuverlässig und schnell.
Preis und Fazit
Honor ist es gelungen, den Pariser Flair mit seiner Eleganz in ein Smartphone zu gießen, vom Portraitmodus bis zum Design. Wer Eleganz gepaart mit Performance schätzt, wird am 200 Pro seine Freude haben.
Die UVP beträgt 799 €. Das 200 Pro ist für mich ein totaler No-Brainer und wäre meine Wahl, wenn ich ein Mittelklasse-Smartphone suchen würde, das eigentlich ein Premium-Smartphone ist.
Fragen und Antworten
- Was kostet das Honor 200 Pro?
- Die UVP beträgt 799 €.
- Was ist Harcourt beim Honor 200 Pro?
- Harcourt ist ein renommiertes Pariser Portraitstudio. Honor hat mit ihm KI-basierte Filter entwickelt. Es gibt drei Portraitmodi: einen dynamischen Filter, einen Farbfilter und den Harcourt-Classic-Filter.
- Wie lange hält der Akku des Honor 200 Pro?
- Der 5.200-mAh-Akku hält bei Jen zwei Tage mit 8 bis 9 Stunden Display-on-Zeit. Wer weniger am Smartphone hängt, kommt auf zweieinhalb Tage.
- Welche Kameras hat das Honor 200 Pro?
- Eine 50-Megapixel-Hauptkamera, eine 12-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera und eine 50-Megapixel-Portraittelekamera mit Sony-Sensor. Die Selfie-Kamera hat 50 Megapixel.